SKF
| Mengenstaffel | Ihr Rabatt | Stückpreis |
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| 2 | 18,52 € | 351,86 € |
| 5 | 37,03 € | 333,35 € |
Das Pendelkugellager 2220 von SKF mit 100 mm Bohrung gleicht Fluchtungsfehler selbsttätig aus und eignet sich für industrielle Lagerungen mit Durchbiegungen.
Das zweireihige Pendelkugellager 2220 von SKF ist ein offenes Wälzlager aus Standard-Wälzlagerstahl (100Cr6) mit einer hohlkugeligen Außenringlaufbahn. Dank dieser Geometrie passen sich die beiden Kugelreihen flexibel an Schiefstellungen der rotierenden Welle an. Mit einem Innendurchmesser von 100 mm, einem Außendurchmesser von 180 mm sowie einer Breite von 46 mm nimmt das Wälzlager hohe radiale Lasten auf und gleicht betriebsbedingte Fluchtungsfehler der Lagerung kontinuierlich aus.
Der Einsatz empfiehlt sich vor allem bei Konstruktionen mit größeren Lagerabständen, bei denen elastische Wellendurchbiegungen oder herstellungsbedingte Fluchtungsfehler zwischen den Lagersitzen auftreten. Die sphärische Laufbahn im Außenring ermöglicht das freie Einstellen des Innenrings während des Betriebs. Diese Bauform wirkt unzulässigen Kantenpressungen an den Kontaktzonen der Laufbahnen entgegen und unterstützt ein gleichmäßiges Abrollen beider Kugelreihen unter anliegender radialer Beanspruchung.
Die offene Bauart ohne Dichtscheiben gestattet die bedarfsgerechte Zufuhr von Schmieröl oder Wälzlagerfett direkt über das umgebende Lagergehäuse. Der formstabile Stahlblechkäfig führt die Wälzkörper beider Reihen präzise auf Abstand und eignet sich für einen Betriebstemperaturbereich von -30 bis +150 Grad Celsius. Gefertigt in der normalen Toleranzklasse P0/PN (ABEC 1) und mit normaler Radiallagerluft ausgeführt, ist der zylindrische Standard-Innenring auf gängige Passungsverhältnisse im Maschinenbau abgestimmt.
Zwei Kugelreihen laufen auf einer gemeinsamen hohlkugeligen Außenringlaufbahn. Diese Geometrie erlaubt die freie Winkelbeweglichkeit des Innenrings mitsamt den Kugelkränzen, wodurch Fluchtungsfehler und Wellendurchbiegungen während des Betriebs ohne Zwangskräfte ausgeglichen werden.
Das Wälzlager verfügt über einen Innendurchmesser von 100 mm, einen Außendurchmesser von 180 mm und eine Breite von 46 mm. Die Bohrung ist zylindrisch ausgeführt und für den direkten Sitz auf einer 100-mm-Welle vorgesehen.
Konstruktionen mit langen Wellen und radialer Last nutzen diesen Lagertyp, wenn elastische Durchbiegungen oder Schiefstellungen zwischen separaten Lagergehäusen auftreten. Durch die sphärische Außenringlaufbahn stellt sich das Lager winklig ein und vermeidet Kantenüberlastungen.
Die offene Bauform verzichtet auf integrierte Deck- oder Dichtscheiben, sodass Schmierstoffe frei zirkulieren können. Bei der Konstruktion der Lagerstelle ist eine externe Gehäuseabdichtung vorzusehen, die das Schmiermittel hält und das Eindringen von Verunreinigungen minimiert.
Die normale Radiallagerluft definiert das herstellerseitige Radialspiel im unverbauten Zustand. Sie ist so bemessen, dass nach dem Aufpressen auf genormte zylindrische Wellensitze und dem Einbau ins Gehäuse ein leichtgängiger Lauf bei üblichen Betriebstemperaturen erhalten bleibt.
Das Bauteil mit Stahlblechkäfig und Ringen aus Wälzlagerstahl 100Cr6 ist für Umgebungstemperaturen von -30 bis +150 Grad Celsius ausgelegt. Maßgeblich für den sicheren Betrieb ist die Auswahl eines Schmierstoffs, der für die jeweilige Betriebstemperatur freigegeben ist.
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