NSK
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Das zweireihige Pendelkugellager 1302 von NSK (15x42x13 mm) gleicht Fluchtungsfehler aus und eignet sich für anspruchsvolle Radiallasten im Maschinenbau.
Das Pendelkugellager 1302 ist ein zweireihiges Wälzlager mit zylindrischer Bohrung, gefertigt aus Standard-Wälzlagerstahl (100Cr6). Durch die gemeinsame hohlkugelige Laufbahn im Außenring gleicht diese Bauform Fluchtungsfehler sowie Wellendurchbiegungen im Betrieb selbsttätig aus. Das Modell stammt von NSK und entspricht der Toleranzklasse P0/PN bzw. ABEC 1. Es eignet sich gleichermaßen für operative Instandsetzungen wie für die Erstausrüstung im industriellen Maschinen- und Anlagenbau.
Der Einsatz des Pendelkugellagers 1302 empfiehlt sich vor allem bei Konstruktionen, bei denen elastische Wellen oder Gehäuseungenauigkeiten zu Schiefstellungen zwischen Innen- und Außenring führen. Das Bauteil kommt in industriellen Wellenlagerungen zum Tragen, die anfällig für Durchbiegungen sind. Durch die zwei Kugelreihen nimmt das Lager Radialkräfte auf, während Fluchtungsfehler ohne nennenswerten Reibungsanstieg ausgeglichen werden. Der Stahlblechkäfig führt die Wälzkörper vibrationsarm bei Betriebstemperaturen von -30 bis +150 Grad.
Als offenes Lager besitzt das Pendelkugellager 1302 keine integrierten Dichtscheiben. Diese Bauweise ermöglicht eine direkte Schmierung mit Öl oder Fett über das umgebende Gehäuse und hält das Drehmoment niedrig. Bei der Auslegung sollten Konstrukteure auf externe Dichtungen achten, um das Eindringen von Schmutzpartikeln zu verhindern. Mit der normalen Radiallagerluft (CN) ist das Lager für Standard-Betriebsbedingungen ohne übermäßige thermische Ausdehnung der Welle konzipiert. Die Maße betragen 15 mm Innen-, 42 mm Außendurchmesser sowie 13 mm Breite.
Mit einem Innendurchmesser von 15 mm, einem Außendurchmesser von 42 mm sowie 13 mm Breite entspricht das Lager genormten Standards. Die präzisen Abmessungen ermöglichen den passgenauen Einbau auf entsprechenden Wellensitzen und in passenden Gehäusebohrungen im Maschinen- und Anlagenbau.
Die äußere Laufbahn des Lagers ist als durchgehende Hohlkugelfläche ausgeführt. Dadurch können sich Innenring, Käfig und die beiden Kugelreihen im Außenring frei einpendeln. Schiefstellungen durch Wellendurchbiegung oder Fluchtungsfehler der Lagergehäuse gleicht das Lager im laufenden Betrieb aus, ohne dass übermäßige Reibung oder Kantenpressung die Lebensdauer verkürzen.
Die normale Radiallagerluft beschreibt das konstruktive radiale Spiel zwischen den Wälzkörpern und den Laufbahnen im unbelasteten Ausgangszustand. Sie ist auf Standard-Passungen und übliche Betriebstemperaturen ausgelegt. Nach dem Aufpressen des Innenrings auf die Welle verringert sich dieses Spiel auf das für den störungsfreien Rundlauf erforderliche Betriebsspiel.
Das Lager lässt sich bei Umgebungstemperaturen von -30 bis +150 Grad einsetzen. Maßgeblich für diesen Temperaturbereich sind der gehärtete Wälzlagerstahl (100Cr6) sowie der formstabile Stahlblechkäfig. Bei anhaltend hohen oder niedrigen Temperaturen ist darauf zu achten, dass auch der extern eingebrachte Schmierstoff für diese Spanne geeignet ist.
Da das Lager werkseitig ohne integrierte Dichtscheiben geliefert wird, ist eine Schmierung vor der ersten Inbetriebnahme erforderlich. Je nach Umgebungsbedingungen und Drehzahlen lässt sich das Lager über eine Gehäuse-Fettschmierung oder einen Ölkreislauf versorgen. Eine externe Gehäusedichtung schützt den Schmierstoff vor Schmutz und Austritt.
Die Fertigung erfolgt nach der Toleranzklasse P0 bzw. PN, was der Klassifizierung ABEC 1 entspricht. Dies stellt die standardmäßige Normaltoleranz für Industrie-Wälzlager dar. Sie definiert die zulässigen Maß- und Lauftoleranzen, die für die Mehrheit der industriellen Standardanwendungen im Maschinenbau ausgelegt sind.
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