NSK
| Mengenstaffel | Ihr Rabatt | Stückpreis |
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| 15 | 3,95 € | 75,04 € |
| 30 | 7,90 € | 71,09 € |
Das Pendelkugellager 1216 von NSK bietet mit den Maßen 80x140x26 mm einen zweireihigen Aufbau zum Ausgleich betriebsbedingter Winkelfehler.
Das Pendelkugellager 1216 ist ein zweireihiges Wälzlager mit hohlkugeliger Außenringlaufbahn, das Durchbiegungen von Wellen und Fluchtungsfehler zwischen Innen- und Außenring selbsttätig ausgleicht. Mit einer Bohrung von 80 mm, einem Außendurchmesser von 140 mm sowie einer Breite von 26 mm nimmt diese Konstruktion von NSK vorwiegend radiale Belastungen auf. Gefertigt aus Standard-Wälzlagerstahl (100Cr6), deckt die Ausführung einen Temperaturbereich von -30 bis +150 Grad ab. Der integrierte Stahlblechkäfig führt die Wälzkörper beider Kugelreihen auf ihren Bahnen.
Konstrukteure und Instandhalter nutzen das zweireihige Lager vor allem dort, wo sich Wellen unter Last elastisch durchbiegen oder fertigungsbedingte Fluchtungsfehler auftreten. Typische Einsatzbereiche finden sich in langen Wellen sowie in Lagerungen, bei denen betriebsbedingte Durchbiegungen zu erwarten sind. Durch die sphärische Laufbahn im Außenring pendeln die Kugeln winkelbeweglich, ohne dass unzulässige Kantenpressungen an den Laufbahnen entstehen.
Beim Pendelkugellager 1216 handelt es sich um eine offene Ausführung ohne integrierte Dichtscheiben. Schmierstoff und externe Abdichtung werden passend zu den Umgebungsbedingungen gewählt. Mit normaler Radiallagerluft, Toleranzklasse P0/PN (ABEC 1) und Standard-Innenring eignet sich das Lager für zylindrische Wellensitze. Montagekräfte sind stets über den passenden Lagerring einzuleiten, um Schäden an Laufbahnen zu vermeiden.
Das Wälzlager weist einen Innendurchmesser von 80 mm, einen Außendurchmesser von 140 mm sowie eine Breite von 26 mm auf. Diese Maße ermöglichen den passgenauen Einbau in entsprechende Lagergehäuse und auf Wellen mit zylindrischem Lagersitz gemäß den Vorgaben der Toleranzklasse P0/PN.
Der Außenring verfügt über eine durchgehende, hohlkugelige Innenfläche als gemeinsame Laufbahn für beide Kugelreihen. Bei einer Schiefstellung der Welle schwenken der Innenring und die Kugeln innerhalb dieser sphärischen Schale frei mit. Dieser Aufbau trägt dazu bei, Kantenspannungen zu vermeiden, und gleicht Fluchtungsfehler sowie Wellendurchbiegungen selbsttätig aus.
Weil das Lager werkseitig offen ausgeführt ist, richtet sich die Schmierung nach dem jeweiligen Einsatzfall. Je nach Belastung und Umgebungstemperatur kommen Wälzlagerfette oder Schmieröle zum Einsatz. Für den Temperaturbereich von -30 bis +150 Grad ist ein Schmierstoff zu wählen, dessen Einsatzgrenzen diese Spanne abdecken.
Die Angabe P0/PN beziehungsweise ABEC 1 definiert die normale Standard-Toleranzklasse für Wälzlager. Sie legt die zulässigen Maß- und Lauftoleranzen für Bohrung, Außendurchmesser und Rundlauf fest. Für die meisten Industrieanwendungen bietet diese Toleranzklasse eine bewährte Genauigkeit bei wirtschaftlicher Fertigung.
Der Käfig aus Stahlblech trennt die Wälzkörper beider Kugelreihen und verhindert deren gegenseitige Berührung. Das Material zeichnet sich durch Formstabilität und Eignung für den Temperaturbereich von -30 bis +150 Grad aus. Zudem bietet die Käfiggeometrie ausreichend Raum für Schmierstoff im Lagerinneren.
Die normale Radiallagerluft beschreibt das definierte Spiel zwischen Kugeln und Laufbahnen vor dem Einbau. Diese Lagerluft ist so ausgelegt, dass nach dem Aufpressen auf die Welle und bei üblichen Betriebstemperaturen ein betriebssicheres Lagerspiel ohne unzulässige Verspannung erhalten bleibt.
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