SKF
| Mengenstaffel | Ihr Rabatt | Stückpreis |
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| 2 | 18,49 € | 351,37 € |
| 5 | 36,99 € | 332,87 € |
Das Pendelrollenlager 22318 EK/C3 von SKF kombiniert eine konische Bohrung (1:12) mit erhöhter C3-Lagerluft für schwere radiale Lasten bei 90x190x64 mm.
Das Pendelrollenlager 22318 EK/C3 ist ein zweireihiges Wälzlager für anspruchsvolle Industrieanwendungen, bei denen hohe Radialkräfte und Wellendurchbiegungen auftreten. Durch die sphärische Laufbahn im Außenring gleicht die Konstruktion Fluchtungsfehler zwischen Welle und Gehäuse selbsttätig aus. Als offenes Lager aus Standard-Wälzlagerstahl (100Cr6) verfügt diese Ausführung von SKF über einen robusten Stahlblechkäfig sowie eine Schmiernut samt Schmierbohrungen im Außenring zur gezielten Nachschmierung.
Dieses Pendellager kommt vor allem bei anspruchsvollen mechanischen Lagerungen zum Einsatz, bei denen hohe radiale Kräfte und stoßartige Belastungen auf die Lagerstelle wirken. Da sich Innenring und Rollensatz gegenüber dem Außenring winkelbeweglich einstellen, gleicht das Wälzlager betriebsbedingte Durchbiegungen der Welle aus. Dadurch werden übermäßige Kantenpressungen an den Rollenkörpern vermieden.
Das Nachsetzzeichen K kennzeichnet eine kegelige Bohrung im Verhältnis 1:12. Diese Bauform erleichtert die Montage auf kegeligen Wellensitzen oder unter Verwendung passender Spann- und Abziehhülsen. Die leicht erhöhte Radiallagerluft C3 bietet vor dem Einbau mehr Spielraum zwischen Wälzkörpern und Laufbahnen als die Normalausführung. Dies gleicht die betriebsbedingte Radialluftminderung aus, die beim Aufschieben auf den kegeligen Sitz und durch thermische Ausdehnung im Betrieb entsteht.
Die Hauptabmessungen betragen 90 mm Bohrungsdurchmesser, 190 mm Außendurchmesser und 64 mm Breite. Die Konstruktion nimmt hohe radiale Kräfte auf engem Bauraum auf und ermöglicht durch den sphärischen Außenring den Ausgleich von Winkelfehlern.
Das Zeichen K signalisiert eine konische Bohrungsform mit einem Kegelverhältnis von 1:12. Der Innendurchmesser erweitert sich gleichmäßig über die Lagerbreite. Diese Form erlaubt eine präzise Einstellung der verbleibenden Lagerluft durch axiales Verschieben auf einer Spannhülse oder einer kegeligen Welle.
Die Lagerluftklasse C3 steht für eine größere radiale Lagerluft im Auslieferungszustand im Vergleich zur Standardluft. Beim Festziehen des Innenrings auf einem kegeligen Sitz weitet sich der Ring konstruktionsbedingt auf. Das verringert die Lagerluft, sodass im laufenden Betrieb das richtige Betriebsspiel erhalten bleibt.
Zur Schmierung dient eine umlaufende Nut mit mehreren Bohrungen im Außenring. Schmierstoffgeber führen Fett oder Schmieröl direkt zwischen die beiden Rollenreihen ein. Da es sich um ein offenes Lager ohne integrierte Dichtscheiben handelt, erfordert die Konstruktion eine externe Abdichtung des Gehäuses gegen Schmutz und Feuchtigkeit.
Die zulässige Betriebstemperatur liegt zwischen -30 und +200 Grad Celsius. Die Werkstoffkombination aus 100Cr6-Wälzlagerstahl und dem Stahlblechkäfig ist auf Formstabilität auch bei erhöhter Prozesswärme ausgelegt. Der tatsächliche Einsatzbereich hängt zusätzlich von der thermischen Beständigkeit des verwendeten Schmierstoffs ab.
Das Lager verfügt über die Maßgenauigkeit nach Normalklasse PN und eine erhöhte Laufgenauigkeit nach Toleranzklasse P5. Die engere Lauftoleranz P5 sorgt für einen ruhigen, vibrationsarmen Lauf der Rollenreihen bei rotierender Welle, während die Außenmaße der Standardpassung entsprechen.
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