FAG
| Mengenstaffel | Ihr Rabatt | Stückpreis |
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| 15 | 3,02 € | 57,49 € |
| 30 | 6,05 € | 54,46 € |
Das FAG Pendelrollenlager 22207 -E1-XL-K-C3 (35x72x23 mm) gleicht Fluchtungsfehler aus und nimmt hohe Radial- sowie kombinierte Lasten zuverlässig auf.
Das Pendelrollenlager 22207 -E1-XL-K-C3 ist ein Wälzlager mit hohlkugeliger Außenringlaufbahn, das sich selbsttätig auf Fluchtungsfehler und Wellendurchbiegungen einstellt. Die Konstruktion nimmt hohe radiale Kräfte sowie beidseitige Axialkräfte auf. Gefertigt aus Standard-Wälzlagerstahl 100Cr6 von FAG, verfügt die Ausführung über eine konische Bohrung mit Kegel 1:12 sowie die vergrößerte Radiallagerluft C3. Das Lager arbeitet zuverlässig in einem Temperaturbereich von -30 bis +200 Grad.
Dieses Pendelrollenlager eignet sich vor allem für anspruchsvolle Industrieanwendungen mit schweren Lasten und Schiefstellungen der Welle gegenüber dem Gehäuse. Typische Einsatzfelder finden sich in industriellen Antrieben und mechanischen Konstruktionen mit unvermeidbaren Fluchtungsfehlern. Da der Außenring eine Schmiernut samt Schmierbohrungen besitzt, lässt sich Schmierstoff direkt zwischen die Rollenkränze führen. In Kombination mit dem formstabilen Stahlblechkäfig bewältigt die Baueinheit kontinuierliche Schwingungen sowie variable Drehbewegungen.
Die konische Innenbohrung mit dem Kegelverhältnis 1:12 erlaubt eine unkomplizierte Montage auf kegeligen Wellensitzen oder mittels Spann- beziehungsweise Abziehhülsen auf zylindrischen Wellen. Beim Aufschieben auf den Kegelsitz verringert sich die radiale Lagerluft kontrolliert. Daher gleicht die vergrößerte Lagerluftklasse C3 diesen Verengungseffekt sowie betriebsbedingte thermische Ausdehnungen aus. Da es sich um ein offenes Lager ohne integrierte Dichtung handelt, ist eine bauseitige Gehäuseabdichtung und Nachschmierung erforderlich.
Mit einem Innendurchmesser von 35 mm, einem Außendurchmesser von 72 mm und einer Breite von 23 mm entspricht das Lager den Maßen nach Toleranzklasse P0 (PN bzw. ABEC 1). Prüfen Sie vor dem Einbau den Wellensitz sowie die Gehäusepassung auf Übereinstimmung mit diesen Anschlussmaßen.
Das Nachsetzzeichen K steht für eine kegelige beziehungsweise konische Bohrung mit dem Standardkegel 1:12. Diese Bohrungsform ermöglicht die Befestigung auf einer zylindrischen Welle mithilfe einer passenden Spannhülse oder direkt auf einem kegelig gearbeiteten Wellenzapfen. Das Verfahren erleichtert zudem eine spätere Demontage der Lagereinheit im Wartungsfall.
Die Angabe C3 steht für eine leicht erhöhte Radiallagerluft gegenüber der Normalausführung. Beim Aufpressen eines Lagers mit konischer Bohrung auf eine Welle weitet sich der Innenring auf, wodurch sich das Betriebsspiel verringert. Die C3-Klassifizierung trägt dazu bei, dass nach der Montage und unter betriebsbedingter Erwärmung noch ausreichend Spielraum für einen reibungsarmen Lauf erhalten bleibt.
Über eine umlaufende Schmiernut mit Schmierbohrungen am Außenring gelangt frisches Schmiermittel direkt in das Innere des Wälzlagers. Da keine integrierten Dichtscheiben vorhanden sind, ist eine geeignete externe Abdichtung am Maschinengehäuse vorzusehen, um Schmierstoffverlust und das Eindringen von Schmutzpartikeln zu verhindern.
Aus Standard-Wälzlagerstahl 100Cr6 gefertigt und mit einem Stahlblechkäfig ausgestattet, ist dieses FAG Lager für Betriebstemperaturen von -30 bis +200 Grad spezifiziert. Für einen zuverlässigen Einsatz über diese Temperaturspanne hinweg ist die Wahl eines temperaturbeständigen Schmierfetts oder -öls sowie einer passenden Nachschmierfrist maßgeblich.
Durch die gemeinsame sphärische Laufbahn im Außenring können sich die Rollen mitsamt dem Innenring winklig verstellen. Diese Bauform nimmt Fluchtungsfehler zwischen Gehäuse und Welle sowie lastbedingte Wellendurchbiegungen im Betrieb elastisch auf, ohne dass es zu punktuellen Kantenbelastungen auf den Laufbahnen kommt.
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