NKE
| Mengenstaffel | Ihr Rabatt | Stückpreis |
|---|---|---|
| 10 | 6,40 € | 121,75 € |
| 20 | 12,80 € | 115,35 € |
Das zweireihige Pendelkugellager 1315 von NKE Steyr (75x160x37 mm) gleicht Schiefstellungen aus und eignet sich für anspruchsvolle Industrieanwendungen.
Das Pendelkugellager 1315 ist ein zweireihiges Wälzlager mit hohlkugeliger Außenring-Laufbahn. Diese Bauart ermöglicht es den beiden Kugelreihen, Fluchtungsfehler sowie Wellendurchbiegungen im laufenden Betrieb selbsttätig auszugleichen. Gefertigt aus klassischem Wälzlagerstahl 100Cr6 und ausgestattet mit einem Stahlblechkäfig, ist dieses Lager für normale Radiallagerluft ausgelegt. Die Konstruktion nimmt vorrangig Radiallasten auf und toleriert moderate Axialkräfte in beiden Richtungen.
Konstrukteure und Instandhalter greifen auf dieses Lager zurück, wenn Fluchtungsfehler zwischen Gehäuse und Welle auftreten oder lange Wellen unter Last elastisch durchbiegen. Typische Einsatzbereiche finden sich im allgemeinen Maschinenbau bei Lagerstellen mit getrennten Gehäusen oder größeren Stützweiten. Durch den zulässigen Temperaturbereich von -30 bis +150 Grad Celsius bleibt die Funktion des Bauteils auch bei wechselnden thermischen Bedingungen im Betrieb erhalten.
Da es sich um eine offene Ausführung ohne integrierte Schleifdichtungen handelt, liegt die Schmierung in der Hand des Anwenders. Sie können das Schmiermittel, etwa Schmieröl oder Wälzlagerfett, passend zu den jeweiligen Betriebsbedingungen wählen. Zudem erfordert die offene Variante eine saubere Einbauumgebung oder externe Gehäusedichtungen, damit Schmutzpartikel nicht in die Laufbahnen gelangen. Das Bauteil entspricht der Standard-Toleranzklasse P0/PN (ABEC 1).
Mit einem Innendurchmesser von 75 mm, einem Außendurchmesser von 160 mm und einer Gesamtbreite von 37 mm entspricht das Pendelkugellager 1315 standardisierten Abmessungen. Diese Maße ermöglichen einen passgenauen Austausch in bestehenden Lagerstellen sowie Maschinenkonstruktionen mit zylindrischem Wellensitz.
Die gemeinsame sphärische Laufbahn im Außenring bildet eine durchgehende Hohlkugelfläche. Dadurch schwenkt die Einheit aus Innenring, Kugeln und Stahlblechkäfig beweglich um den Mittelpunkt des Lagers. Winkelverlagerungen durch Montageungenauigkeiten oder elastische Wellenbiegungen werden im Betrieb ausgeglichen, ohne dass übermäßige Kantenpressung entsteht.
Der Stahlblechkäfig führt die Wälzkörper in zwei parallelen Reihen und hält die Kugeln auf gleichmäßigem Abstand. Gepresstes Stahlblech zeichnet sich durch ein geringes Eigengewicht sowie Beständigkeit gegenüber gängigen Schmierstoffen aus und unterstützt den Betrieb im Temperaturbereich von -30 bis +150 Grad Celsius.
Die Angabe normale Radiallagerluft kennzeichnet das herkömmliche Betriebsspiel ohne Nachsetzzeichen wie C3 oder C4. Dieser standardisierte Spielraum zwischen Laufbahnen und Kugeln sorgt bei üblichen Passungen und moderaten Betriebstemperaturen für eine gleichmäßige Lastverteilung sowie einen reibungsarmen Lauf.
Offene Pendellager enthalten werkseitig keine Fettfüllung. Vor der Inbetriebnahme bringen Anwender das geeignete Schmierfett oder Schmieröl direkt in den Wälzkörperraum ein. Eine regelmäßige Nachschmierung und ein Schutz der Lagerstelle durch Gehäusedichtungen tragen dazu bei, dass das Bauteil zuverlässig im Einsatz bleibt.
Die Toleranzklasse P0 (äquivalent zu ABEC 1 oder PN) beschreibt die reguläre Genauigkeitsklasse für Maß- und Formtreue im industriellen Wälzlagerbereich. Sie genügt den typischen Anforderungen im allgemeinen Maschinen- und Anlagenbau, bei denen Standardpassungen für Welle und Gehäusebohrung verwendet werden.
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