NKE
| Mengenstaffel | Ihr Rabatt | Stückpreis |
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| 20 | 19,78 € | 178,07 € |
Das Pendelkugellager 1222 -K (110x200x38 mm) gleicht Schiefstellungen aus und ermöglicht dank konischer Bohrung eine feste Montage auf Spannhülsen oder Kegelsitzen.
Das zweireihige Pendelkugellager 1222 -K von NKE Steyr nimmt vorrangig Radialkräfte auf und toleriert Fluchtungsfehler der Welle. Mit einer 110 mm Bohrung, 200 mm Außendurchmesser und 38 mm Breite entspricht das offene Wälzlager der Toleranzklasse P0/PN (ABEC 1). Gefertigt aus 100Cr6-Wälzlagerstahl und geführt durch einen Stahlblechkäfig, deckt die Konstruktion einen Temperaturbereich von -30 bis +150 Grad ab. Die gemeinsame hohlkugelige Laufbahn im Außenring gestattet ein stufenloses Auspendeln der Wälzkörper.
Konstrukteure wählen diesen Lagertyp für Lagerungsfälle mit langen Wellen oder getrennten Gehäusen, bei denen Durchbiegungen und Fluchtungsfehler auftreten. Die sphärische Außenringlaufbahn gleicht Winkelverlagerungen selbsttätig aus, ohne dass unzulässige Kantenspannungen entstehen. Da das Lager beidseitig offen ausgeführt ist, gelangt Schmierstoff ungehindert an die Kugeln und Laufbahnen. Der Einsatz setzt eine saubere Einbauumgebung oder ein entsprechend abgedichtetes Lagergehäuse voraus, um das Eindringen von Fremdkörpern zu vermeiden.
Die kegelige Innenbohrung mit dem Kegelverhältnis 1:12 vereinfacht die Befestigung auf glatten oder abgesetzten Wellen maßgeblich. Sie können das Lager wahlweise direkt auf einen kegeligen Wellensitz oder mittels einer passenden Spannhülse auf zylindrischen Wellen aufspannen. Beim axialen Verschieben auf dem Kegel weitet sich der Innenring auf, wodurch sich die normale Radiallagerluft gezielt einstellen lässt. Die Messung des axialen Verschiebewegs oder der Radialluftminderung dient dabei der präzisen Festlegung des Lagersitzes.
Dieses zweireihige Wälzlager besitzt eine durchgehende, hohlkugelige Laufbahn im Außenring. Dadurch stellen sich Innenring, Käfig und Kugelreihen bei Wellendurchbiegungen frei ein, ohne dass unzulässige Kantenspannungen auftreten. Ein geführter Stahlblechkäfig hält die Wälzkörper auf Abstand und unterstützt einen ruhigen Lauf im Temperaturbereich von -30 bis +150 Grad.
Das Lager verfügt über einen Außendurchmesser von 200 mm, eine Bohrung von 110 mm an der breiten Kegelseite sowie eine Gesamtbreite von 38 mm. Die Bohrungsform ist im Kegelverhältnis 1:12 ausgeführt, was dem Nachsetzzeichen K entspricht und für die Montage auf Kegelsitzen vorgesehen ist.
Der Buchstabe K kennzeichnet eine konische beziehungsweise kegelige Innenringbohrung mit einer Steigung von 1:12. Im Gegensatz zu zylindrischen Bohrungen wird diese Ausführung meist mit einer Spann- oder Abziehhülse montiert. Durch das kontrollierte Aufschieben auf den Kegel lässt sich das radiale Betriebsspiel exakt justieren.
Das Lager ist in der normalen Radiallagerluft ausgeführt und entspricht den Vorgaben der Norm-Toleranzklasse P0/PN, vergleichbar mit ABEC 1. Diese Standardtoleranz genügt für die Mehrzahl industrieller Maschinenbaugruppen, sofern keine speziell eingeengten Rundlaufanforderungen verlangt werden.
Als offenes Wälzlager besitzt das Modell keine integrierten Dichtscheiben. Die Schmierung erfolgt über das umgebende Lagergehäuse, wahlweise mittels Fettfüllung oder über einen Ölkreislauf. Für einen zuverlässigen Betrieb ist eine externe Gehäuseabdichtung gegen Feuchtigkeit und Schmutzpartikel erforderlich.
Sowohl Innen- als auch Außenring sowie die Wälzkörper bestehen aus durchgehärtetem Standard-Wälzlagerstahl 100Cr6. Dieser Werkstoff widersteht hohen rollenden Kontaktspannungen bei einer Dauertemperaturfestigkeit bis +150 Grad. Der integrierte Käfig ist aus gepresstem Stahlblech gefertigt.
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