NKE
| Mengenstaffel | Ihr Rabatt | Stückpreis |
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| 5 | 27,49 € | 247,39 € |
Das Pendelkugellager 2220 -K-M-C3 von NKE Steyr gleicht Fluchtungsfehler aus und bietet mit 100x180x46 mm hohe Tragfähigkeit.
Das zweireihige Pendelkugellager 2220 -K-M-C3 von NKE Steyr dient der Lagerung rotierender Wellen, bei denen Fluchtungsfehler oder Wellendurchbiegungen auftreten können. Durch die hohlkugelige Laufbahn im Außenring stellen sich die Wälzkörper selbsttätig ein. Gefertigt aus Standard-Wälzlagerstahl 100Cr6 in der Toleranzklasse P0/PN (ABEC 1), eignet sich dieses offene Wälzlager für anspruchsvolle Betriebsumgebungen im Temperaturbereich von -30 bis +150 Grad Celsius.
Konstrukteure wählen das Pendelkugellager 2220 -K-M-C3 vor allem für Lagerstellen mit langen Wellen oder getrennten Gehäusen, an denen Winkelfehler entstehen. Da es sich um eine offene Ausführung handelt, bestimmen Anwender Schmierstoff und externe Abdichtung passend zur Umgebung. Der massive Messingkäfig führt die Kugeln auch bei starken Beschleunigungen präzise in ihren Bahnen, was das Lager für anspruchsvolle Industrieanwendungen mit dynamischen Lasten prädestiniert.
Das Nachsetzzeichen K kennzeichnet eine konische Bohrung mit dem Kegelverhältnis 1:12. Diese Bauform ermöglicht die feste Montage auf kegeligen Wellensitzen oder mittels Spann- und Abziehhülsen auf zylindrischen Wellen. Beim Aufschieben auf den Kegelsitz weitet sich der Innenring, wodurch sich das Lagerspiel verringert. Die werkseitig erhöhte Radiallagerluft C3 gleicht diesen Schwund sowie betriebsbedingte Wärmeausdehnungen aus, damit das Lager im Betrieb frei abrollt.
Dieses zweireihige Wälzlager besitzt eine Bohrung von 100 mm, einen Außendurchmesser von 180 mm und eine Breite von 46 mm. Die Bohrung ist im Kegelverhältnis 1:12 ausgeführt, was die Montage auf entsprechenden Wellenzapfen oder Hülsen erleichtert.
Das Kürzel C3 steht für eine vergrößerte Radiallagerluft gegenüber der Standardausführung. Das zusätzliche radiale Spiel verhindert ein Verspannen des Lagers, wenn sich der Innenring durch die kegelige Befestigung weitet oder im Betrieb Temperaturdifferenzen zwischen Welle und Gehäuse auftreten.
Der durch das Nachsetzzeichen M gekennzeichnete Messingkäfig zeichnet sich durch hohe mechanische Festigkeit und gute Notlaufeigenschaften aus. Er führt die Kugeln zuverlässig bei starken Schwingungen, wechselnden Belastungen oder höheren Betriebstemperaturen innerhalb der zulässigen -30 bis +150 Grad Celsius.
Lager mit kegeliger Bohrung werden entweder direkt auf einen konischen Wellenzapfen oder mit Hilfe einer Spann- beziehungsweise Abziehhülse auf eine zylindrische Welle gepresst. Der feste Sitz entsteht durch das axiale Verschieben, wobei die Reduzierung der Lagerluft als Maß für die richtige Passung dient.
Die offene Bauform ohne integrierte Dichtscheiben erlaubt eine flexible Schmierung mit Öl oder Fett über das umgebende Maschinengehäuse. Gleichzeitig vereinfacht sie die Kontrolle des Lagerspiels während der Montage und bietet dem Anwender freie Wahl bei externen Dichtungssystemen.
Ringe und Wälzkörper bestehen aus durchgehärtetem Standard-Wälzlagerstahl 100Cr6, der eine hohe Ermüdungsfestigkeit und Formstabilität aufweist. Zusammen mit dem Messingkäfig unterstützt dieses Material einen gleichmäßigen Lauf innerhalb der spezifizierten Toleranzklasse P0/PN beziehungsweise ABEC 1.
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