SKF
| Mengenstaffel | Ihr Rabatt | Stückpreis |
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| 2 | 23,94 € | 454,86 € |
| 3 | 47,87 € | 430,93 € |
Das zweireihige Pendelkugellager 1319 mit den Maßen 95x200x45 mm gleicht Fluchtungsfehler aus und nimmt radiale Belastungen im Maschinenbau auf.
Das Pendelkugellager 1319 von SKF ist ein zweireihiges Wälzlager mit gemeinsamer hohlkugeliger Laufbahn im Außenring. Diese Bauart ermöglicht es den Kugelkränzen, Schiefstellungen zwischen Innenring und Außenring im laufenden Betrieb auszugleichen. Gefertigt aus Standard-Wälzlagerstahl 100Cr6 in normaler Toleranzklasse P0/PN (ABEC 1), eignet sich dieses Bauteil für anspruchsvolle Wellenlagerungen. Bei Abmessungen von 95 mm Bohrung, 200 mm Außendurchmesser und 45 mm Breite bietet das Lager eine mechanisch belastbare Basis für industrielle Antriebssysteme.
Konstrukteure wählen das Pendelkugellager 1319 vor allem für Lagerstellen, an denen Wellendurchbiegungen oder Fluchtungsfehler zwischen den Gehäusen auftreten können. Durch den hohlkugeligen Außenring stellt sich das Lager selbsttätig ein, ohne dass unzulässige Kantenpressungen an den Wälzkörpern entstehen. Typische Einsatzbereiche finden sich bei langen Wellen und Konstruktionen mit getrennten Gehäusestellen. Das Bauteil nimmt vorrangig Radialkräfte auf, führt die Welle und gleicht statische sowie dynamische Fluchtungsfehler aus.
Als offenes Wälzlager besitzt das Pendelkugellager 1319 keine integrierten Dichtscheiben. Sie stimmen das Schmiersystem daher individuell über das umgebende Gehäuse ab, beispielsweise über Fettfüllungen oder eine zentrale Ölschmierung. Der verbaute Stahlblechkäfig führt die Kugeln reibungsarm und deckt gemeinsam mit den Ringen einen Betriebsbereich von -30 bis +150 Grad ab. Da das Lager mit normaler Radiallagerluft und zylindrischer Bohrung ausgeführt ist, wählen Sie die Passungssitze passend zum geforderten Betriebsspiel der Welle aus.
Mit einem Innendurchmesser von 95 mm, einem Außendurchmesser von 200 mm und einer Breite von 45 mm entspricht das Lager den genormten Hauptabmessungen. Es verfügt über eine zylindrische Innenringbohrung in Standardausführung und wird nach der genormten Toleranzklasse P0 beziehungsweise ABEC 1 gefertigt.
Die Innenfläche des Außenrings ist als durchgehende Hohlkugelfläche geformt, in der sich beide Kugelreihen gemeinsam bewegen. Neigt sich die Welle infolge von Durchbiegung oder Gehäuseversatz, schwenkt der Innenring samt Kugeln im Außenring frei mit. Dieser Mechanismus verhindert schädliche Kantenspannungen innerhalb der Laufbahnen.
Die offene Bauform ermöglicht es, Schmiermittel wie Öl oder Gehäusefett direkt an die Laufbahnen und den Stahlblechkäfig zu führen. Sie eignet sich vor allem für geschlossene Getriebe- oder Lagergehäuse, bei denen externe Dichtungen wie Radial-Wellendichtringe das Eindringen von Schmutz und Feuchtigkeit verhindern.
Dank der Werkstoffkombination aus Standard-Wälzlagerstahl 100Cr6 und einem widerstandsfähigen Stahlblechkäfig liegt der zulässige Temperaturbereich zwischen -30 und +150 Grad. Da keine temperaturempfindlichen Elastomer-Dichtlippen vorhanden sind, bestimmt vor allem der gewählte externe Schmierstoff die thermische Belastungsgrenze im Dauereinsatz.
Normale Radiallagerluft beschreibt das standardmäßig vorhandene radiale Spiel zwischen Wälzkörpern und Laufbahnen im unverbauten Zustand. Dieses Spiel ist so abgestimmt, dass nach dem Aufpressen auf die Welle mit regulären Passungen ein einwandfreier Rundlauf ohne übermäßige Verspannung erhalten bleibt.
Zur Führung der beiden Kugelreihen ist ein Stahlblechkäfig verbaut. Dieser zeichnet sich durch geringes Eigengewicht bei gleichzeitig hoher Festigkeit aus. Er verträgt gängige Industrie-Schmierstoffe und eignet sich für Dauerbeanspruchungen im Rahmen des angegebenen Temperaturspektrums.
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