SKF
| Mengenstaffel | Ihr Rabatt | Stückpreis |
|---|---|---|
| 2 | 12,50 € | 237,51 € |
| 5 | 25,00 € | 225,00 € |
Das zweireihige Pendelkugellager 2218 K von SKF mit konischer Bohrung (90x160x40 mm) gleicht Schiefstellungen der Welle im Betrieb eigenständig aus.
Das Pendelkugellager 2218 K ist ein zweireihiges Wälzlager mit gemeinsamer hohlkugeliger Laufbahn im Außenring. Diese Bauweise ermöglicht es den Kugelreihen, sich bei Wellendurchbiegungen oder Fluchtungsfehlern frei einzustellen. Gefertigt aus Standard-Wälzlagerstahl 100Cr6 und ausgestattet mit einem robusten Stahlblechkäfig, nimmt das offene Wälzlager vorwiegend radiale Kräfte auf. Dank der offenen Konstruktion gelangt Schmierstoff ungehindert an die Wälzkörper, während das Bauteil in einem weiten Temperaturbereich von -30 bis +150 Grad einsetzbar bleibt.
Der Einsatz empfiehlt sich dort, wo Durchbiegungen langer Wellen oder Fluchtungsfehler zwischen separaten Lagergehäusen ausgeglichen werden müssen. Durch die hohlkugelige Außenringlaufbahn gleicht das Bauteil Winkelfehler dynamisch aus, ohne dass zusätzliche Reibung oder Klemmkräfte entstehen. Typische Einsatzfelder finden sich in Wellenlagerungen mit größeren Stützabständen oder elastischen Anschlusskonstruktionen. Da es sich um eine offene Ausführung handelt, dient eine externe Gehäuseabdichtung dem Schutz vor Verunreinigungen und Feuchtigkeit.
Das Nachsetzzeichen K kennzeichnet eine konische Bohrung mit dem Kegelverhältnis 1:12. Diese Innenringgeometrie erlaubt eine feste Montage direkt auf einem konischen Wellensitz oder mittels Spann- beziehungsweise Abziehhülse auf zylindrischen Wellen. Bei der Montage bestimmen Anwender das verbleibende Betriebsspiel über den axialen Verschiebeweg oder die messbare Radialluftminderung. Mit normaler Radiallagerluft und der Toleranzklasse P0/PN (ABEC 1) entspricht dieses Modell bewährten Industriestandards für anspruchsvolle Montagekonzepte.
Das Lager besitzt einen Innendurchmesser von 90 mm an der Bohrung, einen Außendurchmesser von 160 mm und eine Breite von 40 mm. Diese Hauptabmessungen ermöglichen die Aufnahme solider Radialkräfte bei kompakter Bauform für entsprechende Wellenlagerungen.
Der Buchstabe K steht für eine konische Bohrung mit einem Kegelverhältnis von 1:12. Im Gegensatz zu zylindrischen Bohrungen lässt sich dieses Lager auf kegeligen Wellenzapfen oder mithilfe einer passenden Spannhülse auf glatten zylindrischen Wellen befestigen, wodurch eine präzise Einstellung der radialen Lagerluft gelingt.
Die offene Bauform ohne integrierte Dichtscheiben gestattet die flexible Schmierung über Öl oder Schmierfett direkt aus dem umgebenden Lagergehäuse. Offene Wälzlager erzeugen ein geringeres Reibmoment als berührend gedichtete Varianten. Eine externe Gehäusedichtung verhindert in solchen Systemen das Eindringen von Schmutz und den Austritt des Schmiermittels.
Für dieses Modell ist ein Betriebsbereich von -30 bis +150 Grad spezifiziert. Der verwendete Standard-Wälzlagerstahl 100Cr6 sowie der Stahlblechkäfig unterstützen formstabile Laufeigenschaften sowohl bei Minustemperaturen als auch unter kontinuierlicher Wärmeentwicklung in industriellen Umgebungen.
Das Lager wird mit normaler Radiallagerluft sowie in der Toleranzklasse P0/PN gefertigt, was der Klassifizierung ABEC 1 entspricht. Diese Kombination deckt übliche industrielle Genauigkeitsanforderungen ab und bietet nach fachgerechtem Aufschieben auf den Kegelsitz das erforderliche Betriebsspiel für einen ruhigen Lauf.
Die Wälzkörper laufen im Außenring auf einer durchgehenden, hohlkugeligen Laufbahn. Bei Fluchtungsfehlern oder Durchbiegungen der Welle kann sich das Kugelpaket mitsamt dem Innenring innerhalb der Kugelbahn schrägstellen, ohne dass es zu kantigen Belastungsspitzen oder vorzeitigem Verschleiß der Bauteile kommt.
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