21312  E Pendelrollenlager von SKF
21312  E Pendelrollenlager von SKF

SKF

Pendelrollenlager SKF 21312 E

Technische Daten
 
Innendurchmesser
60 mm
Außendurchmesser
130 mm
Breite
31 mm
Material
Standard-Wälzlagerstahl
Dichtung
keine, offenes Lager
Käfig
Stahlblechkäfig
Lagerluft
normale Radiallagerluft
Toleranzklasse
Maßgenauigkeit PN, Laufgenauigkeit P5
Bohrung
zylindrische Bohrung
Außenring
Schmiernut mit Schmierbohrungen im Außenring
Ausführung
Standardausführung
Temperaturbereich
-30 bis +200 °C
Version
Explorer
Gewicht
2,1 kg
Mengenstaffel Ihr Rabatt Stückpreis
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Pendelrollenlager SKF 21312 E
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Pendelrollenlager SKF 21312 E

Das offene SKF Pendelrollenlager 21312 E mit 60x130x31 mm gleicht Fluchtungsfehler aus und nimmt schwere kombinierte Lasten auf.

Das Pendelrollenlager 21312 E ist ein zweireihiges Wälzlager aus klassischem Standard-Wälzlagerstahl (100Cr6) mit zylindrischer Bohrung. Die Explorer-Ausführung von SKF besitzt eine gemeinsame hohlkugelige Außenringlaufbahn, wodurch sich das Lager bei Wellendurchbiegungen winkelbeweglich anpasst. Durch die kompakten Hauptabmessungen von 60 mm Innendurchmesser, 130 mm Außendurchmesser und 31 mm Breite bewältigt dieses offene Lager hohe radiale sowie beidseitig wirkende axiale Kräfte in industriellen Wellenlagerungen.

Wofür eignet sich das Pendelrollenlager 21312 E im industriellen Betrieb?

Dieser Lagertyp kommt vorrangig bei Konstruktionen zum Tragen, bei denen schwere radiale und axiale Belastungen mit Fluchtungsfehlern oder Wellendurchbiegungen zusammentreffen. Die winkelbewegliche Bauform gleicht Schiefstellungen zwischen Innen- und Außenring im Betrieb selbsttätig aus, wodurch zusätzliche Kantenspannungen vermieden werden. Da das Lager ungedichtet ausgeführt ist, erfolgt die Schmierstoffversorgung über die Gehäuseumgebung, während der Wälzkörper- und Ringsatz für Betriebstemperaturen von -30 bis +200 Grad ausgelegt ist.

Was zeichnet die Ausführung mit Schmiernut und P5-Laufgenauigkeit aus?

Dieses Lager verfügt am Außenring über eine integrierte Schmiernut mit Schmierbohrungen. Dadurch lässt sich Schmierfett oder Schmieröl bei Wartungsarbeiten direkt an die beiden Rollenreihen und den formstabilen Stahlblechkäfig leiten. Neben der normalen Radiallagerluft kombiniert die Ausführung eine Maßgenauigkeit nach Toleranzklasse PN mit einer eingeengten Laufgenauigkeit nach P5. Diese Abstimmung unterstützt einen ruhigen Rundlauf bei anspruchsvollen Drehzahl- und Lastbedingungen.

Welche Maße hat das Pendelrollenlager 21312 E?

Das Lager besitzt einen Innendurchmesser von 60 mm, einen Außendurchmesser von 130 mm und eine Gesamtbreite von 31 mm. Diese Maße definieren den erforderlichen Bauraum auf der Welle und im Gehäuse. Vor dem Einbau empfiehlt sich die Prüfung der Anschlussteile, um den passgenauen Sitz der Ringe zu unterstützen.

Was bedeutet die Kennzeichnung der Toleranzklasse PN und P5?

Die Maßgenauigkeit dieses Lagers folgt der Normaltoleranz PN, was den passgenauen Einbau auf Wellen und in Gehäusen erleichtert. Die Laufgenauigkeit entspricht der Präzisionsklasse P5. Der Rundlauf von Innen- und Außenring ist hierbei enger toleriert, was Laufunruhen und Schwingungen im Betrieb reduzieren soll.

Wie wird das Pendelrollenlager 21312 E geschmiert?

Der Außenring des Lagers ist mit einer umlaufenden Schmiernut und mehreren Schmierbohrungen versehen. Über diese Öffnungen lässt sich Schmierstoff direkt zwischen die Rollensätze einbringen. Da es sich um ein offenes Lager ohne integrierte Dichtscheiben handelt, erfordert der Einsatz eine externe Abdichtung des Lagergehäuses gegen Schmutz und Feuchtigkeit.

Welcher Temperaturbereich ist für dieses Lager zulässig?

Das Pendelrollenlager 21312 E ist für einen Betriebstemperaturbereich von -30 bis +200 Grad ausgelegt. Sowohl der Wälzlagerstahl 100Cr6 als auch der integrierte Stahlblechkäfig sind für diese thermische Spanne dimensioniert. Beachten Sie bei der Auswahl, dass das verwendete Schmiermittel ebenfalls für die geplante Betriebstemperatur freigegeben sein muss.

Welche Funktion hat die normale Radiallagerluft bei diesem Lager?

Die normale Radiallagerluft beschreibt das standardmäßige Radialspiel zwischen den Tonnenrollen und den Laufbahnen vor dem Aufpressen. Sie eignet sich für herkömmliche Passungsverhältnisse und Betriebsbedingungen ohne extreme Temperaturdifferenzen zwischen Innen- und Außenring. Nach dem Einbau verringert sich das Spiel durch das Aufweiten des Innenrings auf das gewünschte Betriebsspiel.

Wodurch zeichnet sich die Explorer-Ausführung von SKF aus?

Lager in der Explorer-Ausführung weisen optimierte Innengeometrien und verbesserte Oberflächenbeschaffenheiten an den Kontaktflächen auf. Die Wälzkörper laufen dadurch reibungsärmer auf den Laufbahnen ab. In Kombination mit dem geführten Stahlblechkäfig führt dies zu einer günstigen Spannungsverteilung unter schwerer Last und unterstützt eine lange Lebensdauer im kontinuierlichen Maschineneinsatz.

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Sven Wingquists Gata 2, 415 50 Gothenburg, Sweden
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