SKF
| Mengenstaffel | Ihr Rabatt | Stückpreis |
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| 10 | 8,41 € | 159,92 € |
| 20 | 16,83 € | 151,50 € |
Das zweireihige Pendelkugellager 2312 von SKF (60x130x46 mm) gleicht Schiefstellungen aus und eignet sich für Betriebstemperaturen von -30 bis +150 Grad.
Das Pendelkugellager 2312 ist ein zweireihiges Wälzlager mit gemeinsamer hohlkugeliger Laufbahn im Außenring. Diese Konstruktion gleicht Winkelfehler zwischen Innen- und Außenring selbsttätig aus, wenn sich Wellen durchbiegen oder Fluchtungsfehler vorliegen. Hergestellt aus Standard-Wälzlagerstahl (100Cr6), verfügt das Bauteil über eine Bohrung von 60 mm, einen Außendurchmesser von 130 mm sowie eine Breite von 46 mm. Instandhalter wie Konstrukteure greifen auf dieses SKF-Lager zurück, wenn Führungsgenauigkeit bei möglichen Wellendurchbiegungen gefragt ist.
Dieses Pendelkugellager eignet sich für industrielle Lagerstellen mit langen Wellen oder getrennten Lagergehäusen, bei denen betriebsbedingte Fluchtungsfehler auftreten können. Dank der zwei Kugelreihen nimmt das Lager radiale Belastungen auf und reagiert unempfindlich auf statische sowie dynamische Winkelfehler. Typische Einsatzfelder finden sich im allgemeinen Maschinenbau bei Wellenführungen mit Neigung zu Durchbiegungen oder Fluchtungsabweichungen. Die Standardausführung des Innenrings erlaubt eine direkte Montage auf zylindrischen Wellensitzen.
Als offenes Lager besitzt das Pendelkugellager 2312 keine integrierten Dichtscheiben. Dadurch lässt es sich flexibel über ein externes Gehäusesystem schmieren und mit Schmierfett oder Öl versorgen. Der verbaute Stahlblechkäfig führt die Wälzkörper zuverlässig auf Abstand und hält thermischen Beanspruchungen im Bereich von -30 bis +150 Grad stand. Bei der Auslegung ist die normale Radiallagerluft zu berücksichtigen. Sie entspricht der Standard-Toleranzklasse P0/PN (ABEC 1) und passt für gewöhnliche Passungsverhältnisse im industriellen Alltag.
Mit einem Innendurchmesser von 60 mm, einem Außendurchmesser von 130 mm und einer Breite von 46 mm bietet das zweireihige Lager eine stabile Basis für Konstruktionen mit mittleren bis größeren Wellendurchmessern. Der zylindrische Innenring wird dabei direkt auf den entsprechenden Wellensitz montiert.
Zwei Kugelreihen laufen auf getrennten Rillen des Innenrings, während der Außenring eine durchgehende sphärische Lauffläche besitzt. Dadurch schwenken die Kugeln samt Innenring innerhalb des Außenrings frei aus. Statische Montageungenauigkeiten sowie dynamische Wellendurchbiegungen gleicht das Lager ohne nennenswerten Anstieg der Kantenpressung aus.
Offene Wälzlager besitzen keine werkseitige Dichtung und werden bei der Montage über das umgebende Lagergehäuse mit Schmierstoff befüllt. Je nach Betriebsumgebung und Drehzahl eignet sich Schmierfett oder Öl. Eine externe Gehäuseabdichtung schützt die Laufflächen vor dem Eindringen von Staub, Feuchtigkeit und Fremdpartikeln.
Der Stahlblechkäfig hält die beiden Kugelreihen auf konstantem Abstand zueinander und verhindert ein Aneinanderreiben der Wälzkörper. Er verbindet ein geringes Eigengewicht mit ausreichender Festigkeit gegenüber radialen Beschleunigungen. Zudem deckt er das gesamte thermische Einsatzspektrum des Lagers bis +150 Grad ab.
Das Lager ist für Betriebstemperaturen von -30 bis +150 Grad ausgelegt. Dieser weite Temperaturbereich resultiert aus der Kombination von Standard-Wälzlagerstahl (100Cr6) mit dem metallischen Stahlblechkäfig und dem Verzicht auf temperaturempfindliche Elastomerdichtungen. Bei der Auslegung ist lediglich das jeweils verwendete Schmiermittel auf die Einsatztemperatur abzustimmen.
Die Toleranzklasse P0 beziehungsweise PN entspricht dem internationalen Standard ABEC 1. Sie definiert die zulässigen Maß-, Form- und Laufabweichungen des Lagers für normale industrielle Anforderungen. Für die Mehrzahl aller Maschinenbauanwendungen liefert diese Toleranzklasse eine vollkommen ausreichende Rundlaufgenauigkeit bei standardmäßigen Wellen- und Gehäusepassungen.
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