FAG
| Mengenstaffel | Ihr Rabatt | Stückpreis |
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| 2 | 10,07 € | 191,24 € |
| 5 | 20,13 € | 181,18 € |
Das Pendelrollenlager 21316 -E1-XL-C3 von FAG nimmt hohe Radiallasten bei 80 mm Bohrung, 170 mm Außendurchmesser und 39 mm Breite auf.
Das Pendelrollenlager 21316 -E1-XL-C3 von FAG ist ein zweireihiges Wälzlager aus Standard-Wälzlagerstahl 100Cr6 für anspruchsvolle Industrieanwendungen. Dank der hohlkugeligen Außenring-Laufbahn gleicht dieses Lager Fluchtungsfehler und Wellendurchbiegungen im Betrieb eigenständig aus. Als offenes Wälzlager ermöglicht die Ausführung eine gezielte Schmiermittelzufuhr über die integrierte Umfangsnut samt Schmierbohrungen im Außenring. Konstruktion und Instandhaltung setzen auf die Toleranzklasse P0/PN (ABEC 1), die einen maßgenauen Einbau in Standardgehäuse unterstützt.
Dieses Pendelrollenlager eignet sich vorrangig für Lagerungen mit hohen Radialkräften und gleichzeitigen Axiallasten in beide Richtungen. Typische Einsatzfelder finden sich in Industrieanwendungen mit langen Wellen oder potenziellen Fluchtungsfehlern zwischen den Lagerstellen. Durch die Fähigkeit, Winkelabweichungen zwischen Welle und Gehäuse auszugleichen, eignet sich die Konstruktion bei elastischen Verformungen im Betrieb. Der verbaute Stahlblechkäfig führt die Wälzkörper auch bei wechselnden Betriebsbedingungen spurtreu in den Laufbahnen.
Das Nachsetzzeichen C3 kennzeichnet eine leicht erhöhte Radiallagerluft gegenüber der Normalausführung. Dieser vergrößerte Spielraum zwischen Rollen und Laufbahnen wirkt einem Klemmen des Lagers entgegen, falls betriebsbedingte Erwärmung oder feste Passungen zu einer radialen Einengung führen. Da das Lager für einen Temperaturbereich von -30 bis +200 Grad ausgelegt ist, bietet die C3-Luft thermische Ausgleichsreserven. Stimmen Sie die Passungsauswahl von Welle und Gehäusebohrung vorab auf dieses Lagerspiel ab.
Mit 80 mm Bohrungsdurchmesser, 170 mm Außendurchmesser und 39 mm Breite entspricht die Bauform der genormten Standardgröße 21316. Diese Abmessungen ermöglichen eine eindeutige Zuordnung zu Gehäusen und Wellensitzen im Maschinenbau.
Über die Schmiernut und Schmierbohrungen im Außenring gelangt frischer Schmierstoff direkt und gleichmäßig zwischen die Rollenreihen. Das Nachschmieren im laufenden Betrieb wird dadurch erleichtert und versorgt die hoch belasteten Kontaktzonen kontinuierlich mit Fett oder Öl.
Als Einstufung für Normaltoleranzen nach internationalen Standards ist P0/PN funktional vergleichbar mit ABEC 1. Sie legt die zulässigen Maß-, Form- und Rundlaufabweichungen fest und bietet eine erprobte Genauigkeit für typische Anwendungen im Maschinenbau.
Ausgelegt für Betriebstemperaturen von -30 bis +200 Grad behalten der Wälzlagerstahl 100Cr6 und der Stahlblechkäfig in dieser Spanne ihre Formstabilität. Bei dauerhaft erhöhten Betriebstemperaturen muss das eingesetzte Schmiermittel für das thermische Fenster freigegeben sein.
Der Käfig hält die tonnenförmigen Wälzkörper auf gleichmäßigem Abstand und unterbindet den direkten Rollenkontakt untereinander. Das Bauteil verbindet ein geringes Eigengewicht mit Widerstandskraft gegen Schwingungen und lässt genügend Raum für die Schmiermittelzirkulation.
Da das Lager als offene Variante ohne integrierte Dichtscheiben konstruiert ist, erfordert die Lagerstelle eine gehäuseseitige Abdichtung. Externe Dichtelemente wie Wellendichtringe oder Labyrinthe schützen das Innere vor Schmutz sowie Feuchtigkeit und halten das Schmiermittel in der Lagerung.
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