NACHI
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Das zweireihige Pendelkugellager 2203 G von NACHI gleicht Fluchtungsfehler aus und bietet mit 17x40x16 mm kompakte Maße für industrielle Wellenlagerungen.
Das Pendelkugellager 2203 G von NACHI ist ein zweireihiges Wälzlager aus klassischem Wälzlagerstahl 100Cr6. Durch die hohlkugelige Laufbahn im Außenring stellt sich das Lager bei Schiefstellungen der Welle selbsttätig ein. Der Aufbau gleicht Winkelfehler aus, wie sie durch Wellendurchbiegungen oder Fluchtungsfehler zwischen getrennten Gehäusesitzen entstehen. Mit einer Bohrung von 17 mm, einem Außendurchmesser von 40 mm und 16 mm Breite fügt sich das Bauteil in genormte Lagerstellen ein.
Konstrukteure und Instandhalter greifen auf dieses Lager zurück, wenn starre Lagerungen durch Fluchtungsfehler verkanten würden. Typische Einsatzbereiche finden sich bei Lagerungen mit langen Wellen oder getrennten Lagergehäusen, bei denen Schiefstellungen ausgeglichen werden müssen. Das zweireihige Wälzlager nimmt primär Radialkräfte auf, führt die Welle jedoch auch bei leichten axialen Belastungen stabil. Da Innen- und Außenring zueinander schwenkbar bleiben, mindert das Lager unerwünschte Kantenpressungen an den Wälzkörpern und unterstützt so einen vibrationsarmen Lauf mechanischer Antriebe.
Der integrierte Polyamidkäfig zeichnet sich durch geringes Eigengewicht und hohe Elastizität aus. Dies dämpft Stöße im Betrieb und verringert Reibungsverluste der Kugeln. Das offene Bauteil erfordert eine gezielte Einbindung in das Schmiersystem der Maschine. Ölschmierung oder passendes Fett erreicht die Laufbahnen ungehindert. Ausgelegt für einen Temperaturbereich von -30 bis +120 Grad und gefertigt nach Toleranzklasse P0/PN (ABEC 1) mit normaler Radiallagerluft, lässt sich die Lagerstelle exakt auf Standard-Betriebsparameter abstimmen.
Dieses zweireihige Wälzlager von NACHI verfügt über eine gemeinsame hohlkugelige Außenringlaufbahn. Es gleicht Winkelfehler zwischen Welle und Gehäuse selbsttätig aus. Das Bauteil besteht aus Wälzlagerstahl 100Cr6, besitzt einen leichten Polyamidkäfig und entspricht der Standard-Toleranzklasse P0 beziehungsweise ABEC 1 mit normaler Radiallagerluft.
Das Lager weist einen Innendurchmesser von 17 mm, einen Außendurchmesser von 40 mm sowie eine Breite von 16 mm auf. Mit diesen Maßen entspricht der Innenring der Standardausführung für zylindrische Wellensitze. Die Montage erfolgt direkt auf der Welle ohne zusätzliche Spannhülsen.
Die offene Ausführung ohne Dichtscheiben ermöglicht den freien Durchfluss von Schmieröl oder das flexible Einbringen von Schmierfett direkt bei der Montage. Dies empfiehlt sich in geschlossenen Gehäusen, in denen externe Dichtungen vorliegen und das Schmiermittel regelmäßig zirkuliert oder erneuert wird.
Der zulässige Einsatzbereich liegt zwischen -30 und +120 Grad. Begrenzt wird dieser Bereich durch den Werkstoff des Polyamidkäfigs sowie die Maßhaltigkeit des Wälzlagerstahls. Für den sicheren Betrieb wählen Sie ein Schmiermittel, das innerhalb dieses Temperaturfensters die nötige Viskosität behält.
Normale Radiallagerluft bezeichnet den herstellungsbedingten Bewegungsspielraum der Kugeln zwischen Innen- und Außenring im unverbauten Zustand. Dieser Wert trägt dazu bei, dass sich das Lagerspiel nach dem Aufpressen auf die Welle auf ein betriebsgerechtes Maß verringert, ohne Verspannungen oder erhöhte Reibung zu erzeugen.
Das zweireihige Lager ist primär für die Aufnahme radialer Kräfte konzipiert. Dank der beiden Kugelreihen verteilt sich die Radiallast gleichmäßig. Geringe axiale Kräfte lassen sich in beiden Richtungen aufnehmen, solange die primäre Belastung radial auf die Laufbahnen wirkt.
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