ZEN
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Das zweireihige Pendelkugellager 1224 von ZEN mit den Maßen 120x215x44,542 mm gleicht Fluchtungsfehler aus und führt rotierende Wellen mit zylindrischem Sitz.
Das Pendelkugellager 1224 ist ein zweireihiges Wälzlager aus Standard-Wälzlagerstahl (100Cr6) mit zylindrischer Bohrung. Durch die gemeinsame hohlkugelige Laufbahn im Außenring stellt sich das Lager bei Schiefstellungen der Welle selbsttätig ein. Mit einem Innendurchmesser von 120 mm, einem Außendurchmesser von 215 mm und einer Breite von 44,542 mm eignet sich die Ausführung für schwere Industrieanwendungen mit kontinuierlicher Radiallast.
Konstrukteure wählen das Pendelkugellager 1224 vor allem bei langen Wellenführungen, an denen betriebsbedingte Durchbiegungen oder Montageungenauigkeiten auftreten. Das Lager kompensiert Fluchtungsfehler zwischen Innen- und Außenring ohne erhöhten Kantenverschleiß. Typische Einsatzbereiche sind Wellenlagerungen mit elastischen Verformungen, bei denen neben dominierenden Radialkräften auch mäßige Axialkräfte in beiden Richtungen aufgenommen werden müssen.
Da es sich um ein ungedichtetes Lager handelt, benötigt die Lagerstelle eine bauseitige Abdichtung sowie eine abgestimmte Schmierung mit Öl oder Schmierfett. Der Stahlblechkäfig führt die beiden Kugelreihen im Temperaturbereich von -30 bis +150 Grad. Mit der Toleranzklasse P0/PN (ABEC 1) und normaler Radiallagerluft fügt sich das Bauteil passgenau in genormte Gehäusesitze und Wellenpassungen ein.
Dieses Wälzlager besitzt eine Innenbohrung von 120 mm, einen Außendurchmesser von 215 mm sowie eine Gesamtbreite von 44,542 mm. Beide Kugelreihen laufen im Standard-Innenring und stützen sich in der sphärischen Außenringlaufbahn ab.
Die Innenfläche des Außenrings ist als Kugelhohlform ausgeführt. Dadurch schwenken der Innenring und die beiden Kugelkränze im Betrieb dynamisch um den Lagermittelpunkt. Fluchtungsfehler und elastische Wellendurchbiegungen gleicht das System dadurch eigenständig aus, ohne dass punktuelle Kantenspannungen entstehen.
Normale Radiallagerluft kennzeichnet das herstellerseitig vorgesehene Betriebsspiel unter gewöhnlichen Einbau- und Temperaturbedingungen. Sie trägt dazu bei, dass sich das Radialspiel durch übliche Passungen oder mäßige Betriebserwärmung nicht unzulässig verringert, sodass die Wälzkörper frei abrollen.
Offene Pendelkugellager erfordern vor der Inbetriebnahme eine Schmierstofffüllung sowie ein abgedichtetes Lagergehäuse. Je nach Konstruktionsvorgabe und Betriebsdrehzahl dient Fett oder Schmieröl als Schmiermedium, das den direkten Kontakt zwischen Wälzkörpern, Stahlblechkäfig und Laufbahnen mindert.
Der zulässige Einsatzbereich reicht von -30 bis +150 Grad. Die Formstabilität des verwendeten 100Cr6-Wälzlagerstahls sowie der Stahlblechkäfig erlauben einen Betrieb innerhalb dieser thermischen Spanne, sofern das Schmiermittel auf die jeweilige Betriebstemperatur abgestimmt ist.
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