NKE
| Mengenstaffel | Ihr Rabatt | Stückpreis |
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Das Pendelkugellager 2220 -M-C3 gleicht Fluchtungsfehler aus und bietet mit 100x180x46 mm sowie Messingkäfig hohe Stabilität bei Wellendurchbiegungen.
Das Pendelkugellager 2220 -M-C3 ist ein zweireihiges Wälzlager von NKE Steyr, das radiale Kräfte aufnimmt und Schiefstellungen der Welle ausgleicht. Durch die gemeinsame hohlkugelige Laufbahn im Außenring stellen sich die beiden Kugelreihen im Betrieb flexibel ein. Das offene Lager aus Standard-Wälzlagerstahl 100Cr6 verfügt über eine zylindrische Bohrung von 100 mm, einen Außendurchmesser von 180 mm sowie eine Baubreite von 46 mm.
Die Lagerbauart kommt vor allem an Lagerstellen mit langen Wellen zum Einsatz, bei denen Durchbiegungen oder Fluchtungsfehler zwischen den Gehäusen auftreten können. Der massive Käfig aus Messing führt die Wälzkörper auch bei Vibrationen oder wechselnden Drehzahlen in den Laufrillen. Konstruktionen im allgemeinen Maschinenbau nutzen diese Bauform, um Winkelfehler im Betrieb ohne nennenswerten Anstieg der Reibung auszugleichen. Da das Bauteil offen ausgeführt ist, lässt es sich direkt in ein zentrales Schmiersystem oder eine externe Gehäuseschmierung einbinden.
Die Kennzeichnung C3 steht für eine leicht erhöhte Radiallagerluft im Vergleich zur normalen Lagerluftgruppe. Dieser zusätzliche Freiraum wirkt einem Verklemmen der Wälzkörper entgegen, wenn betriebsbedingte Erwärmungen den Innenring stärker ausdehnen als den Außenring. In Verbindung mit dem zulässigen Temperaturbereich von -30 bis +150 Grad bleibt der Lauf auch bei thermischen Differenzen erhalten. Die Fertigung nach Toleranzklasse P0/PN beziehungsweise ABEC 1 definiert genormte Anschlussmaße für die Abstimmung auf Welle und Gehäusebohrung.
Das Lager verfügt über eine Bohrung von 100 mm, einen Außendurchmesser von 180 mm und eine Breite von 46 mm. Die Abmessungen sind nach Toleranzklasse P0/PN beziehungsweise ABEC 1 ausgeführt und für zylindrische Wellensitze der entsprechenden Nenngröße vorgesehen.
Eine durchgehende hohlkugelige Lauffläche im Außenring erlaubt das freie Einstellen der beiden Kugelreihen samt Innenring. Auf diese Weise kompensiert die Lagerung Fluchtungsfehler oder elastische Wellendurchbiegungen, ohne dass Zwangskräfte entstehen oder der Lauf der Wälzkörper blockiert wird.
Ein Messingkäfig bietet hohe mechanische Festigkeit und Widerstandsfähigkeit gegenüber Schwingungen sowie Stößen. Der Werkstoff unterstützt eine stabile Wälzkörperführung bei anspruchsvollen Einsatzbedingungen und ist für Betriebstemperaturen zwischen -30 und +150 Grad ausgelegt.
Das Nachsetzzeichen C3 kennzeichnet eine leicht erhöhte radiale Lagerluft über dem Standardwert. Dieser zusätzliche Spielraum gleicht maßliche Veränderungen durch feste Passungen oder Temperaturunterschiede zwischen Innen- und Außenring im Betrieb aus, um ein Verspannen der Bauteile zu vermeiden.
Da die Ausführung über keine integrierten Dichtungen verfügt, erfolgt die Schmierung extern über Schmierfett oder Schmieröl im umgebenden Gehäuse. Die offene Bauweise erlaubt eine kontinuierliche Schmierstoffversorgung sowie eine direkte Überwachung des Schmierstoffzustands an den Laufbahnen.
Lagerringe und Kugeln bestehen aus Standard-Wälzlagerstahl 100Cr6. Dieser durchgehärtete Werkstoff zeichnet sich durch Formstabilität und Druckfestigkeit aus. Zusammen mit dem Messingkäfig ist das Bauteil für den Temperaturbereich von -30 bis +150 Grad ausgelegt.
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