NKE
| Mengenstaffel | Ihr Rabatt | Stückpreis |
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| 20 | 11,52 € | 103,74 € |
Das zweireihige Pendelkugellager 2313 -TV-C3 von NKE Steyr (65x140x48 mm) gleicht Fluchtungsfehler aus und eignet sich für anspruchsvolle Industrieanwendungen.
Das Pendelkugellager 2313 -TV-C3 ist ein zweireihiges Wälzlager aus Wälzlagerstahl 100Cr6 mit zylindrischer Bohrung. Durch die gemeinsame hohlkugelige Laufbahn im Außenring gleicht die Konstruktion Schiefstellungen der Welle gegenüber dem Gehäuse aus. Das offene Lager besitzt einen Polyamidkäfig und weist die Toleranzklasse P0/PN (ABEC 1) auf. Die vergrößerte Radialluft C3 unterstützt den leichten Lauf auch bei temperaturbedingter Ausdehnung.
Der Einsatz empfiehlt sich vor allem bei Konstruktionen, an denen Wellendurchbiegungen oder Fluchtungsfehler zwischen den Lagerstellen auftreten können. Typische Einsatzbereiche finden sich im allgemeinen Maschinenbau sowie bei Lagerungen mit weiten Stützabständen. Da es sich um eine offene Ausführung ohne integrierte Dichtung handelt, wird das Lager über das umgebende Gehäusesystem geschmiert. Die Bauform nimmt Radialkräfte und geringe Axiallasten in beide Richtungen auf.
Der Werkstoff Polyamid im Käfig reduziert das Gewicht des Wälzkörpersatzes und federt Stoßbelastungen elastisch ab. Die Ausführung ist für Betriebstemperaturen von -30 bis +120 Grad ausgelegt. Mit dem Nachsetzzeichen C3 verfügt das Lager über eine vergrößerte Lagerluft gegenüber der Normalausführung. Dies mindert die Gefahr des Klemmens, falls feste Passungen den Innenring dehnen oder im Betrieb Temperaturdifferenzen zwischen den Ringen entstehen.
Dieses zweireihige Wälzlager besitzt eine Bohrung von 65 mm, einen Außendurchmesser von 140 mm sowie eine Baubreite von 48 mm. Die Bohrung ist zylindrisch ausgeführt. Prüfen Sie vor dem Einbau den Wellensitz und die Gehäusebohrung auf diese Nennmaße, um einen fachgerechten Sitz nach Vorgabe zu erreichen.
Das Nachsetzzeichen TV kennzeichnet einen Käfig aus Polyamid. Dieser Käfigwerkstoff zeichnet sich durch ein geringes Eigengewicht sowie elastische Eigenschaften aus. Der Werkstoff dämpft Stoßbelastungen und läuft geräuscharm. Zu beachten ist der zulässige Temperaturbereich von -30 bis +120 Grad.
Die Kennung C3 beschreibt eine Radiallagerluft, die über dem Normalbereich liegt. Zusätzliches Spiel ist sinnvoll, wenn feste Passungen an Welle oder Gehäuse den Innenring dehnen beziehungsweise den Außenring zusammendrücken. Auch bei Erwärmung im Betrieb wirkt der Spielraum einem Verspannen der Kugeln zwischen den Laufbahnen entgegen.
Als offenes Wälzlager ohne Deck- oder Dichtscheiben besitzt die Ausführung keine integrierte Schmierstofffüllung. Das Lager erfordert eine Schmierung über die Gehäuseumgebung mit Fett oder Öl. Eine externe Gehäusedichtung schützt die Laufbahnen vor dem Eindringen von Schmutz und Feuchtigkeit.
Durch die kugelig geformte Innenfläche des Außenrings schwenken die beiden Kugelreihen mitsamt dem Innenring stufenlos aus der Mittellage. Das Bauteil kompensiert dadurch dynamische Fluchtungsfehler und Wellendurchbiegungen selbsttätig im Betrieb. Dies vermeidet unzulässige Kantenbelastungen an den Wälzkörpern und trägt zur geplanten Betriebsdauer der Lagerstelle bei.
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