FAG
| Mengenstaffel | Ihr Rabatt | Stückpreis |
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| 15 | 3,34 € | 63,51 € |
| 30 | 6,69 € | 60,16 € |
Das Pendelrollenlager 22209 -E1-K von FAG (45x85x23 mm) nimmt hohe Radiallasten auf und gleicht Fluchtungsfehler über seine balligen Rollen aus.
Das Pendelrollenlager 22209 -E1-K von FAG ist ein zweireihiges Wälzlager für anspruchsvolle Industrieanwendungen. Mit einer Bohrung von 45 mm, einem Außendurchmesser von 85 mm und einer Breite von 23 mm widersteht die Konstruktion starken radialen Kräften und beidseitig wirkenden Axialbelastungen. Gefertigt aus Standard-Wälzlagerstahl (100Cr6), arbeitet das Lager in einem Temperaturbereich von -30 bis +200 Grad. Als offenes Lager mit Stahlblechkäfig erlaubt es eine flexible Schmierung im Gesamtsystem.
Konstrukteure und Instandhalter nutzen diese Bauform vor allem bei Wellendurchbiegungen und Fluchtungsfehlern zwischen Welle und Gehäuse. Die hohlkugelige Laufbahn im Außenring ermöglicht den winkelbeweglichen Ausgleich von Schiefstellungen während des Betriebs. Durch die Kombination aus hoher radialer Tragfähigkeit und Winkelbeweglichkeit eignet sich das Lager für schwere mechanische Antriebe und gelagerte Wellen mit Durchbiegungsrisiko. Die offene Bauform eignet sich für den Einsatz in geschützten Gehäusen mit Schmierstoffversorgung.
Das Nachsetzzeichen K kennzeichnet eine konische Bohrung mit dem Kegelverhältnis 1:12. Diese Ausführung erleichtert die Montage auf kegeligen Wellensitzen oder mithilfe von Spann- und Abziehhülsen auf glatten Zylinderwellen. Über den axialen Verschiebeweg lässt sich die normale Radiallagerluft beim Aufpressen exakt einstellen. Für den Schmierstoffwechsel verfügt der Außenring über eine Schmiernut samt Schmierbohrungen. Achten Sie bei der Auslegung auf die Toleranzklasse P0/PN (ABEC 1) und eine passende externe Abdichtung des Gehäuses.
Das Lager weist eine Bohrung von 45 mm, einen Außendurchmesser von 85 mm und eine Breite von 23 mm auf. Durch die konische Ausführung der Bohrung im Verhältnis 1:12 bezieht sich das Nennmaß der Bohrung auf den theoretisch kleineren Durchmesser des Kegels vor dem Aufpressen auf die Welle oder Spannhülse.
Der Buchstabe K gibt an, dass der Innenring eine kegelige Innenbohrung mit dem Kegelverhältnis 1:12 besitzt. Diese Bauform ermöglicht die feste Montage auf abgestimmten Kegelsitzen oder unter Zuhilfenahme einer Spann- beziehungsweise Abziehhülse, wodurch sich das Betriebsspiel beim Einbau feinfühlig regulieren lässt.
Die integrierte Umfangsnut samt Schmierbohrungen im Außenring leitet Schmierfett oder Schmieröl direkt zwischen die beiden Rollenreihen. Dieses Konstruktionsmerkmal unterstützt die gleichmäßige Verteilung des Schmierstoffs im Wälzkörperraum und vereinfacht das Nachschmieren im laufenden Betrieb über entsprechende Schmieranschlüsse im Lagergehäuse.
Ausgestattet mit einem Stahlblechkäfig und Ringen aus Wälzlagerstahl (100Cr6) deckt diese Ausführung Betriebstemperaturen von -30 bis +200 Grad ab. Da es sich um ein offenes Lager ohne integrierte Gummidichtungen handelt, setzt der gewählte Schmierstoff die tatsächliche thermische Einsatzgrenze der Gesamtlagerung fest.
Dieses Modell besitzt eine normale Radiallagerluft (Normalluft CN). Sie definiert das radiale Spiel zwischen den Tonnenrollen und den Laufbahnen im messkraftfreien Ausgangszustand. Beim Aufpressen des konischen Innenrings verringert sich dieses Spiel konstruktionsbedingt, weshalb der radiale Restluftwert während des Einbaus kontrolliert werden sollte.
Da es sich um ein offenes Lager ohne integrierte Schleif- oder Deckscheiben handelt, liegen die Wälzkörper und Laufbahnen frei. Um das Eindringen von Schmutzpartikeln oder Feuchtigkeit zu verhindern und Schmierstoffverluste zu vermeiden, muss das umgebende Lagergehäuse mit geeigneten externen Dichtungen wie Wellendichtringen oder Labyrinthdichtungen versehen sein.
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