SKF
| Mengenstaffel | Ihr Rabatt | Stückpreis |
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| 10 | 5,96 € | 113,33 € |
| 20 | 11,92 € | 107,37 € |
Das Pendelrollenlager 22213 E/C3 von SKF bietet 65 mm Bohrung, erhöhte C3-Lagerluft und nimmt hohe radiale sowie axiale Belastungen auf.
Das Pendelrollenlager 22213 E/C3 ist ein zweireihiges Rollenlager von SKF für industrielle Lagerungsfälle mit Fluchtungsfehlern oder Wellendurchbiegungen. Durch die hohlkugelige Außenringlaufbahn stellt sich das Wälzlager selbsttätig ein. Mit den Hauptabmessungen von 65 mm Bohrung, 120 mm Außendurchmesser und 31 mm Breite überträgt das Bauteil schwere Radialkräfte und beidseitig wirkende Axialkräfte. Gefertigt aus Standard-Wälzlagerstahl (100Cr6), arbeitet diese offene Ausführung in einem Temperaturbereich von -30 bis +200 Grad.
Das Pendelrollenlager 22213 E/C3 nimmt schwere Radial- und Axiallasten auf, wenn Schiefstellungen zwischen Innen- und Außenring auftreten. Durch die tonnenförmigen Rollen gleicht die Konstruktion Winkelfehler ohne nennenswerte Mehrbelastung der Laufflächen aus. Ein geführter Stahlblechkäfig hält die Wälzkörper auf Abstand. Die integrierte Schmiernut mit Schmierbohrungen im Außenring erlaubt eine direkte Nachschmierung im laufenden Betrieb, was die Instandhaltung unterstützt.
Die Ausführung mit leicht erhöhter Radiallagerluft C3 wirkt Verspannungen entgegen, falls im Betrieb thermische Differenzen zwischen Innen- und Außenring entstehen oder feste Passungen gewählt werden. Der zusätzliche Radialspielraum stellt die Leichtgängigkeit auch unter Wärmeeinfluss sicher. Die Fertigung nach Toleranzklasse P5 sichert eine feine Laufgenauigkeit bei standardisierter Normaltoleranz (PN) der Anschlussmaße. Da es sich um ein ungedichtetes Lager handelt, sind externe Dichtungen und ein passender Schmierstoff einzuplanen.
Das Wälzlager besitzt eine Bohrung von 65 mm für den Wellensitz, einen Außendurchmesser von 120 mm und eine Breite von 31 mm. Diese genormten Anschlussmaße ermöglichen einen passgenauen Austausch in bestehenden Gehäusen. Der Werkstoff 100Cr6 sorgt für formstabile Laufflächen unter hohen Radialkräften.
Der Zusatz C3 kennzeichnet eine leicht vergrößerte radiale Lagerluft gegenüber der Standardausführung. Dadurch gleicht das Bauteil Wärmedehnungen im Betrieb aus, ohne dass es zu einer schädlichen Klemmung der Rollen kommt. Dies ist vorteilhaft bei Temperaturdifferenzen zwischen Welle und Gehäuse.
Über die umlaufende Schmiernut mit Schmierbohrungen im Außenring gelangt frisches Fett oder Schmieröl direkt mittig in den Rollensatz. Verbrauchte Schmierstoffe werden verdrängt, was den Wartungsaufwand verringert und für eine gleichmäßige Schmierfilmverteilung über die gesamte Laufbahn sorgt.
Aufgrund des Standard-Wälzlagerstahls (100Cr6) und des Stahlblechkäfigs eignet sich die Ausführung für Betriebstemperaturen von -30 bis +200 Grad. Da keine berührenden Gummidichtungen verbaut sind, begrenzen elastomere Werkstoffe den Einsatzbereich nicht. Das Schmiermittel muss auf diese Temperaturen abgestimmt sein.
Die Kombination bedeutet, dass die äußeren Einbaumaße wie Bohrung und Außendurchmesser der regulären Normaltoleranz PN entsprechen. Die Laufgenauigkeit der Rollbahnen ist hingegen nach der feineren Klasse P5 gefertigt. Das reduziert den Rundlauffehler im Betrieb und verbessert die Führung rotierender Wellen.
Die Lauffläche des Außenrings bildet einen Ausschnitt einer Kugelfläche. Dadurch können sich Innenring und Rollensatz innerhalb des Außenrings frei um den Mittelpunkt einstellen. Statische Winkelfehler sowie dynamische Wellendurchbiegungen unter Last werden so ohne schädliche Kantenpressung kompensiert.
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