SKF
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Das Pendelrollenlager 23040 CC/W33 von SKF nimmt bei Maßen von 200x310x82 mm hohe Radiallasten auf und gleicht Fluchtungsfehler winkelbeweglich aus.
Das Pendelrollenlager 23040 CC/W33 von SKF ist ein zweireihiges Rollenlager für schwere Lasten und anspruchsvolle Industrieanwendungen. Mit einer Bohrung von 200 mm, einem Außendurchmesser von 310 mm und 82 mm Breite nimmt es hohe radiale sowie beidseitige axiale Kräfte auf. Dank der hohlkugeligen Außenring-Laufbahn stellt sich das Lager selbsttätig ein, wodurch Schiefstellungen und Wellendurchbiegungen ausgeglichen werden. Als offene Ausführung aus Standard-Wälzlagerstahl 100Cr6 eignet es sich für Betriebstemperaturen von -30 bis +200 Grad.
Dieses Pendelrollenlager kommt vor allem bei Lagerungen mit hohen Radial- und Axialkräften zum Einsatz. Treten unter Last elastische Wellendurchbiegungen oder Fluchtungsfehler zwischen den Lagersitzen auf, gleicht die winkelbewegliche Konstruktion diese Schrägstellungen aus. Da das Lager offen gefertigt wird, lässt es sich in geschlossene Gehäusesysteme integrieren, bei denen externe Dichtungen das Schmiermittel vor Verunreinigungen schützen.
Das Nachsetzzeichen W33 kennzeichnet eine Schmiernut mit Schmierbohrungen im Außenring. Diese Konstruktion erleichtert das Nachschmieren, weil der Schmierstoff direkt zwischen die Rollenreihen gelangt. Die Toleranzklasse verbindet ein normales Passmaß (PN) mit einer gesteigerten Laufgenauigkeit nach Klasse P5, was den Rundlauf unterstützt. In Verbindung mit dem formstabilen Stahlblechkäfig und normaler Radiallagerluft deckt diese Variante vielfältige industrielle Anforderungen ab.
Das Lager weist eine Bohrung von 200 mm, einen Außendurchmesser von 310 mm sowie eine Breite von 82 mm auf. Diese standardisierten Hauptabmessungen erlauben den passgenauen Einbau auf entsprechende Wellensitze und in Gehäusebohrungen im industriellen Maschinenbau.
Die Kennzeichnung W33 steht für eine Schmiernut sowie Schmierbohrungen im Außenring des Wälzlagers. Dadurch gelangt Schmierfett oder Schmieröl bei Wartungsarbeiten direkt an die Wälzkörper und Laufbahnen, was eine gleichmäßige Schmiermittelverteilung im laufenden Betrieb unterstützt.
Während die Maßgenauigkeit der normalen Toleranzklasse PN entspricht, bietet dieses Lager eine eingeengte Laufgenauigkeit nach Klasse P5. Dies bedeutet geringere Rundlaufabweichungen der Ringe, was Vibrationen mindert und sich günstig auf die Laufruhe bei anspruchsvollen Drehzahlen auswirkt.
Offene Wälzlager besitzen keine integrierten Dichtscheiben und eignen sich primär für Einbauräume mit separater Gehäuseabdichtung. Diese Bauweise ermöglicht eine freie Wahl zwischen Öl- und Fettschmierung sowie den ungehinderten Austausch von Schmiermittel bei der planmäßigen Wartung über die Schmierbohrungen.
Der zulässige Temperaturbereich reicht von -30 bis +200 Grad. Der verwendete Standard-Wälzlagerstahl 100Cr6 und der stabile Stahlblechkäfig behalten innerhalb dieser thermischen Grenzen ihre Formstabilität, sofern ein für die Betriebstemperatur geeigneter Schmierstoff verwendet wird.
Normale Lagerluft eignet sich für reguläre Betriebsbedingungen mit Standardpassungen auf Welle und Gehäuse sowie moderaten Betriebstemperaturen. Sofern keine starken Temperaturunterschiede zwischen Innen- und Außenring auftreten, unterstützt das normale Betriebsspiel eine gleichmäßige Lastverteilung und ein reibungsarmes Abrollen der Wälzkörper.
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