SKF
| Mengenstaffel | Ihr Rabatt | Stückpreis |
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| 2 | 13,22 € | 251,31 € |
| 5 | 26,45 € | 238,08 € |
Das zweireihige Pendelkugellager 1222 K von SKF mit 110 mm konischer Bohrung gleicht Winkelfehler im Betrieb aus und ermöglicht flexible Wellenbefestigungen.
Das Pendelkugellager 1222 K von SKF ist ein zweireihiges Wälzlager mit gemeinsamer hohlkugeliger Laufbahn im Außenring. Diese Bauform ermöglicht es den Kugelreihen, sich bei Wellendurchbiegungen oder Schiefstellungen im Betrieb selbsttätig einzustellen. Mit den Hauptabmessungen von 110 mm Bohrung, 200 mm Außendurchmesser und 38 mm Breite nimmt das Lager vorwiegend Radialkräfte auf. Gefertigt aus Standard-Wälzlagerstahl 100Cr6 und ausgestattet mit einem Stahlblechkäfig deckt die Konstruktion einen Temperaturbereich von -30 bis +150 Grad ab.
Konstrukteure und Instandhalter nutzen dieses zweireihige Wälzlager vor allem bei langen Wellen, bei denen Durchbiegungen oder Fluchtungsfehler zwischen den Lagerstellen auftreten können. Typische Einsatzbereiche finden sich im allgemeinen Maschinen- und Anlagenbau bei durchbiegungsgefährdeten Wellensträngen. Das Lager gleicht statische sowie dynamische Winkelfehler direkt in der Lagerung aus, ohne nennenswerte Reibungserhöhungen zu verursachen. Die offene Ausführung ohne Dichtungen erlaubt eine gezielte Schmierung mit Öl oder Fett über das umgebende Maschinengehäuse.
Das Nachsetzzeichen K kennzeichnet die kegelige Bohrung mit dem Kegelverhältnis 1:12. Diese Ausführung erlaubt die direkte Montage auf kegeligen Wellensitzen oder die Befestigung auf glatten Wellen mittels passender Spann- oder Abziehhülsen. Beim axialen Aufschieben verringert sich die normale Radiallagerluft dosiert, was eine spielfreie oder gezielt vorgespannte Passung ermöglicht. Für Instandhalter vereinfacht dieses System die wiederholte Demontage im Servicefall.
Dieses zweireihige Wälzlager besitzt eine gemeinsame hohlkugelige Außenringlaufbahn, wodurch sich Innenring und Kugelsatz winklig verstellen können. Mit 110 mm Bohrungsdurchmesser, 200 mm Außendurchmesser und 38 mm Breite überträgt das aus 100Cr6-Wälzlagerstahl gefertigte Bauteil Radiallasten bei Drehzahlen im industriellen Maschinenbau.
Der Kennbuchstabe K steht für eine konische Innenringbohrung mit dem Normkegel 1:12. Im Gegensatz zur zylindrischen Bohrung lässt sich dieses Lager auf kegelige Wellenzapfen oder mithilfe einer geschlitzten Spannhülse auf zylindrische Wellen aufziehen. Dies vereinfacht sowohl die radiale Fixierung als auch den späteren Ausbau bei Wartungsarbeiten.
Das offene Lager mit formstabilem Stahlblechkäfig ist für Betriebstemperaturen von -30 bis +150 Grad spezifiziert. Da ab Werk keine integrierten Dichtlippen vorhanden sind, begrenzt kein Dichtungswerkstoff die thermische Belastbarkeit. Die tatsächlich nutzbare Einsatzgrenze hängt vom gewählten Schmierstoff und den Umgebungsbedingungen im Maschinengehäuse ab.
Als offenes Wälzlager besitzt diese Ausführung keine herstellerseitigen Deck- oder Dichtscheiben. Die Schmierung mit Schmierfett oder Schmieröl erfolgt über das umgebende Lagergehäuse. Externe Gehäusedichtungen, wie Radial-Wellendichtringe oder Labyrinthsysteme, schützen den Schmierstoff vor Austritt und halten Schmutz sowie Feuchtigkeit von den Laufbahnen fern.
Die normale Radiallagerluft beschreibt das herstellungsbedingte Radialspiel zwischen Wälzkörpern und Laufbahnen im unmontierten Zustand. Bei Lagern mit kegeliger Bohrung verringert sich dieses Spiel beim Aufschieben auf den kegeligen Sitz messbar. Die Montage erfolgt üblicherweise unter Kontrolle der verbleibenden Lagerluft mit einer Fühlerlehre.
Das Lager entspricht der Standardtoleranzklasse Normal (P0/PN bzw. ABEC 1). Diese Fertigungsgenauigkeit deckt die üblichen Maß- und Lauftoleranzen für den allgemeinen Maschinenbau ab. Sie dient der maßhaltigen Führung in Gehäusen nach Industrienorm sowie auf entsprechend gefertigten Wellensitzen.
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