SKF
| Mengenstaffel | Ihr Rabatt | Stückpreis |
|---|---|---|
| 10 | 7,16 € | 136,22 € |
| 20 | 14,34 € | 129,04 € |
Das Pendelrollenlager 22310 EK von SKF verbindet eine konische Bohrung (1:12) mit P5-Laufgenauigkeit bei den Hauptabmessungen 50x110x40 mm.
Das Pendelrollenlager 22310 EK ist ein zweireihiges Wälzlager für Industrieanwendungen mit kombinierten Radial- und Axialbelastungen. Mit einer Bohrung von 50 mm, einem Außendurchmesser von 110 mm sowie einer Breite von 40 mm gleicht dieser Lagertyp fertigungs- oder lastbedingte Fluchtungsfehler der Welle aus. Hersteller SKF fertigt die Ausführung aus Standard-Wälzlagerstahl (100Cr6), kombiniert mit einem Stahlblechkäfig für einen Temperaturbereich von -30 °C bis +200 °C.
Der Einsatz empfiehlt sich vor allem in Lagerungen, bei denen elastische Durchbiegungen der Welle oder Fluchtungsfehler zwischen den jeweiligen Gehäusesitzen auftreten. Durch die gemeinsame hohlkugelige Außenringlaufbahn stellen sich die beiden symmetrischen Rollenreihen winkelbeweglich ein, was dazu beiträgt, unzulässige Kantenpressungen zu vermeiden. Geeignete Einsatzbereiche sind anspruchsvolle industrielle Wellenlagerungen mit hohen kombinierten Radialkräften und axialen Belastungen.
Die kegelige Innenringbohrung mit dem Kegelverhältnis 1:12 ermöglicht eine feste Montage auf konischen Wellensitzen sowie mittels passender Spann- oder Abziehhülsen auf zylindrischen Wellen. Beim definierten axialen Aufschieben verringert sich die normale Radiallagerluft gezielt, wodurch Monteure das verbleibende Betriebsspiel kontrolliert einstellen können. Eine umlaufende Schmiernut samt Schmierbohrungen im Außenring erlaubt zudem das kontinuierliche Nachschmieren des offenen Lagers direkt an den Wälzkörpern.
Mit einem Innendurchmesser von 50 mm, einem Außendurchmesser von 110 mm und einer Breite von 40 mm entspricht die Ausführung standardisierten Einbauräumen. Durch diese genormten Hauptabmessungen passt das Bauteil in passende Lagergehäuse. Die Innenbohrung ist kegelig im Verhältnis 1:12 ausgeführt.
Der Buchstabe K steht für eine kegelige Bohrung mit dem Standardkegel 1:12. Diese Bauform dient der Befestigung auf konischen Wellenzapfen oder der Montage mittels Spann- beziehungsweise Abziehhülse auf glatten zylindrischen Wellen, was die Spieleinstellung beim Einbau vereinfacht.
Mangels integrierter Dichtungen benötigt das offene Lager eine externe Fett- oder Ölschmierung. Der Außenring ist mit einer Schmiernut und Schmierbohrungen versehen. Über diese Öffnungen lässt sich der Schmierstoff direkt in das Lagerinnere zwischen die beiden Rollenreihen einbringen.
Die Kennzeichnung PN steht für normale Maßgenauigkeit bei Bohrung, Außendurchmesser und Breite. Die Angabe P5 bezeichnet eine eingeengte Toleranzklasse für die Laufgenauigkeit. Das Lager bietet dadurch einen vibrationsarmen Rundlauf bei standardisierten Anschlussmaßen an Welle und Gehäuse.
Der zulässige Betriebsbereich reicht von -30 °C bis +200 °C. Sowohl der Wälzlagerstahl 100Cr6 als auch der Stahlblechkäfig behalten in dieser Temperaturspanne ihre Formstabilität. Für den praktischen Einsatz ist ein Schmierstoff mit entsprechendem Temperatureinsatzbereich zu wählen.
Beim Aufschieben des Innenrings auf den Kegelsitz weitet sich der Innenring auf, wodurch sich das Lagerspiel verringert. Zur Kontrolle messen Monteure üblicherweise die verbleibende Radialluft mit einer Fühlerlehre zwischen Rollensatz und Außenring vor sowie nach dem Festziehen.
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