SKF
| Mengenstaffel | Ihr Rabatt | Stückpreis |
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| 2 | 12,28 € | 233,23 € |
| 5 | 24,56 € | 220,95 € |
Das Pendelkugellager 2217 von SKF gleicht Fluchtungsfehler aus, bietet die Hauptabmessungen 85x150x36 mm, einen zweireihigen Aufbau und einen Stahlblechkäfig.
Das zweireihige Pendelkugellager 2217 von SKF besitzt eine gemeinsame hohlkugelige Laufbahn im Außenring. Diese Bauart ermöglicht es den beiden Kugelreihen, Winkelfehler zwischen Welle und Gehäuse selbsttätig auszugleichen. Gefertigt aus Wälzlagerstahl (100Cr6) mit zylindrischer Bohrung von 85 mm, nimmt diese Ausführung vorwiegend radiale Belastungen auf. Die offene Konstruktion ohne integrierte Dichtscheiben erlaubt eine direkte Zufuhr von Schmierfett oder Schmieröl über das umgebende Gehäuse.
Einsatzbereiche für das zweireihige Pendelkugellager 2217 finden sich dort, wo Wellendurchbiegungen auftreten oder fluchtungsbedingte Abweichungen zwischen den Lagersitzen vorliegen. Konstruktionen mit langen Wellensträngen nutzen diesen Lagertyp, um statische und dynamische Schiefstellungen während der Drehung abzufangen. Durch die ballige Außenringlaufbahn passt sich das System innerhalb konstruktiver Grenzen an, ohne dass erhöhte Kantenpressungen an den Wälzkörpern entstehen.
Dieses Modell kommt ohne Dichtringe aus und verfügt über einen Stahlblechkäfig. Der Käfig führt die Kugeln in beiden Reihen und ist für das Betriebsfenster von -30 bis +150 Grad Celsius ausgelegt. Die Ausführung mit normaler Radiallagerluft und der Standard-Toleranzklasse P0 (ABEC 1) eignet sich für gängige Einbauverhältnisse im Maschinenbau. Für den Betrieb ist eine externe Abdichtung der Lagerstelle im Gehäuse vorzusehen.
Das Lager weist einen Innendurchmesser (Bohrung) von 85 mm, einen Außendurchmesser von 150 mm und eine Baubreite von 36 mm auf. Es handelt sich um ein zweireihiges Wälzlager mit zylindrischer Innenringbohrung, gefertigt aus Standard-Wälzlagerstahl 100Cr6 in normaler Maß- und Lauftoleranz.
Durch die hohlkugelige Laufbahn im Außenring können sich Innenring und Kugelsatz frei einstellen. Tritt eine Durchbiegung der Welle oder ein Schiefstand des Gehäuses auf, gleicht das Lager diesen Winkelfehler selbsttätig aus. Dadurch werden unerwünschte Zwangskräfte vermieden, was der Laufruhe des Gesamtsystems zugutekommt.
Normale Radiallagerluft, fachlich oft als CN bezeichnet, definiert den inneren Spielraum zwischen den Wälzkörpern und den Laufbahnen vor dem Einbau. Diese Abstimmung ist auf gängige Wellen- und Gehäusepassungen ausgelegt. Nach dem Aufpressen des Innenrings verbleibt genau das notwendige Betriebsspiel für einen reibungsarmen Rundlauf.
In offener Bauform ohne integrierte Dichtungen richtet sich die Schmierstoffauswahl nach Betriebsdrehzahl und Umgebungsbedingungen. Häufig kommen Mineralöl-basierte Wälzlagerfette oder eine kontinuierliche Ölumlaufschmierung zum Einsatz. Eine externe Gehäuseabdichtung schützt die Lagerstelle vor dem Eindringen von Verunreinigungen.
Die Kombination aus formstabilem Stahlblechkäfig und standardmäßig wärmebehandeltem Wälzlagerstahl deckt Betriebstemperaturen von -30 bis +150 Grad Celsius ab. Bei der Auslegung der Lagerstelle ist darauf zu achten, dass der gewählte externe Schmierstoff ebenfalls für die vorherrschende Betriebstemperatur freigegeben ist.
Das Modell entspricht den Standardtoleranzen nach Klasse P0 beziehungsweise PN, was im internationalen Sprachgebrauch der Klasse ABEC 1 entspricht. Diese Toleranzklasse deckt die herkömmlichen Anforderungen des allgemeinen Maschinen- und Anlagenbaus an Maßhaltigkeit, Rundlauf und Planlauf ab.
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