SKF
| Mengenstaffel | Ihr Rabatt | Stückpreis |
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| 15 | 2,71 € | 51,64 € |
| 30 | 5,43 € | 48,92 € |
Das Pendelkugellager 2306 von SKF (30x72x27 mm) gleicht Schiefstellungen der Welle aus und nimmt radiale Belastungen zweireihig auf.
Das Pendelkugellager 2306 ist ein zweireihiges Wälzlager von SKF, das radiale Kräfte aufnimmt und Winkelabweichungen im Betrieb selbsttätig ausgleicht. Mit einer hohlkugeligen Außenringlaufbahn passt sich das Bauteil Fluchtungsfehlern oder Durchbiegungen an, ohne die Reibung unnötig zu steigern. Gefertigt aus Standard-Wälzlagerstahl 100Cr6 zeichnet sich dieses Lager durch seine formstabile Struktur aus. Konstrukteure und Instandhalter greifen darauf zurück, wenn Gehäuseflucht und Wellenverlauf baulich nicht vollständig fluchten.
Dieses zweireihige Wälzlager eignet sich vor allem für Lagerstellen mit langen Wellen oder getrennten Stehlagergehäusen, bei denen Montageungenauigkeiten und elastische Durchbiegungen auftreten. Durch die sphärische Laufbahn im Außenring pendeln Innenring und Kugelsatz frei, was übermäßigen Kantenpressungen auf den Laufbahnen entgegenwirkt. Typische Einsatzbereiche sind Lagerungen im allgemeinen Maschinenbau, bei denen größere Abstände zwischen den Lagerstellen oder getrennte Gehäuse vorliegen. Das Lager bietet eine passende Lösung für moderate Drehzahlen und wechselnde Wellenbewegungen im laufenden Betrieb.
Da das Pendelkugellager 2306 als offenes Lager ausgeführt ist, besitzt es keine integrierten Dichtscheiben. Anwender stimmen die Schmierung mit Schmieröl oder Schmierfett direkt auf die jeweilige Betriebsumgebung ab. Ein externer Schutz vor Schmutzpartikeln und Feuchtigkeit am Gehäusesitz ist konstruktiv vorzusehen. Der verbaute Stahlblechkäfig führt die beiden Kugelreihen mit gleichmäßigem Wälzkörperabstand und eignet sich für einen Betriebstemperaturbereich von -30 bis +150 Grad. Für übliche Betriebsbedingungen entspricht die vorhandene normale Radiallagerluft den bewährten Vorgaben.
Das Lager verfügt über einen Innendurchmesser von 30 mm, einen Außendurchmesser von 72 mm sowie eine Baubreite von 27 mm. Beim Einbau ist der zylindrische Sitz der Standardausführung des Innenrings passgenau auf der Welle zu berücksichtigen.
Der Außenring besitzt eine gemeinsame hohlkugelige Laufbahn für beide Kugelreihen. Dadurch kann der Innenring samt Kugelsatz um den Lagermittelpunkt schwenken. Statische Schiefstellungen durch ungenaue Gehäusebohrungen oder dynamische Wellendurchbiegungen während des Laufs werden selbsttätig ausgeglichen, was Kantenbelastungen auf den Laufbahnen mindert.
Als offenes Wälzlager ohne Dichtscheiben wird die Ausführung vor Inbetriebnahme über das Gehäuse geschmiert. Je nach Umdrehungszahl und Betriebsbedingungen kommt Wälzlagerfett oder Getriebeöl zum Einsatz. Das Gehäuse benötigt geeignete äußere Dichtungen, um Schmiermittelverlust und das Eindringen von Schmutzpartikeln zu begrenzen.
Die Toleranzklasse P0, auch als Normaltoleranz PN oder ABEC 1 bezeichnet, definiert die zulässigen Maß- und Lauftoleranzen für Wälzlager. Sie ist der etablierte Industriestandard für den allgemeinen Maschinenbau. Die Maßhaltigkeit von Bohrung, Außendurchmesser und Rundlauf genügt den regulären Anforderungen industrieller Antriebstechnik ohne Sonderanforderungen.
Die Materialkombination aus Standard-Wälzlagerstahl 100Cr6 und einem Stahlblechkäfig ist für Betriebstemperaturen von -30 bis +150 Grad ausgelegt. Innerhalb dieses Temperaturfensters bleibt das Gefüge formstabil. Bei der Wahl des Schmierstoffs müssen Sie darauf achten, dass dessen thermischer Einsatzbereich mit den Betriebsbedingungen der Anwendung übereinstimmt.
Die normale Radiallagerluft bezeichnet das werksseitige Radialspiel zwischen Wälzkörpern und Laufbahnen im unmontierten Zustand. Sie ist für Standardpassungen auf der Welle und im Gehäuse bei normalen Betriebstemperaturen ausgelegt. Nach dem Aufpressen des Innenrings verbleibt ein definiertes Restspiel, das einen leichten, klemmfreien Lauf der Kugeln unterstützt.
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