23136 -E1A-XL-K-M Pendelrollenlager von FAG
23136 -E1A-XL-K-M Pendelrollenlager von FAG

FAG

Pendelrollenlager FAG 23136 -E1A-XL-K-M

Technische Daten
 
Innendurchmesser
180 mm
Außendurchmesser
300 mm
Breite
96 mm
Material
Standard-Wälzlagerstahl
Dichtung
keine, offenes Lager
Käfig
Messingkäfig
Lagerluft
normale Radiallagerluft
Toleranzklasse
Toleranzklasse P0/PN bzw. ABEC 1
Bohrung
konische Bohrung (1:12)
Außenring
Schmiernut mit Schmierbohrungen im Außenring
Ausführung
Standardausführung
Temperaturbereich
-30 bis +200 °C
Gewicht
26,4 kg
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Pendelrollenlager FAG 23136 -E1A-XL-K-M
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Pendelrollenlager FAG 23136 -E1A-XL-K-M

Das Pendelrollenlager 23136 -E1A-XL-K-M von FAG (180x300x96 mm) nimmt hohe Radiallasten auf und gleicht Fluchtungsfehler der Welle betriebssicher aus.

Das Pendelrollenlager 23136 -E1A-XL-K-M ist ein zweireihiges Rollenlager für schwere mechanische Belastungen im Maschinen- und Anlagenbau. Zwei symmetrische Rollensätze laufen auf der gemeinsamen hohlkugeligen Außenringlaufbahn, wodurch die Konstruktion Winkelfehler zwischen Innen- und Außenring ohne erhöhte Kantenpressung ausgleicht. Mit einer Bohrung von 180 mm, einem Außendurchmesser von 300 mm und einer Breite von 96 mm eignet sich dieses Wälzlager für anspruchsvolle Industrieanwendungen.

Wofür eignet sich das Pendelrollenlager 23136 -E1A-XL-K-M?

Konstrukteure setzen dieses Pendelrollenlager vor allem dort ein, wo hohe Radialkräfte mit beidseitig wirkenden Axialkräften zusammentreffen. Typische Einsatzbereiche sind schwere Industriegetriebe und Wellenlagerungen, bei denen Wellendurchbiegungen oder Fluchtungsfehler auftreten können. Die offene Bauweise erlaubt den Einsatz in öl- oder fettgeschmierten Gehäusen. Zudem gleicht das Lager betriebsbedingte Schiefstellungen aus, was ungleichmäßigem Kantenverschleiß entgegenwirkt.

Welche Vorteile bieten die konische Bohrung und der Messingkäfig?

Die kegelige Bohrung mit dem Kegelverhältnis 1:12 ermöglicht eine feste Montage direkt auf einem kegeligen Wellensitz oder mittels Spann- bzw. Abziehhülse auf zylindrischen Wellen. Über den axialen Verschiebeweg lässt sich die normale Radiallagerluft beim Aufpressen exakt einstellen. Der Messingkäfig führt die Wälzkörper stabil und eignet sich für Betriebstemperaturen von -30 bis +200 Grad. Eine integrierte Schmiernut mit Bohrungen im Außenring erleichtert das Nachschmieren im eingebauten Zustand.

Welche Abmessungen hat das Pendelrollenlager 23136 -E1A-XL-K-M?

Das Lager weist einen Innendurchmesser von 180 mm, einen Außendurchmesser von 300 mm und eine Gesamtbreite von 96 mm auf. Gefertigt aus Standard-Wälzlagerstahl 100Cr6 entspricht die Ausführung der Toleranzklasse P0 bzw. ABEC 1 für den regulären Industrieeinsatz.

Was bedeutet das Nachsetzzeichen K bei diesem Lager?

Das Nachsetzzeichen K kennzeichnet eine konische Bohrung mit dem Standard-Kegelverhältnis 1:12. Diese Bauform erleichtert die Montage auf konischen Wellensitzen oder unter Verwendung passender Spannhülsen, wodurch Sie das gewünschte Betriebsspiel präzise über den axialen Aufschubweg regulieren.

Welche Funktion erfüllt die Schmiernut im Außenring?

Der Außenring verfügt über eine umlaufende Umfangsnut und Schmierbohrungen. Diese Konstruktion führt den Schmierstoff direkt zwischen die beiden Rollenreihen in die Kontaktzone, was eine gleichmäßige Schmiermittelverteilung im laufenden Betrieb unterstützt und Nachschmierintervalle vereinfacht.

Für welchen Temperaturbereich ist das Wälzlager ausgelegt?

Das offene Pendelrollenlager ist für Umgebungstemperaturen von -30 bis +200 Grad spezifiziert. Der Werkstoff 100Cr6 und der formstabile Messingkäfig behalten in dieser Spanne ihre Maßstabilität, sofern das eingesetzte Schmiermittel für die jeweiligen Betriebstemperaturen freigegeben ist.

Welche Lagerluft weist das Pendelrollenlager 23136 -E1A-XL-K-M auf?

Dieses Modell besitzt eine normale Radiallagerluft im Anlieferungszustand. Beim Montieren auf einen konischen Sitz reduziert sich das Radialspiel durch das elastische Aufweiten des Innenrings, weshalb die verbleibende Lagerluft während des Einbaus mit einer Fühlerlehre kontrolliert werden sollte.

Warum ist das Lager als offene Ausführung konstruiert?

Die offene Konstruktion ohne integrierte Dichtscheiben ist für Einbaustellen gedacht, an denen das umgebende Gehäuse die Abdichtung gegen Schmutz und Feuchtigkeit übernimmt. Dies erlaubt den freien Schmierstoffaustausch bei Umlaufschmierung und erleichtert die Inspektion der Wälzkörper.

Schaeffler Technologies AG & Co. KG
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