23026 -E1A-XL-K-M Pendelrollenlager von FAG
23026 -E1A-XL-K-M Pendelrollenlager von FAG

FAG

Pendelrollenlager FAG 23026 -E1A-XL-K-M

Technische Daten
 
Innendurchmesser
130 mm
Außendurchmesser
200 mm
Breite
52 mm
Material
Standard-Wälzlagerstahl
Dichtung
keine, offenes Lager
Käfig
Messingkäfig
Lagerluft
normale Radiallagerluft
Toleranzklasse
Toleranzklasse P0/PN bzw. ABEC 1
Bohrung
konische Bohrung (1:12)
Außenring
Schmiernut mit Schmierbohrungen im Außenring
Ausführung
Standardausführung
Temperaturbereich
-30 bis +200 °C
Gewicht
5,83 kg
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Pendelrollenlager FAG 23026 -E1A-XL-K-M
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Pendelrollenlager FAG 23026 -E1A-XL-K-M

Das Pendelrollenlager 23026 -E1A-XL-K-M von FAG gleicht Fluchtungsfehler zuverlässig aus und führt schwere Wellen mit 130 mm konischer Bohrung.

Das Pendelrollenlager 23026 -E1A-XL-K-M ist ein zweireihiges Wälzlager für Industrieanwendungen mit kombinierten Belastungen. Mit einem Innendurchmesser von 130 mm, einem Außendurchmesser von 200 mm sowie einer Breite von 52 mm nimmt das offene Lager hohe Radialkräfte und beidseitige Axialkräfte auf. Gefertigt aus Standard-Wälzlagerstahl 100Cr6 deckt die Ausführung von FAG Wälzlager einen Temperaturbereich von -30 bis +200 Grad ab. Konstruktionen mit elastischen Wellendurchbiegungen profitieren von der winkelbeweglichen Hohlkugellaufbahn im Außenring.

Bei welchen Betriebsbedingungen gleicht das Pendelrollenlager 23026 Schiefstellungen aus?

Dieses Pendelrollenlager eignet sich für Lagerstellen im allgemeinen Maschinenbau, bei denen elastische Wellendurchbiegungen oder Fluchtungsfehler zwischen Innen- und Außenring auftreten. Es nimmt hohe Radiallasten sowie kombinierte Axialkräfte auf. Die offene Konstruktion ermöglicht die Nachschmierung über die im Außenring integrierte Schmiernut mit Schmierbohrungen. Statische und dynamische Schiefstellungen gleicht das Lager im Betrieb aus, was dazu beiträgt, unzulässige Kantenpressungen an den Rollensätzen zu verringern.

Welche Funktion haben die konische Bohrung und der Messingkäfig?

Das Nachsetzzeichen K verweist auf die kegelige Bohrung im Verhältnis 1:12, die eine direkte Montage auf konischen Wellensitzen oder den Einsatz mit Spann- und Abziehhülsen erlaubt. Das radiale Betriebsspiel lässt sich beim Aufschieben durch das Messen der Lagerluftminderung justieren. Der massive Messingkäfig führt die Wälzkörper auch bei Stoßbelastungen präzise. Zusammen mit der normalen Radiallagerluft und der Toleranzklasse P0/PN beziehungsweise ABEC 1 erhalten Instandhalter eine vielseitig einsetzbare Standardausführung.

Welche Abmessungen hat das Pendelrollenlager 23026 -E1A-XL-K-M?

Das Lager besitzt einen Bohrungsdurchmesser von 130 mm, einen Außendurchmesser von 200 mm und eine Baubreite von 52 mm. Durch die konische Ausführung der 130-mm-Bohrung im Verhältnis 1:12 verändert sich das lichte Innenmaß axial, was die Verwendung passender Kegelsitze auf der Welle oder entsprechender Spannhülsen erfordert.

Wie wird das Pendelrollenlager 23026 -E1A-XL-K-M geschmiert?

Zur Schmierstoffversorgung besitzt das Lager eine umlaufende Schmiernut sowie Schmierbohrungen im Außenring. Schmierfett oder Schmieröl gelangt so direkt zwischen die Rollenreihen. Da es sich um ein offenes Lager ohne integrierte Dichtungen handelt, muss die umgebende Gehäusekonstruktion das Austreten von Schmierstoff und das Eindringen von Schmutz verhindern.

Was bedeutet das Nachsetzzeichen K bei diesem Lager?

Der Buchstabe K steht für eine kegelige Bohrung mit einem Kegelverhältnis von 1:12. Wälzlager mit dieser Bohrungsform werden üblicherweise mithilfe von Spann- oder Abziehhülsen auf zylindrischen Wellen befestigt oder direkt auf einen passend geschliffenen Kegelzapfen montiert. Beim Aufschieben verringert sich die radiale Lagerluft messbar.

Welche Eigenschaften bietet der verbaute Messingkäfig?

Der massive Messingkäfig bietet Formstabilität, hohe mechanische Festigkeit und günstige Gleiteigenschaften bei Mangelschmierung. Er führt die Rollen bei starken Schwingungen oder abrupten Drehzahländerungen spurtreu. Der Werkstoff widersteht mechanischen Dauerbeanspruchungen im zulässigen Temperaturbereich von -30 bis +200 Grad ohne thermische Verformung.

Was besagt die Toleranzklasse P0/PN beziehungsweise ABEC 1?

Die Einstufung nach Toleranzklasse P0, auch als Normaltoleranz PN oder ABEC 1 bezeichnet, definiert die Standard-Fertigungsgenauigkeit für Industrielager. Sie legt zulässige Grenzmaße für Bohrung, Außendurchmesser und Planlauf fest. Diese Genauigkeitsklasse genügt für die Mehrzahl aller Anwendungen im allgemeinen Maschinenbau vollständig.

In welchem Temperaturbereich darf das Lager betrieben werden?

Ausgelegt ist das Lager aus durchgehärtetem Wälzlagerstahl für Betriebstemperaturen von -30 bis +200 Grad. Da keine wärmeempfindlichen Kunststoffkäfige oder Elastomerdichtungen verbaut sind, bestimmt bei der offenen Konstruktion vor allem die Temperaturbeständigkeit des eingesetzten Schmierstoffs die tatsächlich zulässige Dauerbetriebstemperatur der Lagerstelle.

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