NKE
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Das zweireihige Pendelkugellager 2320 -K von NKE Steyr mit konischer Bohrung gleicht Fluchtungsfehler bei Wellen mit 100 mm Durchmesser aus.
Das Pendelkugellager 2320 -K ist ein zweireihiges Wälzlager mit einer gemeinsamen hohlkugeligen Laufbahn im Außenring. Diese Bauform kompensiert Fluchtungsfehler sowie Wellendurchbiegungen im laufenden Betrieb selbsttätig. Mit den Hauptabmessungen von 100 mm Bohrung, 215 mm Außendurchmesser und 73 mm Breite nimmt das Lager hohe radiale Lasten auf. Gefertigt aus Standard-Wälzlagerstahl 100Cr6 und ausgestattet mit einem Stahlblechkäfig, deckt diese Ausführung von NKE Steyr einen Temperaturbereich von -30 bis +150 Grad ab.
Das Pendelkugellager 2320 -K bewährt sich in Konstruktionen, bei denen Winkelfehler zwischen Innen- und Außenring auftreten. Typische Ursachen sind elastische Durchbiegungen langer Wellen oder Fluchtungsfehler der Gehäusesitze. Durch die sphärische Außenringlaufbahn stellen sich die beiden Kugelreihen zwanglos ein. Die offene Konstruktion ermöglicht eine flexible Schmierstoffwahl mit Schmierfett oder Schmieröl, abgestimmt auf die jeweiligen Betriebsumgebungen im Maschinen- und Anlagenbau.
Die konische Bohrung mit dem Kegelverhältnis 1:12 erleichtert die Montage auf kegeligen Wellensitzen sowie auf Spann- oder Abziehhülsen. Durch das axiale Verschieben auf den Kegelsitz stellen Monteure die verbleibende Lagerluft gezielt ein. In der Toleranzklasse P0/PN gefertigt, besitzt das Lager die normale Radiallagerluft. Beim Einbau ist darauf zu achten, dass das erforderliche Restspiel erhalten bleibt, um eine reibungsarme Drehung der Wälzkörper zu ermöglichen.
Das Lager weist einen Bohrungsdurchmesser von 100 mm, einen Außendurchmesser von 215 mm sowie eine Baubreite von 73 mm auf. Das zweireihige Bauteil besteht aus Standard-Wälzlagerstahl 100Cr6 und verfügt über eine kegelige Innenbohrung mit einem Kegelverhältnis von 1:12.
Das Nachsetzzeichen K kennzeichnet eine konische Bohrung mit einem Kegelverhältnis von 1:12. Diese Innenringform ermöglicht die direkte Montage auf kegelig gefertigten Wellenzapfen oder die Befestigung auf zylindrischen Wellen mittels passender Spannhülsen oder Abziehhülsen. Dadurch lässt sich die Lagerluft beim Aufpressen regulieren.
Der zulässige Temperaturbereich für dieses Wälzlager liegt zwischen -30 und +150 Grad Celsius. Der verbaute Stahlblechkäfig sowie der Standard-Wälzlagerstahl bleiben innerhalb dieses thermischen Rahmens formstabil. Bei der Auslegung müssen Anwender zudem die thermischen Einsatzgrenzen des verwendeten Schmiermittels berücksichtigen.
Dieses Modell ist als offenes Lager ausgeführt und besitzt keine integrierten Dichtscheiben. Es lässt sich direkt mit Schmierfett oder Schmieröl versorgen. Zum Schutz vor Verschmutzungen und Feuchtigkeit sowie zur Vermeidung von Schmierstoffverlust empfiehlt sich eine externe Abdichtung über das umgebende Lagergehäuse.
Der Außenring besitzt eine gemeinsame hohlkugelige Laufbahn für beide Kugelreihen. Durch diese sphärische Form kann der Innenring samt Kugelsatz im Betrieb schwenken. Schiefstellungen zwischen Welle und Gehäuse sowie elastische Durchbiegungen gleicht das Lager ohne zusätzlichen Reibungsaufbau selbstständig aus.
Das Lager wird in der Toleranzklasse P0/PN (entsprechend ABEC 1) gefertigt und weist eine normale Radiallagerluft auf. Beim Aufschieben des konischen Innenrings verringert sich diese Lagerluft geringfügig. Dieser Vorgang dient Monteuren als Indikator für den festen Sitz auf der Welle.
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