SKF
| Mengenstaffel | Ihr Rabatt | Stückpreis |
|---|---|---|
| 25 | 2,70 € | 51,28 € |
| 35 | 5,40 € | 48,58 € |
Das Pendelkugellager 1307 EKTN9 von SKF gleicht Fluchtungsfehler aus und kombiniert eine 35-mm-Bohrung mit Kegel 1:12 sowie einen Polyamidkäfig.
Das Pendelkugellager 1307 EKTN9 ist ein zweireihiges Wälzlager aus Standard-Wälzlagerstahl (100Cr6) mit einer gemeinsamen hohlkugeligen Laufbahn im Außenring. Diese Bauart ermöglicht es dem Lager, Schiefstellungen zwischen Innen- und Außenring im Betrieb auszugleichen. Mit den Abmessungen von 35 mm Bohrung, 80 mm Außendurchmesser und 21 mm Breite eignet sich diese Ausführung für rotierende Wellen. Die Fertigung erfolgt in der Toleranzklasse P0/PN bzw. ABEC 1 mit normaler Radiallagerluft.
Das Wälzlager kommt vor allem dort zum Einsatz, wo elastische Wellendurchbiegungen auftreten oder Fluchtungsfehler zwischen Lagersitzen kompensiert werden müssen. Da es sich um ein offenes Lager ohne integrierte Dichtung handelt, lässt sich das Schmiermittel flexibel auf die jeweilige Betriebsumgebung abstimmen. Das Bauteil deckt einen Temperaturbereich von -30 bis +120 Grad ab. Der integrierte Polyamidkäfig führt die Wälzkörper vibrationsarm und unterstützt einen geräuscharmen Lauf.
Die konische Bohrung mit dem Kegelverhältnis 1:12 erleichtert die Befestigung auf abgestuften Wellen oder mittels passender Spannhülsen auf zylindrischen Wellenzapfen. Über den axialen Verschiebeweg auf dem kegeligen Sitz lässt sich die gewünschte Lagerluft präzise einstellen. Weil das Modell offen ausgeführt ist, erfordert die Konstruktion eine externe Abdichtung zum Schutz vor Verunreinigungen. Bei der Auslegung gelten die Maße 35x80x21 mm.
Das zweireihige Wälzlager besitzt 35 mm Bohrung, 80 mm Außendurchmesser und 21 mm Breite aus 100Cr6-Wälzlagerstahl. Durch die hohlkugelige Laufbahn im Außenring schwenken die beiden Kugelreihen winklig ein. Dadurch kompensiert die Konstruktion Schiefstellungen und Fluchtungsfehler der Welle, ohne dass zusätzliche Kantenpressungen an den Laufbahnen entstehen.
Der Käfig aus Polyamid führt die beiden Kugelreihen reibungsarm und dämpft Betriebsgeräusche sowie Erschütterungen. Der Werkstoff arbeitet im Temperaturbereich von -30 bis +120 Grad. Gegenüber schwereren Metallkäfigen verringert das geringe Eigengewicht die Trägheitskräfte bei Drehzahländerungen der gelagerten Welle.
Das Lager besitzt einen Bohrungskegel von 1:12 und wird direkt auf konische Wellensitze oder mithilfe einer Spannhülse auf zylindrische Wellen geschoben. Über das axiale Aufpressen verringert sich die radiale Lagerluft kontrolliert. Dieser Vorgang unterstützt einen festen Presssitz des Innenrings, ohne dass thermische Fügeverfahren zwingend erforderlich sind.
Die normale Radiallagerluft kennzeichnet das herstellerseitig vorgegebene innere Spiel zwischen Wälzkörpern und Laufbahnen im unmontierten Zustand. Beim Aufschieben des konischen Innenrings auf die Welle reduziert sich diese Lagerluft. Nach fachgerechter Montage verbleibt ausreichend Betriebsspiel, um Wärmedehnungen im Temperaturbereich von -30 bis +120 Grad auszugleichen.
Offene Lager besitzen keine herstellerseitigen Dichtscheiben, wodurch sie sich gezielt mit anwendungsspezifischem Schmierstoff versorgen lassen. Diese Bauform empfiehlt sich für geschützte Lagergehäuse mit separaten Dichtungen. Das Design erleichtert eine gezielte Nachschmierung und begünstigt die Wärmeabfuhr über das Schmiermittel während des Maschinenbetriebs.
Das Lager ist nach der Standard-Toleranzklasse P0/PN (entsprechend ABEC 1) gefertigt. Diese Klasse legt die zulässigen Maß-, Form- und Laufabweichungen für Außendurchmesser, Bohrung und Planlauf fest. Sie genügt den gängigen Industrieanforderungen an Maßhaltigkeit und Rundlaufgenauigkeit.
SKF Group
Sven Wingquists Gata 2, 415 50 Gothenburg, Sweden
info@skf.com, https://www.skf.com/uk/footer/site-ownership