FAG
| Mengenstaffel | Ihr Rabatt | Stückpreis |
|---|---|---|
| 2 | 19,06 € | 362,37 € |
| 5 | 38,15 € | 343,28 € |
Das Pendelrollenlager 22319 -E1-XL-C4 von FAG mit den Maßen 95x200x67 mm gleicht Fluchtungsfehler aus und nimmt schwere Radiallasten auf.
Das Pendelrollenlager 22319 -E1-XL-C4 ist ein zweireihiges Wälzlager für anspruchsvolle Industrieanwendungen mit kombinierten Belastungen. Durch die tonnenförmigen Rollen kompensiert diese Bauform Schiefstellungen zwischen Welle und Gehäuse selbsttätig. FAG fertigt dieses Lager aus Standard-Wälzlagerstahl 100Cr6 in der Toleranzklasse P0/PN (ABEC 1). Ein Stahlblechkäfig führt die Wälzkörper, während die offene Ausführung eine Nachschmierung im laufenden Betrieb ermöglicht.
Dieses Pendelrollenlager kommt vor allem bei hohen radialen Kräften und gleichzeitigen axialen Beanspruchungen zum Einsatz. Typische Einsatzbereiche sind Lagerungsstellen mit hohen Belastungen, bei denen elastische Wellendurchbiegungen auftreten können. Durch den Temperaturbereich von -30 bis +200 Grad eignet sich das Lager auch für thermisch anspruchsvolle Betriebsumgebungen. Über die integrierte Schmiernut mit Schmierbohrungen im Außenring gelangt frischer Schmierstoff direkt zwischen die Rollenreihen.
Die Ausführung mit stark erhöhter Radiallagerluft C4 bietet mehr radiales Spiel als die Standardlagerluft. Diese Variante empfiehlt sich gezielt, wenn betriebsbedingte Temperaturunterschiede zwischen Innen- und Außenring auftreten. Durch die Ausdehnung der Welle verringert sich das innere Spiel im Betrieb, ohne dass Verspannungen entstehen. Auch bei festen Passungen auf der 95-mm-Welle oder im 200-mm-Gehäuse bleibt dadurch genügend Betriebslagerluft erhalten.
Die Hauptabmessungen betragen 95 mm Bohrungsdurchmesser, 200 mm Außendurchmesser und 67 mm Baubreite. Diese Maße ermöglichen den passgenauen Einbau in entsprechende Gehäusekonstruktionen.
C4 kennzeichnet eine stark erhöhte Radiallagerluft, die über dem normalen Betriebsspiel und über der Stufe C3 liegt. Diese Ausführung wirkt einem Verklemmen der Wälzkörper entgegen, wenn stärkere Erwärmungen im Betrieb oder feste Passungen das innere Lagerspiel verringern.
Über eine umlaufende Schmiernut mit Schmierbohrungen im Außenring lässt sich Schmierstoff direkt in das Lagerinnere einbringen. Da die Bauform ohne integrierte Dichtungen ausgeführt ist, erfolgt der Schutz vor Verunreinigungen über eine externe Gehäuseabdichtung.
Der zulässige Einsatzbereich reicht von -30 bis +200 Grad. Der Wälzlagerstahl 100Cr6 und der Stahlblechkäfig behalten innerhalb dieser thermischen Spanne ihre mechanische Festigkeit.
Das Lager ist in der Standard-Toleranzklasse P0/PN ausgeführt, die international auch als ABEC 1 bezeichnet wird. Diese Genauigkeitsklasse deckt die Anforderungen an Maß- und Rundlauftoleranzen im Maschinenbau ab.
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