FAG
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Das Pendelrollenlager 22326 -E1-XL-C3 von FAG mit 130 mm Bohrung nimmt schwere Lasten auf und gleicht Fluchtungsfehler im Betrieb eigenständig aus.
Das Pendelrollenlager 22326 -E1-XL-C3 von FAG ist für hohe radiale und beidseitig axiale Kräfte ausgelegt. Durch die hohlkugelige Laufbahn des Außenrings gleicht das Wälzlager Winkelfehler sowie Wellendurchbiegungen selbsttätig aus. Mit den Abmessungen von 130 mm Bohrung, 280 mm Außendurchmesser und 93 mm Breite besteht das offene Lager aus Standard-Wälzlagerstahl (100Cr6). Ein Stahlblechkäfig führt die Rollen, während die Fertigung der Toleranzklasse P0 (ABEC 1) entspricht.
Das Pendelrollenlager 22326 -E1-XL-C3 eignet sich für mechanisch hoch beanspruchte Lagerungsstellen mit kombinierten Radial- und Axiallasten. Es bewährt sich bei Anwendungen mit unvermeidbaren Durchbiegungen der Welle oder Fluchtungsfehlern. Dank des Einsatzbereichs von -30 bis +200 Grad bleibt das Lager auch unter erhöhten thermischen Bedingungen formstabil. Da die Ausführung ungedichtet ist, lässt sich das Lager direkt in externe Schmierkreisläufe einbinden.
Die Kennzeichnung C3 steht für eine leicht erhöhte Radiallagerluft im Vergleich zur Normalausführung. Diese Variante ist sinnvoll, wenn betriebsbedingte Erwärmung oder feste Passungen das radiale Lagerspiel im Betrieb reduzieren. Der Außenring verfügt über eine integrierte Schmiernut mit Schmierbohrungen, was das Nachschmieren im eingebauten Zustand erleichtert. Da das Lager offen konstruiert ist, muss das umgebende Gehäuse den Schutz vor Schmutz und Schmiermittelverlust übernehmen.
Das Lager weist einen Innendurchmesser von 130 mm, einen Außendurchmesser von 280 mm sowie eine Breite von 93 mm auf. Als offenes Pendelrollenlager besitzt es keine integrierten Dichtungen. Der Stahlblechkäfig führt die Rollensätze, während die Maße der Toleranzklasse P0 (ABEC 1) für den regulären Maschinenbau entsprechen.
Zur Zufuhr von Schmierstoff besitzt der Außenring eine umlaufende Schmiernut mit Schmierbohrungen. Schmierfett oder Schmieröl gelangt auf diese Weise direkt in das Lagerinnere. Weil keine Dichtscheiben verbaut sind, erfordert das Lager eine externe Abdichtung über das Gehäuse sowie Schmierintervalle, die zur Belastung und Drehzahl passen.
Das Nachsetzzeichen C3 verweist auf eine leicht vergrößerte radiale Lagerluft. Dieser Spielraum verhindert ein Verspannen des Lagers, falls Innenring und Welle wärmer werden als der Außenring. Auch feste Passungen reduzieren das Spiel nach dem Einbau, sodass die C3-Lagerluft den freien Lauf unterstützt.
Der zulässige Betriebsbereich liegt zwischen -30 und +200 Grad Celsius. Der Standard-Wälzlagerstahl (100Cr6) sowie der Stahlblechkäfig bleiben in diesem Intervall formstabil. Bei dauerhaftem Betrieb nahe der Obergrenze muss die Temperaturbeständigkeit des gewählten Schmierfetts oder Öls auf diese Werte abgestimmt sein.
Innen- und Außenring sowie die Wälzkörper sind aus 100Cr6 gefertigt. Dieser Standard-Wälzlagerstahl bietet hohe Verschleißfestigkeit unter zyklischer Druckbelastung. Als Käfig kommt ein Stahlblechkäfig zum Einsatz, der für den gesamten angegebenen Temperaturbereich ausgelegt ist.
Die Laufbahn im Außenring ist hohlkugelig ausgeführt. Dadurch können sich Innenring, Käfig und Rollensätze innerhalb des Lagers frei verschwenken. Das Wälzlager gleicht Schiefstellungen zwischen Gehäuse und Welle selbsttätig aus, was Kantenpressungen an den Wälzkörpern entgegenwirkt.
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