SKF
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Das zweireihige Pendelkugellager 2316 K/C3 von SKF mit den Maßen 80x170x58 mm gleicht Fluchtungsfehler aus und besitzt eine konische Bohrung sowie C3-Lagerluft.
Das Pendelkugellager 2316 K/C3 ist ein zweireihiges Wälzlager aus Standard-Wälzlagerstahl (100Cr6) mit einer gemeinsamen hohlkugeligen Laufbahn im Außenring. Diese Bauweise gleicht Schiefstellungen zwischen Innen- und Außenring im Betrieb eigenständig aus. Ausgestattet mit einem Stahlblechkäfig ist das Fabrikat von SKF für Betriebstemperaturen von -30 bis +150 Grad ausgelegt. Mit 80 mm Bohrung, 170 mm Außendurchmesser und 58 mm Breite nimmt das offene Lager hohe radiale Lasten auf.
Das zweireihige Pendellager kommt vor allem dort zum Einsatz, wo Wellendurchbiegungen oder Fluchtungsfehler zwischen den Lagerstellen auftreten. Da die Kugelreihen im sphärischen Außenring schwenken können, gleicht das Bauteil Winkelfehler dynamisch aus, ohne dass unzulässige Zwangskräfte entstehen. Typische Einsatzbereiche umfassen Lagerungen mit langen Wellen und elastischen Gehäusekonstruktionen. Durch die offene Bauform lässt sich das Lager direkt über die umgebende Konstruktion mit Schmierfett oder Schmieröl versorgen.
Das Nachsetzzeichen K verweist auf eine konische Bohrung mit dem Kegel 1:12. Diese Form dient der Montage auf kegeligen Wellenzapfen oder dem Einsatz auf zylindrischen Wellen mittels Spann- oder Abziehhülse. Das Kürzel C3 signalisiert eine leicht erhöhte Radiallagerluft. Dieses zusätzliche Lagerspiel ist vorteilhaft, da das Aufpressen auf den Kegelsitz den Innenring aufweitet und die Radialluft reduziert. Zudem nimmt die C3-Luft temperaturbedingte Dehnungen im Betrieb auf. Das Lager entspricht der Toleranzklasse P0/PN bzw. ABEC 1.
Kennzeichnend sind die sphärische Außenringlaufbahn zum selbsttätigen Ausgleich von Fluchtungsfehlern sowie der zweireihige Aufbau. Das Lager verfügt über eine konische Bohrung im Verhältnis 1:12, leicht erhöhte Lagerluft C3 und einen formstabilen Stahlblechkäfig zur Führung der Wälzkörper.
Mit einem Bohrungsdurchmesser von 80 mm, einem Außendurchmesser von 170 mm und einer Lagerbreite von 58 mm entspricht das Bauteil den vorgegebenen Hauptabmessungen. Der Werkstoff ist Standard-Wälzlagerstahl (100Cr6) in der Toleranzklasse P0/PN bzw. ABEC 1.
Der kegelige Bohrungsverlauf im Verhältnis 1:12 ermöglicht eine feste Montage auf kegelig ausgeführten Wellensitzen oder über Spann- und Abziehhülsen auf glatten Wellen. Dadurch lässt sich das radiale Lagerspiel beim Einbau über den axialen Verschiebeweg gezielt einstellen.
Die Lagerluftklasse C3 bedeutet eine leicht vergrößerte Radiallagerluft gegenüber dem Standard. Beim Einpressen auf den Kegel verringert sich dieses Spiel konstruktionsbedingt, sodass im betriebswarmen Zustand der notwendige Freilauf der Wälzkörper erhalten bleibt.
Der zulässige Temperaturbereich reicht von -30 bis +150 Grad. Da es sich um eine offene Ausführung ohne integrierte Dichtung handelt, richtet sich die tatsächliche thermische Einsatzgrenze in der Praxis primär nach dem verwendeten Schmierstoff.
Der Stahlblechkäfig hält die beiden Kugelreihen auf konstantem Abstand zueinander und verhindert ein Aneinanderreiben der Wälzkörper. Er verbindet ein geringes Eigengewicht mit Formstabilität und eignet sich für den gesamten angegebenen Temperaturbereich.
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