ZEN
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Das zweireihige Pendelkugellager 2311 von ZEN mit den Maßen 55x120x43 mm gleicht Fluchtungsfehler aus und nimmt radiale Kräfte im Betrieb auf.
Das Pendelkugellager 2311 ist ein zweireihiges Wälzlager für anspruchsvolle Industrieanwendungen. Mit einer 55 mm Bohrung, 120 mm Außendurchmesser und 43 mm Breite nimmt das Lager vorrangig radiale Belastungen auf. Die gemeinsame hohlkugelige Laufbahn im Außenring ermöglicht das Auspendeln bei Wellendurchbiegungen oder Fluchtungsfehlern zwischen Welle und Gehäuse. Gefertigt aus Standard-Wälzlagerstahl 100Cr6, arbeitet die offene Ausführung bei Betriebstemperaturen von -30 bis +150 Grad. Das Bauteil bietet normale Radiallagerluft für klassische Maschinenkonstruktionen.
Konstrukteure und Instandhalter wählen dieses Pendelkugellager vor allem bei Lagerstellen mit langen Wellen oder elastischen Tragkonstruktionen. Biegt sich die Welle unter Last durch oder entstehen Fluchtungsfehler bei der Gehäusemontage, gleicht die winkelbewegliche Kugelreihe solche Schiefstellungen im Betrieb aus. Diese Bauform wirkt Kantenspannungen entgegen, die bei starren Lagern zu vorzeitigem Verschleiß führen können. Typische Einsatzorte finden sich im allgemeinen Maschinenbau sowie bei Lagerungsanordnungen, bei denen radiale Führung mit Winkelausgleich verlangt wird.
Als offenes Lager ausgeführt, besitzt das Bauteil keine integrierten Dichtscheiben und erfordert eine bauseitige Schmierstoffversorgung sowie Gehäusedichtungen gegen Schmutzeintrag. Der Stahlblechkäfig führt die Wälzkörper vibrationsarm und eignet sich für standardmäßige Drehzahlen. Mit der Toleranzklasse P0 (äquivalent zu ABEC 1) entspricht das Bauteil der regulären industriellen Maß- und Laufgenauigkeit. Bei der Montage ist auf einen sauberen Lagersitz zu achten und das Schmiermittel auf den Temperaturbereich von -30 bis +150 Grad abzustimmen.
Das Wälzlager besitzt einen Innendurchmesser von 55 mm, einen Außendurchmesser von 120 mm und eine Baubreite von 43 mm. Prüfen Sie vor dem Einbau den Wellensitz sowie die Gehäusebohrung, um die passende Passung für die Montage zu wählen.
Zwei Kugelreihen laufen im Außenring auf einer gemeinsamen sphärischen Hohlkugellaufbahn. Bei Wellendurchbiegungen oder Gehäuseversatz schwenkt der Innenring mitsamt den Kugeln stufenlos im Außenring aus. Dieser mechanische Ausgleich reduziert unerwünschte Zwangskräfte und schützt die Kontaktflächen im Lager vor vorzeitiger Überlastung.
Die offene Konstruktion ohne Dichtscheiben erlaubt den flexiblen Einsatz mit anwendungsspezifischen Ölen oder Schmierfetten. Das Schmiermittel kann ungehindert zirkulieren und Wärme aus der Lagerzone abführen. Allerdings muss das umgebende Lagergehäuse mit geeigneten Wellendichtungen versehen sein, um Verunreinigungen fernzuhalten.
Normale Radiallagerluft beschreibt das standardmäßige Radialspiel im unmontierten Lager vor dem Aufpressen auf die Welle. Dieser Spielraum ist für gängige Wellen- und Gehäusepassungen bei normalen Betriebstemperaturen ausgelegt, sodass nach dem Einbau ein betriebssicherer Rundlauf erhalten bleibt.
Das Lager aus Standard-Wälzlagerstahl 100Cr6 mit Stahlblechkäfig deckt Betriebstemperaturen von -30 bis +150 Grad ab. Ausschlaggebend für die tatsächliche Einsatzgrenze ist das gewählte Schmiermittel, dessen Viskosität und thermische Beständigkeit auf die im Betrieb entstehende Temperatur abgestimmt sein müssen.
Toleranzklasse P0 entspricht der ABEC-1-Klassifizierung und steht für die Standard-Genauigkeitsklasse industrieller Wälzlager. Sie definiert zulässige Maß- und Formabweichungen für Bohrung, Außendurchmesser und Rundlauf, die für die meisten gewöhnlichen Maschinenbau- und Antriebsanwendungen völlig ausreichen.
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