KOYO
| Mengenstaffel | Ihr Rabatt | Stückpreis |
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| 35 | 3,26 € | 29,45 € |
Das Pendelkugellager 2208 C3MG gleicht Fluchtungsfehler bei Wellendurchbiegungen aus und bietet mit 40x80x23 mm sowie C3-Lagerluft betriebssichere Laufeigenschaften.
Das Pendelkugellager 2208 C3MG ist ein zweireihiges Wälzlager mit hohlkugeliger Außenringlaufbahn, gefertigt aus Standard-Wälzlagerstahl 100Cr6. Das Lager stammt von JTEKT-KOYO und besitzt eine zylindrische Bohrung mit Standard-Innenring. Durch die offene Bauform ohne integrierte Dichtscheiben eignet es sich für Konstruktionen, bei denen Schmierstoffe ungehindert zirkulieren oder externe Dichtungslösungen genutzt werden. Die Konstruktion nimmt vorwiegend radiale Belastungen auf und führt die Wälzkörper vibrationsarm in einem leichten Käfig.
Konstrukteure setzen dieses Pendellager vor allem dort ein, wo Fluchtungsfehler zwischen Gehäuse und Welle auftreten oder dynamische Durchbiegungen langer Wellen kompensiert werden müssen. Die zwei Kugelreihen bewegen sich frei entlang der sphärischen Außenringbahn, sodass Schiefstellungen ohne nennenswerten Anstieg von Reibung oder Kantenpressung ausgeglichen werden. Typische Einsatzfelder finden sich in Lagerungsanordnungen mit weiten Wellenabständen oder Wellenführungen, bei denen Fluchtungsabweichungen betriebsbedingt entstehen können.
Die Kombination aus leicht erhöhter Radiallagerluft C3 und einem Polyamidkäfig erlaubt einen elastischen Lauf bei veränderten Betriebstemperaturen. C3-Lagerluft stellt zusätzliches Radialspiel bereit, wodurch das Lager auch bei wärmebedingter Wellendehnung oder strammem Passungssitz nicht klemmt. Der Führungskäfig aus Polyamid reduziert das Eigengewicht der rotierenden Bauteile, läuft geräuscharm und bleibt im vorgesehenen Temperaturbereich von -20 bis +120 Grad mechanisch formstabil. Beachten Sie bei der Auslegung die Toleranzklasse P0/PN (ABEC 1).
Das zweireihige Lager weist einen Innendurchmesser von 40 mm, einen Außendurchmesser von 80 mm sowie eine Baubreite von 23 mm auf. Diese standardisierten Hauptabmessungen ermöglichen den passgenauen Einbau in normierte Gehäusebohrungen und Lagersitze.
Der Außenring verfügt über eine durchgehende, hohlkugelige Laufbahn für beide Kugelreihen. Der Innenring samt Kugelkränzen kann sich innerhalb dieses Profils winkelbeweglich einstellen. Dadurch werden Gehäusefluchtungsfehler und elastische Wellendurchbiegungen im Betrieb selbsttätig ausgeglichen.
Die Angabe C3 kennzeichnet eine leicht erhöhte Radiallagerluft gegenüber der Normalausführung. Dieses vergrößerte Radialspiel trägt dazu bei, ein Verspannen der Wälzkörper zu vermeiden, wenn stramme Passungen auf Welle und Gehäuse gewählt werden oder Temperaturunterschiede zwischen Innen- und Außenring auftreten.
Das Wälzlager ist für einen Temperatureinsatz von -20 bis +120 Grad ausgelegt. Dieser Bereich wird maßgeblich durch den verbauten Polyamidkäfig sowie den verwendeten Wälzlagerstahl 100Cr6 definiert, die unter diesen thermischen Bedingungen ihre strukturellen Eigenschaften beibehalten.
Da dieses offene Lager ohne eigene Dichtelemente ausgeführt ist, erfolgt die Versorgung mit Fett oder Öl über die umgebende Konstruktion. Die Schmiermittelwahl lässt sich gezielt auf Drehzahl und Einsatzbedingungen abstimmen, während der Schutz vor Verunreinigungen über externe Gehäusedichtungen erfolgen kann.
Das Lager entspricht der Toleranzklasse P0 beziehungsweise PN, was der internationalen Klassifizierung ABEC 1 entspricht. Diese Normaltoleranz erfüllt die üblichen Genauigkeitsanforderungen des allgemeinen Maschinenbaus an Rundlauf, Maßhaltigkeit der Funktionsflächen und Parallelität der Lagerringe.