SKF
| Mengenstaffel | Ihr Rabatt | Stückpreis |
|---|---|---|
| 2 | 13,35 € | 253,66 € |
| 5 | 26,70 € | 240,31 € |
Offenes Pendelrollenlager 21317 E/C3 von SKF mit 85 mm Bohrung, 180 mm Außendurchmesser und erhöhter C3-Lagerluft für anspruchsvolle Industrieanwendungen.
Das Pendelrollenlager 21317 E/C3 von SKF Wälzlager nimmt hohe radiale Belastungen auf und gleicht Fluchtungsfehler sowie Wellendurchbiegungen eigenständig aus. Dieses offene Wälzlager besteht aus Standard-Wälzlagerstahl (100Cr6) und führt die Rollen in einem robusten Stahlblechkäfig. Durch die Schmiernut mit Schmierbohrungen im Außenring lässt sich der Schmierstoff direkt in das Lagerinnere leiten. Die Ausführung eignet sich für einen Betriebstemperaturbereich von -30 bis +200 Grad Celsius.
Konstrukteure und Instandhalter nutzen diese Bauform vor allem in anspruchsvollen Lagerungen des Maschinen- und Anlagenbaus, bei denen erhebliche Radialkräfte auftreten. Da der Außenring eine hohlkugelige Laufbahn besitzt, stellt sich das Rollenpaket bei Wellenschiefstellungen flexibel ein, ohne dass Kantenspannungen die Funktion beeinträchtigen. Die Kombination aus zylindrischer Bohrung und kompakter Baubreite von 41 mm erleichtert die Integration in feste Gehäusestrukturen des Maschinenbaus.
Die Kennzeichnung C3 steht für eine leicht erhöhte Radiallagerluft gegenüber der Normalausführung. Dieser vergrößerte Spielraum verhindert ein Verspannen der Wälzkörper, wenn im Betrieb thermische Dehnungen oder feste Passungen den Innenring aufweiten. Bei diesem Bauteil kombiniert SKF die Maßgenauigkeit der Klasse PN mit einer eingeengten Laufgenauigkeit nach P5. Daraus resultiert eine hohe Rundlaufgenauigkeit, die Vibrationen im Betrieb reduziert.
Dieses Wälzlager von SKF besitzt eine Bohrung von 85 mm, einen Außendurchmesser von 180 mm sowie eine Breite von 41 mm. Es gleicht Fluchtungsfehler der Welle winkelbeweglich aus und nimmt gleichzeitig schwere Radiallasten auf. Der integrierte Stahlblechkäfig führt die Wälzkörper bei Einsatztemperaturen von -30 bis +200 Grad.
Das Nachsetzzeichen C3 weist auf eine gegenüber der Standardausführung vergrößerte Radiallagerluft hin. Dieser zusätzliche interne Freiraum ist erforderlich, wenn zwischen Innen- und Außenring ein Temperaturgefälle auftritt oder feste Lagersitze die Ringe elastisch aufweiten. Dadurch bleibt die Leichtgängigkeit auch bei Erwärmung erhalten.
Die umlaufende Nut und die Schmierbohrungen im Außenring dienen der gezielten Nachschmierung im eingebauten Zustand. Schmierfett oder Schmieröl gelangt so über das Gehäuse direkt zwischen die beiden Rollenreihen. Dies erleichtert die Nachschmierung bei der Instandhaltung und unterstützt eine gleichmäßige Verteilung des Schmiermittels im Betrieb.
Bei diesem Lager entspricht die Maßgenauigkeit der Klasse PN, während die Laufgenauigkeit nach Klasse P5 gefertigt ist. Die Außen- und Einbaumaße folgen somit den gängigen Normtoleranzen. Die engere P5-Laufgenauigkeit reduziert jedoch den radialen und axialen Schlag der Ringe, was zu einer verbesserten Laufruhe beiträgt.
Da dieses Bauteil keine integrierten Dichtscheiben besitzt, muss die Abdichtung gegen Staub und Feuchtigkeit über die umgebende Gehäusekonstruktion erfolgen. Konstrukteure setzen hierfür externe Radial-Wellendichtringe, Labyrinthdichtungen oder Filzstreifen ein. Dies erlaubt zudem eine freie Wahl des passenden Schmierstoffs für den Temperaturbereich bis +200 Grad.
Ringe und Rollen bestehen aus Standard-Wälzlagerstahl 100Cr6, der eine hohe Formstabilität unter Belastung aufweist. Für die Führung der Rollen kommt ein stabiler Stahlblechkäfig zum Einsatz. Diese Materialabstimmung ist für den Betrieb im vorgesehenen Temperaturbereich von -30 bis +200 Grad Celsius ausgelegt.
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