NKE
| Mengenstaffel | Ihr Rabatt | Stückpreis |
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| 20 | 17,08 € | 153,73 € |
Das zweireihige Pendelkugellager 2315 -C3 von NKE Steyr mit 75 mm Bohrung gleicht Fluchtungsfehler aus und bewältigt betriebsbedingte Wellendurchbiegungen.
Das Pendelkugellager 2315 -C3 ist ein offenes Wälzlager aus klassischem Wälzlagerstahl (100Cr6). Ausgestattet mit zwei Kugelreihen und einer gemeinsamen hohlkugeligen Laufbahn im Außenring, gleicht dieses Bauteil Winkelfehler zwischen Welle und Gehäuse selbsttätig aus. Ein Stahlblechkäfig führt die Wälzkörper gleichmäßig in ihren Bahnen. Die Abmessungen von 75 mm Innendurchmesser, 160 mm Außendurchmesser und 55 mm Breite bieten eine tragfähige Basis für anspruchsvolle Wellenlagerungen im Maschinenbau.
Konstrukteure setzen dieses zweireihige Wälzlager bevorzugt bei langen Wellen oder getrennten Lagergehäusen ein, bei denen Fluchtungsfehler auftreten können. Da der Außenring sphärisch ausgeformt ist, schwenkt die Einheit bei Wellendurchbiegungen ohne übermäßigen Reibungsanstieg mit. Typische Einsatzfelder finden sich bei durchbiegungsgefährdeten Wellensträngen sowie räumlich getrennten Gehäusen. Das offene Bauteil erfordert eine bauseitige Gehäuseabdichtung und eignet sich gleichermaßen für Öl- wie auch Fettschmierung.
Die Kennzeichnung C3 weist auf eine gegenüber dem Normalwert leicht vergrößerte Radiallagerluft hin. Dieser zusätzliche Freiraum wirkt einem Klemmen der Wälzkörper entgegen, wenn sich Welle oder Innenring thermisch ausdehnen. Das Lager deckt einen Temperaturbereich von -30 bis +150 Grad Celsius ab. Bei festen Passungen auf dem Standard-Innenring verbleibt dank der C3-Klassifizierung ausreichend Betriebsspiel für den gleichmäßigen Lauf.
Mit einem Bohrungsdurchmesser von 75 mm, einem Außendurchmesser von 160 mm sowie einer Baubreite von 55 mm entspricht das Bauteil der ISO-Normierung. Es verfügt über einen zylindrischen Innenring in Standardausführung und wird nach der Toleranzklasse P0 gefertigt.
Die Nachsetzkennzeichnung C3 signalisiert eine radial vergrößerte Lagerluft im Auslieferungszustand. Dieser erweiterte Abstand zwischen Wälzkörpern und Laufbahnen nimmt Wärmedehnungen bei höheren Betriebstemperaturen auf und gleicht die Einengung durch feste Passungssitze aus.
Der zulässige Einsatzbereich reicht von -30 bis +150 Grad Celsius. Die Maßstabilität des Standard-Wälzlagerstahls 100Cr6 sowie die thermische Beständigkeit des eingesetzten Stahlblechkäfigs sind gezielt auf diesen Bereich ausgelegt.
Die offene Bauform ohne integrierte Dichtscheiben ermöglicht eine freie Schmierstoffwahl je nach Konstruktionsvorgabe. Schmierfette oder Schmieröle lassen sich flexibel einbringen. Zudem erleichtert die Bauweise die regelmäßige Nachschmierung in geschützten Gehäusen mit externer Abdichtung.
In dieser Ausführung führt ein zweireihiger Stahlblechkäfig die Kugeln. Diese Bauart zeichnet sich durch ein geringes Eigengewicht aus, beansprucht wenig Bauraum im Lagerinneren und führt die Wälzkörper auch bei dynamischen Belastungen exakt.
Durch die durchgehende hohlkugelige Laufbahn des Außenrings können sich die beiden Kugelreihen samt Innenring frei im Raum einstellen. Schiefstellungen der Welle führen daher nicht zu Kantenpressungen an den Laufbahnen.
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