SKF
| Mengenstaffel | Ihr Rabatt | Stückpreis |
|---|---|---|
| 10 | 10,47 € | 198,92 € |
| 20 | 20,94 € | 188,45 € |
Zweireihiges SKF Pendelkugellager 2306 M/P6 mit 30 mm Bohrung, Messingkäfig und Toleranzklasse P6 zum Ausgleich von Winkelfehlern.
Das Pendelkugellager 2306 M/P6 von SKF ist ein zweireihiges Wälzlager aus Standard-Wälzlagerstahl (100Cr6) mit einer gemeinsamen hohlkugeligen Laufbahn im Außenring. Diese Bauform gleicht Schiefstellungen zwischen Innen- und Außenring selbsttätig aus. Mit den Abmessungen von 30 mm Bohrung, 72 mm Außendurchmesser und 27 mm Breite nimmt das Lager radiale Lasten auf. Da es sich um ein offenes Wälzlager ohne integrierte Dichtung handelt, lässt sich das Schmiermittel flexibel auf die jeweilige Betriebsumgebung abstimmen.
Dieses Pendelkugellager kommt vor allem dort zum Einsatz, wo elastische Wellendurchbiegungen auftreten oder fertigungsbedingte Fluchtungsfehler zwischen den Lagersitzen vorliegen. Die zwei Kugelreihen führen den Standard-Innenring sicher in der sphärischen Außenringbahn, wodurch zusätzliche Zwangskräfte vermieden werden. Durch die offene Konstruktion eignet sich das Bauteil für Ölumlaufschmierungen oder externe Gehäusedichtungen, die regelmäßige Wartung und Nachschmierung ermöglichen.
Das Nachsetzzeichen dieser Ausführung verweist auf zwei wesentliche Merkmale: den massiven Messingkäfig und die Fertigung nach Toleranzklasse P6 (vergleichbar mit ABEC 3). Ein Messingkäfig führt die Wälzkörper vibrationsarm und empfiehlt sich bei höheren thermischen sowie dynamischen Beanspruchungen. Die Toleranzklasse P6 bietet gegenüber der Normaltoleranz eine gesteigerte Laufgenauigkeit. In Kombination mit der normalen Radiallagerluft und einem zulässigen Temperaturbereich von -30 bis +150 Grad ist das Lager für anspruchsvolle Betriebsbedingungen ausgelegt.
Das Lager weist einen Innendurchmesser (Bohrung) von 30 mm, einen Außendurchmesser von 72 mm und eine Gesamtbreite von 27 mm auf. Es handelt sich um eine zweireihige Ausführung aus klassischem Wälzlagerstahl 100Cr6 mit zylindrischer Bohrung.
Die Kennzeichnung M steht für einen geführten Massivkäfig aus Messing, der die Kugelreihen auf Abstand hält und widerstandsfähig gegen Schwingungen ist. Der Zusatz P6 kennzeichnet eine gehobene Toleranzklasse nach internationalen Normen (äquivalent zu ABEC 3), die im Vergleich zur Normaltoleranz engere Abweichungen bei Maß- und Laufgenauigkeit definiert.
Der Außenring besitzt eine durchgehende hohlkugelige Laufbahn, in der sich die beiden Kugelreihen des Innenrings frei einstellen können. Bei statischen Fluchtungsfehlern oder betriebsbedingten Durchbiegungen der Welle schwenkt das Lagerpaket im Außenring mit. Dadurch werden zusätzliche Zwangskräfte und Kantenpressungen vermieden.
Offene Wälzlager besitzen keine werksseitigen Dichtscheiben. Diese Bauform wird gewählt, wenn die Lagerstelle über das Gehäuse extern abgedichtet ist oder eine zentrale Ölschmierung beziehungsweise freie Fettzufuhr vorliegt. Dadurch kann das Schmiermittel ungehindert zirkulieren und gezielt nachgeschmiert oder ausgetauscht werden.
Für dieses Wälzlager gilt ein zulässiger Betriebstemperaturbereich von -30 bis +150 Grad. Der formstabile Wälzlagerstahl 100Cr6 sowie der robuste Messingkäfig behalten innerhalb dieses Temperaturspektrums ihre mechanischen Eigenschaften. Bei der Auslegung ist darauf zu achten, dass das verwendete Schmiermittel für den gleichen Temperaturbereich freigegeben ist.
Das Lager ist mit normaler Radiallagerluft (Normalluft) gefertigt. Die Lagerluft beschreibt das radiale Spiel zwischen den Kugelreihen und den Laufbahnen vor dem Einbau. Diese Standard-Lagerluft eignet sich für reguläre Betriebsbedingungen und Passungsverhältnisse, bei denen keine extremen Temperaturdifferenzen zwischen Welle und Gehäuse auftreten.
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