SKF
| Mengenstaffel | Ihr Rabatt | Stückpreis |
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| 2 | 20,74 € | 394,00 € |
| 5 | 41,48 € | 373,26 € |
Das zweireihige SKF Pendelkugellager 2220 M gleicht Winkelfehler im Betrieb selbsttätig aus und bietet mit 100x180x46 mm sowie Messingkäfig eine stabile Führung.
Das Pendelkugellager 2220 M von SKF ist ein zweireihiges Wälzlager aus klassischem Wälzlagerstahl (100Cr6) mit zylindrischer Bohrung. Mit einem Innendurchmesser von 100 mm, einem Außendurchmesser von 180 mm und einer Breite von 46 mm nimmt dieses Bauteil radiale Kräfte auf. Dank der hohlkugeligen Laufbahn im Außenring stellt sich das Lager bei Wellendurchbiegungen selbsttätig ein. Diese offene Ausführung ohne Dichtscheiben erlaubt eine flexible Schmierstoffwahl und deckt einen Temperaturbereich von -30 bis +150 Grad ab.
Dieses Pendellager kommt vor allem dort zum Einsatz, wo Fluchtungsfehler zwischen Welle und Gehäuse auftreten oder sich Wellen unter Belastung elastisch durchbiegen. Durch die zwei Kugelreihen kompensiert das Bauteil Winkelfehler eigenständig, ohne die Reibung unnötig zu steigern. Da es sich um ein offenes Lager handelt, eignet es sich für geschlossene Getriebe oder Gehäusekonstruktionen mit vorhandener externer Abdichtung. Der Wälzlagerstahl 100Cr6 trägt zur Formstabilität im Dauerbetrieb bei.
Das Nachsetzzeichen M kennzeichnet einen massiven Messingkäfig, der die Wälzkörper präzise führt. Gegenüber Standardkäfigen zeichnet sich Messing durch eine hohe Festigkeit bei Schwingungen und anspruchsvollen thermischen Bedingungen aus. Bei der Konstruktion sind die normale Radiallagerluft und die Toleranzklasse P0/PN (ABEC 1) zu berücksichtigen. Da das Lager offen ohne Dichtungen ausgeführt ist, lässt sich das Schmiermittel passend zum thermischen Einsatzbereich zwischen -30 und +150 Grad auswählen.
Mit einer zylindrischen Bohrung von 100 mm, einem Außendurchmesser von 180 mm sowie einer Breite von 46 mm folgt das Wälzlager definierten Hauptabmessungen. Diese Dimensionen erlauben die Konstruktion auf Wellen mit normaler Radiallagerluft sowie Fertigungstoleranzen nach Toleranzklasse P0/PN beziehungsweise ABEC 1.
Der Außenring verfügt über eine durchgehende, hohlkugelige Laufbahn für beide Kugelreihen. Dadurch lässt sich der Innenring mitsamt den Wälzkörpern im Gehäuse schwenken. Statische Fluchtungsfehler aus der Gehäusebearbeitung oder dynamische Schiefstellungen durch durchbiegende Wellen gleicht das Pendellager im Betrieb selbsttätig aus, wodurch Kantenspannungen vermieden werden.
Der Buchstabe M steht bei SKF für einen massiven Käfig aus Messing. Dieser Käfigwerkstoff bietet mechanische Festigkeit und bewährt sich besonders bei erhöhten Schwingungsbelastungen sowie raschen Beschleunigungen. Im Vergleich zu Blechkäfigen hält die massive Messingausführung auch wechselnden thermischen Anforderungen im Einsatzbereich von -30 bis +150 Grad stand.
Die offene Lagerbauform verfügt über keine integrierten Dichtscheiben. Die Schmierung erfolgt über das umgebende Gehäuse entweder mit Wälzlagerfett oder über einen Ölkreislauf. Externe Gehäusedichtungen tragen dazu bei, das Eindringen von Schmutzpartikeln sowie den Verlust des Schmiermittels zu vermindern.
Der zulässige Temperaturbereich reicht von -30 bis +150 Grad Celsius. Die Maßhaltigkeit des Wälzlagerstahls 100Cr6 und der Messingkäfig sind auf dieses thermische Spektrum ausgelegt. Bei der Inbetriebnahme müssen Anwender sicherstellen, dass das gewählte Schmiermittel die geforderte Schmierwirkung über das gesamte Betriebstemperaturfenster hinweg aufrechterhält.
Die Kennzeichnung P0/PN entspricht der Normtoleranz für Standard-Wälzlager und ist vergleichbar mit der US-Klassifizierung ABEC 1. Sie definiert die zulässigen Maß-, Form- und Laufabweichungen für Bohrung, Außendurchmesser und Planlauf. Diese Toleranzklasse eignet sich für den klassischen Maschinenbau mit normalen Drehzahl- und Genauigkeitsanforderungen.
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