FAG
| Mengenstaffel | Ihr Rabatt | Stückpreis |
|---|---|---|
| 10 | 9,81 € | 186,48 € |
| 20 | 19,64 € | 176,66 € |
Das Pendelrollenlager 22218 -E1-K mit den Maßen 90 x 160 x 40 mm nimmt hohe Radiallasten auf und gleicht Fluchtungsfehler im Betrieb eigenständig aus.
Das Pendelrollenlager 22218 -E1-K von FAG Wälzlager ist als zweireihiges Rollenlager für anspruchsvolle mechanische Beanspruchungen ausgelegt. Durch die hohlkugelige Außenring-Laufbahn stellt sich der Rollensatz bei Wellendurchbiegungen oder Fluchtungsfehlern selbsttätig ein, ohne dass unzulässige Kantenspannungen auftreten. Der formstabile Stahlblechkäfig führt die tonnenförmigen Rollen präzise. Gefertigt aus Standard-Wälzlagerstahl 100Cr6, deckt diese Ausführung einen Betriebstemperaturbereich von -30 bis +200 Grad Celsius ab.
Dieses Pendelrollenlager kommt in Wellenlagerungen mit hohen radialen Belastungen und kombinierten Axialkräften zum Einsatz. Es kompensiert statische sowie dynamische Winkelfehler zwischen Welle und Gehäuse direkt im Lagerinnenraum. Über die integrierte Schmiernut mit Schmierbohrungen im Außenring gelangt Schmierstoff gezielt zwischen beide Rollenreihen. Das offene Lager besitzt keine Dichtscheiben, weshalb eine externe Gehäuseabdichtung das Schmiermittel hält und das Eindringen von Schmutzpartikeln verhindert.
Die kegelige Bohrung im Verhältnis 1:12 (gekennzeichnet durch das Nachsetzzeichen K) erleichtert den Einbau auf konischen Wellensitzen oder unter Verwendung von Spann- und Abziehhülsen. Das radiale Lagerspiel lässt sich beim axialen Aufschieben über die messbare Radialluftminderung gezielt einregulieren. Die Fertigung in der Toleranzklasse P0 bzw. ABEC 1 unterstützt eine passgenaue Integration in standardisierte Lagergehäuse.
Mit einem Bohrungsdurchmesser von 90 mm, einem Außendurchmesser von 160 mm und einer Breite von 40 mm entspricht die Ausführung standardisierten Dimensionen. Diese Maße ermöglichen den Austausch in Lagergehäusen nach gängigen Maßreihen.
Das Nachsetzzeichen K verweist auf eine konische Bohrung mit dem Kegelverhältnis 1:12. Diese Bauform erlaubt die Befestigung auf abgestuften Wellen oder mittels Montagehülsen, wodurch sich das Betriebsspiel beim Einbau exakt einstellen lässt.
Zur Schmierung besitzt der Außenring eine umlaufende Nut mit Schmierbohrungen. Durch diese Öffnungen gelangt Schmierfett oder Schmieröl unmittelbar an die Wälzkörper und Laufbahnen. Das offene Lager erfordert je nach Einsatzfall regelmäßige Schmierintervalle.
Der zulässige Betriebstemperaturbereich erstreckt sich von -30 bis +200 Grad Celsius. Die Komponenten aus Wälzlagerstahl 100Cr6 sowie der Stahlblechkäfig bleiben innerhalb dieser Grenzwerte formstabil und behalten ihre Festigkeitseigenschaften.
Gefertigt mit normaler Radiallagerluft, eignet sich dieses Modell für reguläre Passungsverhältnisse auf Welle und Gehäuse, bei denen im laufenden Betrieb keine unüblich hohen Temperaturdifferenzen zwischen Innen- und Außenring auftreten.
Die Ausführung entspricht der Toleranzklasse P0 bzw. PN (ABEC 1). Diese Einstufung definiert die zulässigen Maß- und Rundlauftoleranzen für präzise Standardanwendungen im industriellen Maschinenbau.
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