NKE
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| 20 | 18,99 € | 171,04 € |
Zweireihiges Pendelkugellager 1317 von NKE Steyr mit den Hauptabmessungen 85x180x41 mm gleicht Schiefstellungen aus und nimmt radiale Belastungen auf.
Das Pendelkugellager 1317 von NKE Steyr ist ein zweireihiges Wälzlager für anspruchsvolle Industrieanwendungen. Die gemeinsame hohlkugelige Laufbahn im Außenring ermöglicht das Auspendeln des Innenrings samt Kugelsatz. Dadurch kompensiert dieses Lager Fluchtungsfehler sowie Wellendurchbiegungen während des Betriebs. Gefertigt aus Standard-Wälzlagerstahl 100Cr6 und ausgestattet mit einem Stahlblechkäfig, ist die Konstruktion für Betriebstemperaturen von -30 bis +150 Grad ausgelegt.
Das Pendelkugellager 1317 eignet sich vor allem für Lagerungsfälle mit langen Wellen oder getrennt montierten Gehäusen, bei denen Fluchtungsfehler auftreten können. Da es Winkelfehler zwischen Innen- und Außenring selbsttätig ausgleicht, trägt die Bauform dazu bei, schädliche Kantenspannungen zu vermeiden. Typische Einsatzgebiete umfassen Lagerungen mit durchbiegungsgefährdeten Wellen sowie allgemeine Maschinenantriebe. Die offene Bauweise erlaubt zudem die Schmierung über Schmierfett oder zirkulierendes Schmieröl innerhalb einer geschützten Gehäusekonstruktion.
Bei der offenen Bauform des Lagers müssen Sie das Schmiersystem und die Umgebungseinflüsse direkt aufeinander abstimmen. Da das Pendelkugellager 1317 ohne integrierte Dichtscheiben geliefert wird, erfordert die Lagerstelle eine wirksame externe Abdichtung gegen Schmutz und Feuchtigkeit. Die Ausführung verfügt über eine normale Radiallagerluft und entspricht der Toleranzklasse P0/PN bzw. ABEC 1. Wählen Sie für die zylindrische 85-mm-Bohrung eine sachgerechte Wellenpassung, um das radiale Betriebsspiel beizubehalten.
Das Lager weist einen Innendurchmesser von 85 mm, einen Außendurchmesser von 180 mm sowie eine Breite von 41 mm auf. Diese Maße bilden die standardisierten Hauptabmessungen dieses Wälzlagers. Die Fertigungstoleranzen von Bohrung und Außenring entsprechen der Toleranzklasse P0/PN beziehungsweise ABEC 1.
Der Außenring besitzt eine gemeinsame hohlkugelige Laufbahn für beide Kugelreihen. Der Innenring mit den beiden Kugelkränzen kann sich dadurch innerhalb des Außenrings frei schwenkend einstellen. Schiefstellungen der Welle durch Durchbiegungen oder Montageungenauigkeiten gleicht das Lager im Betrieb aus, ohne dass zusätzliche Zwangskräfte entstehen.
Der Stahlblechkäfig führt die Wälzkörper auf Abstand und hält die Reibung gering. Durch sein geringes Eigengewicht verursacht er niedrige Massenkräfte beim Anlaufen und Abbremsen. Zudem ist der Werkstoff für den zulässigen Temperaturbereich von -30 bis +150 Grad ausgelegt.
Offene Lager besitzen keinen werkseitigen Dichtring und lassen sich je nach Einsatzfall flexibel mit Schmierfett oder Schmieröl betreiben. Das Schmiermittel gelangt ungehindert an die Kugeln und Laufbahnen. Achten Sie auf eine saubere Einbauumgebung sowie externe Gehäusedichtungen, damit kein Schmutz in die offenen Kugelreihen eindringt.
Die normale Radiallagerluft, oft auch als Lagerluftgruppe Normal oder CN bezeichnet, beschreibt das theoretische radiale Spiel der Bauteile vor dem Einbau. Diese Lagerluft dient dazu, nach dem Aufpressen auf die Welle und dem Einbau ins Gehäuse ein ausreichendes Betriebsspiel unter gewöhnlichen Einsatzbedingungen beizubehalten.
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