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Das Pendelkugellager 2319 -K-M-C3 mit den Maßen 95x200x67 mm gleicht Fluchtungsfehler selbsttätig aus und führt Wellen mit konischem Sitz bei thermischen Einflüssen.
Das Pendelkugellager 2319 -K-M-C3 ist ein zweireihiges Wälzlager aus Standard-Wälzlagerstahl (100Cr6) mit einer gemeinsamen hohlkugeligen Laufbahn im Außenring. Diese Bauform gleicht Fluchtungsfehler sowie Wellendurchbiegungen während des Betriebs selbsttätig aus. Das offene Wälzlager besitzt eine 95 mm konische Bohrung mit dem Kegelverhältnis 1:12 sowie einen Außendurchmesser von 200 mm bei einer Breite von 67 mm. Ein Messingkäfig führt die Wälzkörper bei Betriebstemperaturen von -30 bis +150 Grad.
Dieses zweireihige Pendelkugellager kommt dort zum Einsatz, wo elastische Durchbiegungen der Welle oder Fluchtungsfehler zwischen den Gehäusen auftreten. Durch die hohlkugelige Außenringlaufbahn stellen sich die Kugelreihen winkelbeweglich ein, ohne die radiale Tragfähigkeit der Lagerstelle vorzeitig zu beeinträchtigen. Die Konstruktion bewährt sich bei langen Wellen und statischen Schiefstellungen. Als offenes Lager lässt es sich je nach Anforderung flexibel mit Schmierfett oder Schmieröl versorgen.
Das Kennzeichen -K verweist auf die konische Bohrung mit dem Kegel 1:12, die eine Montage direkt auf einem kegeligen Wellensitz oder mittels Spann- beziehungsweise Abziehhülse ermöglicht. Durch das Nachsetzzeichen M verfügt das Lager über einen massiven Messingkäfig, der für Schwingungen sowie Betriebstemperaturen von -30 bis +150 Grad ausgelegt ist. Die Kennzeichnung C3 steht für eine leicht erhöhte Radiallagerluft. Sie wirkt einem Klemmen der Wälzkörper entgegen, wenn sich Innenring und Welle im Betrieb erwärmen und ausdehnen.
Dieses zweireihige Lager weist einen Innendurchmesser von 95 mm, einen Außendurchmesser von 200 mm sowie eine Baubreite von 67 mm auf. Die Innenbohrung ist konisch im Verhältnis 1:12 ausgeführt. Die Fertigung erfolgt in der Standard-Toleranzklasse P0/PN beziehungsweise ABEC 1 aus durchgehärtetem Wälzlagerstahl 100Cr6.
Das Kürzel C3 kennzeichnet eine leicht erhöhte Radiallagerluft gegenüber der normalen Normallagerluft. Dieser vergrößerte Spielraum zwischen Kugeln und Laufbahnen ist erforderlich, wenn bei der Montage auf einer Spannhülse die Radialluft reduziert wird oder wenn erhebliche Temperaturdifferenzen zwischen Innen- und Außenring im Betrieb auftreten.
Die kegelige Bohrung (Kennzeichen K, Kegel 1:12) ermöglicht die Befestigung auf zylindrischen Wellen unter Verwendung einer passenden Spann- oder Abziehhülse sowie auf entsprechend gefertigten Kegelsitzen. Beim axialen Aufschieben auf den Konus weitet sich der Innenring auf, wodurch sich die interne Radiallagerluft messbar verringert.
Ein massiver Messingkäfig bietet hohe Festigkeit und thermische Beständigkeit. Gegenüber Standardblechkäfigen eignet sich die Messingausführung besonders für Anwendungen mit Schwingungen oder höheren Dauertemperaturen. Der zulässige Temperaturbereich des Lagers reicht von -30 bis +150 Grad Celsius.
Als offenes Lager ohne integrierte Dichtscheiben erlaubt dieses Modell eine flexible Schmierstoffversorgung über externe Gehäusedichtungen. Sie können je nach Drehzahl und thermischer Beanspruchung Schmierfett oder Schmieröl einsetzen. Zudem lässt sich der Zustand des Schmierstoffs bei Wartungsintervallen direkt prüfen und das Lager bedarfsgerecht nachschmieren.
Die kugelförmig geschliffene Innenfläche des Außenrings bildet eine gemeinsame Laufbahn für beide Kugelreihen. Weicht die Wellenachse durch elastische Verbiegung oder Fluchtungsfehler ab, schwenken Innenring, Käfig und Kugeln im Außenring mit. Dies mindert kantenförmige Spannungsspitzen an den Wälzkörpern und unterstützt den gleichmäßigen Lauf unter dynamischen Bedingungen.
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