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| Mengenstaffel | Ihr Rabatt | Stückpreis |
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| 20 | 20,37 € | 183,26 € |
Das Pendelkugellager 1318 mit den Maßen 90x190x43 mm gleicht Fluchtungsfehler aus und nimmt radiale Belastungen im Maschinenbau auf.
Das zweireihige Pendelkugellager 1318 besitzt eine durchgehende hohlkugelige Laufbahn im Außenring. Diese Bauart ermöglicht es den beiden Kugelreihen, Fluchtungsfehler sowie Wellendurchbiegungen während des Betriebs selbsttätig auszugleichen. Gefertigt aus Standard-Wälzlagerstahl 100Cr6, bietet das Lager mit einer Bohrung von 90 mm, einem Außendurchmesser von 190 mm sowie einer Breite von 43 mm eine solide Basis für anspruchsvolle Industrieantriebe. Die offene Konstruktion erlaubt eine flexible Schmiermittelwahl direkt im Einsatzfeld.
Konstrukteure nutzen dieses Wälzlager vor allem bei langen Wellen oder getrennten Lagergehäusen, an denen Schiefstellungen zwischen Innen- und Außenring auftreten können. Typische Einsatzfelder finden sich in Wellenlagerungen mit Durchbiegungsrisiko sowie allgemeinen Industrieantrieben. Das Pendelkugellager 1318 nimmt vorrangig Radialkräfte auf und toleriert moderate Winkelfehler, ohne dass erhöhte Reibung an den Laufbahnen entsteht.
Dank der Normaltoleranz P0 lässt sich das Bauteil unkompliziert in gängige Gehäusesitze integrieren. Wartungsteams schätzen die offene Bauform für Anwendungen mit zentralen Schmiersystemen.
Der verbaute Stahlblechkäfig führt die Wälzkörper präzise und hält thermischen Belastungen von -30 bis +150 °C stand. In Kombination mit der normalen Radiallagerluft eignet sich die Ausführung für Standard-Betriebstemperaturen ohne extreme thermische Ausdehnung. Weil keine Dichtscheiben verbaut sind, dringt Schmieröl oder Schmierfett ungehindert an alle Funktionsflächen.
In staubigen Umgebungen ist daher eine externe Gehäuseabdichtung erforderlich, um Schmutzeintrag und Schmierstoffverlust zu vermeiden.
Dieses zweireihige Wälzlager besitzt eine Bohrung von 90 mm für den Wellensitz, einen Außendurchmesser von 190 mm und eine Breite von 43 mm. Durch diese standardisierten Abmessungen eignet sich das Modell für Gehäuse mit entsprechender Passung und deckt mittlere bis schwere Radiallasten ab.
Die hohlkugelige Laufbahn im Außenring erlaubt ein relatives Verkippen des Innenrings samt Kugelsatz. Dadurch gleicht das Lager Fluchtungsfehler, Montageungenauigkeiten oder elastische Wellendurchbiegungen selbsttätig aus. Dies beugt schädlichen Kantenpressungen an den Wälzkörpern vor und unterstützt einen ruhigen Lauf auch bei leichten Fluchtungsabweichungen.
Die normale Lagerluft bezeichnet das werkseitig definierte Radialspiel zwischen Kugeln und Laufbahnen im unmontierten Zustand. Dieser Spielraum federt betriebsbedingte Ausdehnungen bei üblichen Drehzahlen und Betriebstemperaturen ab. Nach dem Aufpressen auf die Welle verringert sich das Spiel auf das erforderliche Betriebsspiel.
Die offene Konstruktion ohne integrierte Dichtscheiben ermöglicht den freien Durchfluss von Schmierstoffen im laufenden Betrieb. Sie erlaubt zudem die einfache Sichtprüfung der Wälzkörper bei Wartungsarbeiten. Für den Einsatz empfiehlt sich ein geschütztes Lagergehäuse mit Wellendichtringen, um das Schmiermittel zu halten und Verunreinigungen fernzuhalten.
Das Lager arbeitet in einem thermischen Einsatzbereich von -30 bis +150 °C. Der formstabile Stahlblechkäfig und der Wälzlagerstahl 100Cr6 bleiben innerhalb dieser Temperaturspanne maßhaltig. Bei der Auswahl des Schmierfetts oder Öls sollten Sie darauf achten, dass dessen Kennwerte diesen Temperaturbereich vollständig abdecken.
Das Modell entspricht der Standard-Toleranzklasse P0 bzw. PN, was der internationalen Klassifizierung ABEC 1 gleichkommt. Diese Fertigungsgenauigkeit deckt die Anforderungen im normalen Maschinen- und Anlagenbau ab. Die Passungen der Welle und des Gehäuses sollten auf diese Toleranzklasse abgestimmt werden.
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