2320 -K-M-C3 Pendelkugellager von FAG
2320 -K-M-C3 Pendelkugellager von FAG

FAG

Pendelkugellager FAG 2320 -K-M-C3

Technische Daten
 
Innendurchmesser
100 mm
Außendurchmesser
215 mm
Breite
73 mm
Material
Standard-Wälzlagerstahl
Kugelreihen
zweireihiges Lager
Dichtung
keine, offenes Lager
Käfig
Messingkäfig
Lagerluft
leicht erhöhte Radiallagerluft
Toleranzklasse
Toleranzklasse P0/PN bzw. ABEC 1
Bohrung
konische Bohrung (1:12)
Innenring
Standardausführung
Temperaturbereich
-30 bis +150°C
Gewicht
12,1 kg
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Pendelkugellager FAG 2320 -K-M-C3
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Pendelkugellager FAG 2320 -K-M-C3

Zweireihiges FAG Pendelkugellager 2320 -K-M-C3 mit konischer Bohrung, Messingkäfig und vergrößerter Lagerluft C3 in den Hauptabmessungen 100x215x73 mm.

Das Pendelkugellager 2320 -K-M-C3 gleicht Fluchtungsfehler, Wellendurchbiegungen und Gehäuseverlagerungen im laufenden Betrieb selbsttätig aus. Die durchgehende hohlkugelige Laufbahn im Außenring ermöglicht das freie Einstellen beider Kugelreihen um den gemeinsamen Lagermittelpunkt. Durch die Fertigung aus Standard-Wälzlagerstahl 100Cr6 deckt das Wälzlager einen zulässigen Temperaturbereich von -30 bis +150 Grad ab. Als offene Bauform ohne schleifende Dichtung lässt sich die Schmierstoffversorgung im Gehäuse direkt auf die spezifischen Betriebsbedingungen abstimmen.

Wofür eignet sich das Pendelkugellager 2320 -K-M-C3?

Dieses Wälzlager empfiehlt sich für industrielle Lagerungen mit langen Wellensträngen oder separat montierten Lagergehäusen, bei denen elastische Durchbiegungen oder Fluchtungsabweichungen der Wellenachse auftreten. Typische Einsatzfelder finden sich bei Wellenlagerungen mit weiten Stützweiten sowie bei der Lagerung in geteilten Stehlagergehäusen. Die zweireihige Konstruktion toleriert Winkelverstellungen zwischen Innenring und Außenring ohne Kantenpressungen. Der Messingkäfig führt die Kugeln sicher bei veränderlichen Drehzahlen und dynamischen Schwingungsbelastungen.

Welche Vorteile bieten Messingkäfig und C3-Lagerluft?

Der Kennbuchstabe M steht für einen massiven Messingkäfig mit hoher mechanischer Formstabilität bei starken Beschleunigungen und Schwingungen. Das Nachsetzzeichen C3 kennzeichnet eine werkseitig vergrößerte Radiallagerluft gegenüber der Normalausführung. Diese vergrößerte Lagerluftreserve trägt dazu bei, ein Klemmen der Wälzkörper zu vermeiden, wenn sich Welle und Innenring im Betrieb erwärmen. Zudem verringert sich das Radialspiel beim Aufpressen des konischen Innenrings auf eine Spannhülse oder direkt auf einen kegeligen Wellensitz planmäßig.

Was bedeutet das Nachsetzzeichen K beim Pendelkugellager 2320 -K-M-C3?

Eine konische Bohrung mit dem Kegelverhältnis 1:12 wird durch das Nachsetzzeichen K ausgewiesen. Diese Bauform erleichtert die Befestigung auf kegeligen Wellensitzen oder mittels passender Spannhülsen auf zylindrischen Wellen. Beim kontrollierten axialen Aufschieben auf den Kegelsitz lässt sich die gewünschte Restlagerluft vor der Inbetriebnahme genau einstellen.

Welche Abmessungen weist das zweireihige Pendellager auf?

Mit einem Bohrungsdurchmesser von 100 mm, einem Außendurchmesser von 215 mm und einer Gesamtbreite von 73 mm entspricht das Lager standardisierten Hauptabmessungen. Die Fertigungstoleranzen und Rundlaufwerte entsprechen der Toleranzklasse P0/PN beziehungsweise ABEC 1 für den regulären Maschinenbau.

Warum verfügt das Lager über die Lagerluft C3?

Eine vergrößerte Radiallagerluft nach Klasse C3 dient dazu, den Einbau auf konischen Sitzen auszugleichen. Durch das axiale Aufpressen des Innenrings wird dieser aufgeweitet, was das Lagerspiel vermindert. C3 trägt dazu bei, dass auch bei radialer Aufweitung und betriebsbedingter Erwärmung ausreichend Spiel für einen leichten Lauf verbleibt.

Welche Eigenschaften besitzt der Messingkäfig?

Ein massiver Messingkäfig mit dem Kennzeichen M zeichnet sich durch hohe Formstabilität gegenüber Schwingungen und Beschleunigungskräften aus. Der Werkstoff eignet sich für den Einsatz bei Vibrationen, dynamischen Drehzahlwechseln und deckt den gesamten Betriebstemperaturbereich des Wälzlagers von -30 bis +150 Grad ab.

Wie wird das offene Lager geschmiert?

In der offenen Ausführung ohne Dichtscheiben erfolgt die Schmierstoffversorgung über das Lagergehäuse mittels Schmierfett oder Schmieröl. Externe Gehäusedichtungen schützen den Innenraum vor dem Eindringen von Verunreinigungen. Die Wartungs- und Nachschmierintervalle richten sich nach Drehzahl, Umgebungstemperatur und vorherrschenden Betriebsbedingungen.

Wie gleicht das Pendelkugellager Fluchtungsfehler aus?

Über die als gemeinsame Hohlkugelfläche gefertigte Laufbahn im Außenring können sich Innenring, Käfig und Kugelkränze winkelbeweglich einstellen. Dadurch dreht sich die Lagereinheit auch bei Wellendurchbiegungen oder Achsversatz ohne störende Kantenpressung weiter, was den Verschleiß der Komponenten gering hält.

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