FAG
| Mengenstaffel | Ihr Rabatt | Stückpreis |
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| 2 | 15,52 € | 294,77 € |
| 5 | 31,04 € | 279,25 € |
Das Pendelrollenlager 22318 -E1-K von FAG mit den Maßen 90x190x64 mm nimmt hohe Radiallasten auf und gleicht Fluchtungsfehler selbsttätig aus.
Das Pendelrollenlager 22318 -E1-K von FAG ist ein zweireihiges, offenes Wälzlager für schwere radiale und beidseitig axiale Belastungen. Es gleicht lastbedingte Fluchtungsfehler zwischen Welle und Gehäuse selbsttätig aus. Gefertigt aus Standard-Wälzlagerstahl (100Cr6) mit Toleranzklasse P0/PN (ABEC 1), eignet sich diese Ausführung für industrielle Dauerbelastungen. Ein stabiler Stahlblechkäfig führt die Tonnenrollen in ihren Laufbahnen.
Dieses Pendelrollenlager eignet sich für anspruchsvolle Lagerungen mit hohen Radialkräften, bei denen Durchbiegungen der Welle oder Fluchtungsfehler zwischen den Lagerstellen auftreten können. Dank der winkelbeweglichen Rollen kompensiert das Lager Schiefstellungen im Betrieb ohne erhöhte Kantenpressung. Die offene Bauform mit integrierter Schmiernut und Schmierbohrungen im Außenring erleichtert die kontinuierliche Schmierstoffversorgung im Gehäuse.
Die Kennzeichnung „K“ verweist auf eine konische Bohrung mit dem Kegelverhältnis 1:12. Diese Bauform ermöglicht die flexible Montage direkt auf einem kegeligen Wellensitz oder mittels Spann- beziehungsweise Abziehhülse auf zylindrischen Wellen. Beim Aufschieben auf den Kegelsitz lässt sich die normale Radiallagerluft feinfühlig einstellen. Achten Sie bei der Konstruktion auf den zulässigen Temperaturbereich von -30 bis +200 Grad Celsius sowie eine externe Abdichtung der Lagerstelle.
Das Lager weist eine Bohrung von 90 mm, einen Außendurchmesser von 190 mm und eine Breite von 64 mm auf. Die Innenbohrung ist kegelig ausgeführt mit einem Konus von 1:12. Diese standardisierten Hauptabmessungen ermöglichen den passgenauen Einbau in entsprechende Stehlagergehäuse oder Maschinengestelle.
Der Außenring des Lagers verfügt über eine umlaufende Schmiernut mit radialen Schmierbohrungen. Über diese Öffnungen lässt sich Schmierfett oder Schmieröl direkt zwischen die beiden Rollenreihen einbringen. Das sorgt für eine gleichmäßige Schmierstoffverteilung im Betrieb und vereinfacht die planmäßige Wartung offener Lagerstellen.
Ein Lager mit kegeliger Bohrung (Kennzeichen K) wird entweder direkt auf einen konischen Wellenzapfen gepresst oder mit einer Spannhülse auf einer glatten Welle befestigt. Beim axialen Aufschieben weitet sich der Innenring auf, wodurch sich die radiale Lagerluft verringert. Die Kontrolle erfolgt typischerweise durch Messung des verbleibenden Lagerspiels mit einer Fühlerlehre.
Das Lager ist für einen Betriebstemperaturbereich von -30 bis +200 Grad Celsius ausgelegt. Dank des Werkstoffs 100Cr6 und des temperaturbeständigen Stahlblechkäfigs bleibt die Formstabilität auch bei erhöhter Wärmeentwicklung erhalten. Für den praktischen Einsatz bestimmt vor allem das gewählte Schmiermittel die tatsächliche thermische Einsatzgrenze der gesamten Lagerung.
Das Lager ist mit normaler Radiallagerluft gefertigt. Die Lagerluft beschreibt das radiale Spiel der Rollen zwischen den Laufbahnen vor dem Einbau. Da sich das Lagerspiel beim radialen Aufpressen der konischen Bohrung verringert, sollte vor der Inbetriebnahme stets die verbleibende Betriebslagerluft überprüft werden.
Als offenes Lager ist das Pendelrollenlager 22318 -E1-K für den Einbau in geschlossene Gehäusekonstruktionen konzipiert. Externe Gehäusedichtungen wie Labyrinth- oder Wellendichtringe schützen das Wälzlager vor Schmutz und Feuchtigkeit. Die offene Ausführung erlaubt zudem eine flexible Wahl des Schmiermediums sowie hohe Betriebstemperaturen ohne thermische Dichtungslimits.
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