FAG
| Mengenstaffel | Ihr Rabatt | Stückpreis |
|---|---|---|
| 2 | 19,23 € | 365,31 € |
| 5 | 38,46 € | 346,08 € |
Das FAG Pendelrollenlager 23220 -E1A-XL-M-C3 (100x180x60,3 mm) nimmt schwere Radiallasten auf und gleicht Fluchtungsfehler im laufenden Betrieb aus.
Das Pendelrollenlager 23220 -E1A-XL-M-C3 von FAG ist ein zweireihiges Wälzlager aus Standard-Wälzlagerstahl (100Cr6) mit zylindrischer Bohrung. Die Konstruktion zeichnet sich durch eine gemeinsame hohlkugelige Außenring-Laufbahn aus. Dadurch stellt sich das Lager bei Wellendurchbiegungen oder Schiefstellungen selbsttätig ein, ohne dass Zwangsspannungen entstehen. Mit einer Bohrung von 100 mm, einem Außendurchmesser von 180 mm sowie einer Breite von 60,3 mm deckt die Bauteilgeometrie anspruchsvolle Lagerstellen im industriellen Maschinenbau ab.
Typische Einsatzbereiche umfassen schwer beanspruchte Industrieanwendungen, bei denen hohe Radialkräfte und Stoßbelastungen auf die Welle wirken. Durch die Fähigkeit zum Winkelausgleich bleibt der Betrieb auch bei elastischen Verformungen der Konstruktion oder leichten Fluchtungsfehlern stabil. In Kombination mit passenden Maschinengehäusen bildet das Lager eine belastbare Einheit für schwere Antriebe und Wellenlagerungen.
Der massive Messingkäfig führt die Tonnenrollen präzise durch den Wälzkörperraum und widersteht starken Schwingungen sowie mechanischen Belastungen. Die vergrößerte Radialluftklasse C3 gibt dem Wälzlager zusätzlichen Spielraum und wirkt einem Klemmen der Rollen entgegen, wenn betriebsbedingte Erwärmung oder feste Passungen den Innenring aufweiten. Für den Schmierstoffwechsel verfügt der Außenring über eine Schmiernut mit Schmierbohrungen, was das Nachschmieren erleichtert.
Die Hauptabmessungen betragen 100 mm Innendurchmesser (Bohrung), 180 mm Außendurchmesser und 60,3 mm Gesamtbreite. Das Bauteil entspricht der Standardausführung in der Toleranzklasse P0/PN beziehungsweise ABEC 1 und passt damit in genormte Gehäusesitze und Wellensitze des Maschinenbaus.
C3 kennzeichnet eine leicht erhöhte Radiallagerluft gegenüber der Normalausführung. Dieser zusätzliche interne Freiraum zwischen Rollen und Laufbahnen ist erforderlich, wenn im Betrieb Temperaturunterschiede zwischen Innen- und Außenring auftreten oder feste Passungssitze zu einer spürbaren Radialluftminderung führen.
Messingkäfige bieten eine hohe mechanische Stabilität und Festigkeit gegenüber Vibrationen, ruckartigen Beschleunigungen und erhöhten Betriebstemperaturen. Sie verhindern den direkten Kontakt der Wälzkörper untereinander und verhalten sich bei Schmierstoffmangel gutmütiger bezüglich Festfressen als rein stahlbasierte Blechkäfige.
Über die integrierte Schmiernut und die Schmierbohrungen im Außenring lässt sich Frischfett oder Schmieröl direkt in die Mitte des Rollensatzes einbringen. Dadurch gelangt das Schmiermittel symmetrisch an beide Rollenreihen, was den Wartungsaufwand reduziert und Altstoff gezielt verdrängt.
Das Lager aus 100Cr6-Wälzlagerstahl deckt einen thermischen Einsatzbereich von -30 bis +200 Grad ab. Der gewählte Schmierstoff sowie das umgebende Dichtungskonzept des Maschinengehäuses müssen für diese Temperaturspanne passend ausgewählt und regelmäßig geprüft werden.
Die offene Bauform ohne integrierte Dichtscheiben erlaubt eine flexible Schmierung mit Öl oder Fett über das externe Maschinengehäuse. Zudem ermöglicht sie den ungehinderten Durchfluss des Schmierstoffs bei Umlaufschmierungen und erleichtert die optische Zustandskontrolle bei der Inspektion.
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