SKF
| Mengenstaffel | Ihr Rabatt | Stückpreis |
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| 2 | 11,27 € | 214,02 € |
| 5 | 22,53 € | 202,76 € |
Das Pendelkugellager 1315 K/C3 von SKF gleicht mit 75 mm Kegelbohrung und vergrößerter C3-Lagerluft Fluchtungsfehler zuverlässig aus.
Dieses zweireihige Wälzlager aus klassischem Wälzlagerstahl 100Cr6 verfügt über eine gemeinsame hohlkugelige Laufbahn im Außenring. Dadurch stellen sich die Kugelkränze bei Fluchtungsfehlern oder Wellendurchbiegungen selbsttätig ein, ohne unzulässige Zwangsspannungen zu erzeugen. Bei Hauptabmessungen von 75 mm Innen- und 160 mm Außendurchmesser sowie einer Breite von 37 mm nimmt das Bauteil vor allem radiale Kräfte auf. Der integrierte Stahlblechkäfig führt die Wälzkörper präzise bei Betriebstemperaturen von -30 bis +150 Grad Celsius.
Konstrukteure setzen dieses Modell ein, wenn längere Wellen zu elastischen Durchbiegungen neigen oder Gehäusebohrungen fertigungsbedingte Fluchtungsfehler aufweisen. Typische Einsatzfelder finden sich in Wellenlagerungen des allgemeinen Maschinenbaus. Da es sich um ein offenes Lager ohne integrierte Dichtscheiben handelt, bestimmen externe Gehäuseabdichtungen und eine gezielte Schmiermittelzufuhr die Einsatzgrenzen. Es eignet sich für Anwendungen, bei denen geringe Reibung und der Ausgleich statischer Schiefstellungen gefordert sind.
Das Nachsetzzeichen K kennzeichnet eine kegelige Bohrung mit dem Steigungsverhältnis 1:12. Diese Bauform erlaubt die Montage mittels Spann- oder Abziehhülse direkt auf glatten Wellen oder auf kegeligen Lagersitzen. Gleichzeitig erleichtert das Kegelverhältnis die Demontage im Servicefall. Der Zusatz C3 steht für eine leicht erhöhte radiale Lagerluft. Diese Reserve ist bei konischen Sitzen funktional wichtig, da das Aufpressen auf die Hülse den Innenring weitet und die Betriebsspielräume verringert.
Das zweireihige Wälzlager besitzt eine kugelig geformte Außenring-Laufbahn, wodurch sich Innenring und Kugeln winkelbeweglich einstellen. Mit den Abmessungen 75 x 160 x 37 mm kompensiert es Fluchtungsfehler zwischen Welle und Gehäuse. Ausgestattet mit Stahlblechkäfig und Wälzlagerstahl 100Cr6 eignet es sich für einen Temperaturbereich von -30 bis +150 Grad Celsius.
Die Bohrung weist am kleinsten Durchmesser ein Maß von 75 mm auf. Der Außendurchmesser misst exakt 160 mm bei einer Bauhöhe beziehungsweise Ringbreite von 37 mm. Diese genormten Hauptabmessungen entsprechen der Toleranzklasse P0 (Normaltoleranz bzw. ABEC 1) und passen in standardisierte Lagergehäuse.
Der Buchstabe K steht für eine konische beziehungsweise kegelige Bohrung im Innenring, ausgeführt im Normkegel 1:12. Diese Konizität ermöglicht eine kraftschlüssige Befestigung über Spannhülsen auf zylindrischen Wellen oder direkt auf kegelig geschliffenen Wellenzapfen. Das vereinfacht den Einbau und späteren Ausbau.
C3 kennzeichnet eine werkseitig vergrößerte Radialluft im Neuzustand. Da der Innenring beim axialen Aufschieben auf einen Kegel oder eine Spannhülse aufgeweitet wird, verringert sich das interne Lagerspiel. Die C3-Ausführung trägt dazu bei, dass nach dem Festziehen und unter betriebsbedingter Erwärmung das erforderliche Betriebsspiel erhalten bleibt.
Als offene Lagervariante besitzt das Bauteil keine werkseitig integrierten Dichtungen oder Fettfüllungen. Das Schmiermittel, wahlweise Schmierfett oder Schmieröl, wird über die Gehäusekonstruktion eingebracht. Externe Gehäusedichtungen unterstützen den Rückhalt des Schmierstoffs und schützen das Innere vor Verunreinigungen.
Dank der Komponenten aus durchgehärtetem Wälzlagerstahl und dem temperaturfesten Stahlblechkäfig liegt die thermische Einsatzgrenze zwischen -30 und +150 Grad Celsius. Für den tatsächlichen Dauerbetrieb ist zusätzlich darauf zu achten, dass das eingesetzte Schmiermittel für die anfallenden Systemtemperaturen freigegeben ist.
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