FAG
| Mengenstaffel | Ihr Rabatt | Stückpreis |
|---|---|---|
| 10 | 6,10 € | 115,99 € |
| 20 | 12,21 € | 109,88 € |
Das Pendelrollenlager 22310 -E1-XL-C4 von FAG bietet mit 50 mm Bohrung und vergrößerter C4-Lagerluft Ausgleich bei Fluchtungsfehlern unter Wärmeeinfluss.
Das Pendelrollenlager 22310 -E1-XL-C4 ist ein zweireihiges Rollenlager aus Standard-Wälzlagerstahl (100Cr6) für schwere Radial- und kombinierte Axialbelastungen. Mit den Hauptabmessungen von 50 mm Bohrungsdurchmesser, 110 mm Außendurchmesser und 40 mm Breite eignet sich diese Ausführung für beanspruchte Wellenlagerungen. Als offenes Lager lässt sich die Komponente direkt in ein vorhandenes Gehäusesystem integrieren und nach Bedarf mit Schmierfett oder Schmieröl versorgen.
Der Einsatz erfolgt vor allem dort, wo hohe radiale Kräfte auf die Welle wirken und Durchbiegungen oder Fluchtungsfehler ausgeglichen werden müssen. Die winkeleinstellbaren Tonnenrollen im hohlkugeligen Außenring kompensieren Schiefstellungen ohne Kantenpressung. Ein Stahlblechkäfig führt die Rollenkörper gleichmäßig im Betrieb. Eine Schmiernut mit Schmierbohrungen im Außenring erlaubt das direkte Nachschmieren im eingebauten Zustand über das Maschinengehäuse.
Dieses Modell besitzt die stark vergrößerte Radiallagerluft C4, die über dem Standardspiel und über der C3-Stufe liegt. Diese Lagerluft ist für Anwendungen vorgesehen, bei denen im Betrieb deutliche Temperaturunterschiede zwischen Innen- und Außenring auftreten oder feste Passungen auf Welle und Gehäuse das innere Spiel verringern. Für den Einsatzbereich ist die Ausführung von -30 bis +200 Grad ausgelegt, während die Fertigung der Toleranzklasse P0 bzw. ABEC 1 entspricht.
Das Lager verfügt über eine zylindrische Bohrung von 50 mm, einen Außendurchmesser von 110 mm und eine Breite von 40 mm. Diese Maße ermöglichen den passgenauen Einbau in abgestimmte Gehäusekonstruktionen.
Das Nachsetzzeichen C4 kennzeichnet eine stark vergrößerte radiale Lagerluft. Dieser innere Freiraum zwischen Rollen und Laufbahn trägt dazu bei, ein Verklemmen zu vermeiden, falls sich der Innenring durch Erwärmung ausdehnt oder feste Passungen das radiale Restspiel verringern.
Über die im Außenring integrierte Umfangsnut samt Schmierbohrungen lässt sich Schmierstoff direkt in das Lagerinnere leiten. Da es sich um ein ungedichtetes Lager handelt, erfordert der Betrieb eine externe Gehäuseabdichtung sowie eine regelmäßige Zufuhr von Schmierfett oder Schmieröl.
Der zulässige Betriebsbereich reicht von -30 bis +200 Grad Celsius. Dank des Wälzlagerstahls 100Cr6 und des verbauten Stahlblechkäfigs bleibt der Rollensatz auch bei erhöhter Betriebstemperatur formstabil und belastbar.
Das Bauteil ist in der Toleranzklasse P0 beziehungsweise Normaltoleranz gefertigt, was international der Einstufung ABEC 1 entspricht. Diese Standardgenauigkeit deckt die Anforderungen im allgemeinen Maschinen- und Anlagenbau vollständig ab.
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