FAG
| Mengenstaffel | Ihr Rabatt | Stückpreis |
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| 2 | 36,85 € | 700,13 € |
| 3 | 73,70 € | 663,28 € |
Das Pendelrollenlager 22324 -E1-XL-K-C3 bietet mit 120x260x86 mm, konischer Bohrung und C3-Lagerluft eine hohe Tragfähigkeit für schwere Wellenlagerungen.
Das Pendelrollenlager 22324 -E1-XL-K-C3 von FAG ist ein offenes Rollenlager für anspruchsvolle mechanische Beanspruchungen. Mit den Hauptabmessungen 120x260x86 mm nimmt dieses Wälzlager hohe Radiallasten sowie beidseitig wirkende Axialkräfte auf. Durch die hohlkugelige Außenringlaufbahn gleicht die Konstruktion Fluchtungsfehler sowie Wellendurchbiegungen selbsttätig aus. Die Fertigung aus Standard-Wälzlagerstahl 100Cr6 deckt einen Temperaturbereich von -30 bis +200 Grad ab. Ein Stahlblechkäfig führt die symmetrischen Wälzkörper geordnet im Betrieb.
Konstrukteure und Instandhalter nutzen diese Bauform in schweren Maschinenlagerungen mit hohen kombinierten Lasten. Das Pendelrollenlager kompensiert betriebsbedingte Schiefstellungen zwischen Gehäuse und Welle ohne schädliche Kantenpressung. Über die integrierte Schmiernut mit Schmierbohrungen im Außenring führen Sie Schmierfett oder Schmieröl direkt zwischen die beiden Rollenreihen. Dies unterstützt eine kontinuierliche Schmierstoffverteilung bei anspruchsvollen Einsatzbedingungen.
Das Kennzeichen K steht für eine konische Bohrung mit dem Kegelverhältnis 1:12. Sie montieren das Lager direkt auf einen kegeligen Wellensitz oder nutzen eine passende Spann- beziehungsweise Abziehhülse. Die Angabe C3 verweist auf eine gegenüber dem Standard erweiterte Radiallagerluft. Dieser Spielraum beugt einem Verklemmen der Wälzkörper vor, wenn der feste Montagesitz den Innenring aufweitet oder betriebliche Erwärmung thermische Dehnungen erzeugt.
Dieses Wälzlager besitzt eine Bohrung von 120 mm, einen Außendurchmesser von 260 mm und eine Breite von 86 mm. Die Fertigung erfolgt in der Toleranzklasse P0 bzw. ABEC 1. Anhand dieser genormten Hauptabmessungen lässt sich das Lager exakt in passende Gehäuse und auf entsprechende Wellensitze einpassen.
Bei einem Bohrungskegel von 1:12 erfolgt der Einbau wahlweise direkt auf einem kegeligen Wellenzapfen oder mittels Spann- bzw. Abziehhülse auf einer zylindrischen Welle. Der Festsitz entsteht durch das axiale Aufschieben des Innenrings. Dabei reduziert sich die radiale Lagerluft, was Monteure während des Einbaus üblicherweise mit einer Fühlerlehre kontrollieren.
Die Einstufung C3 bedeutet eine größere Radialluft gegenüber der Normalausführung. Beim Aufpressen auf konische Sitze dehnt sich der Innenring aus, wodurch sich das Lagerspiel konstruktionsbedingt verringert. Zudem kompensiert die vergrößerte Lagerluft betriebsbedingte Temperaturunterschiede zwischen Innen- und Außenring, damit die Wälzkörper jederzeit reibungsarm abrollen.
Das Lager besitzt eine im Außenring eingestochene Umfangsnut mit Schmierbohrungen. Schmierstoffe gelangen hierdurch direkt in den Kontaktbereich beider Rollenreihen. Da das Lager ungedichtet ausgeführt ist, muss die umgebende Gehäusekonstruktion das Eindringen von Schmutz verhindern und den Austritt des Schmiermittels reduzieren.
Das Wälzlager ist für einen Temperatureinsatz von -30 bis +200 Grad ausgelegt. Der wärmebehandelte Wälzlagerstahl 100Cr6 und der verbaute Stahlblechkäfig tragen zur Formstabilität in diesem Intervall bei. Für den Betrieb empfiehlt sich die Wahl eines Schmiermittels, das für die anfallende Betriebstemperatur freigegeben ist.
Der Stahlblechkäfig trennt die beiden Rollenreihen und verhindert die gegenseitige Berührung der Wälzkörper. Die Konstruktion weist ein geringes Eigengewicht auf und erzeugt minimale Trägheitskräfte bei wechselnden Drehzahlen. Das Material widersteht Betriebstemperaturen von bis zu +200 Grad und eignet sich für handelsübliche mineralische sowie synthetische Schmierstoffe.
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