KOYO
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Das Pendelkugellager 1202 von JTEKT-KOYO gleicht Fluchtungsfehler zuverlässig aus und bietet mit 15x35x11 mm kompakte Maße für industrielle Wellenlagerungen.
Das zweireihige Pendelkugellager 1202 von JTEKT-KOYO führt rotierende Wellen und gleicht dabei Fluchtungsfehler oder Durchbiegungen eigenständig aus. Gefertigt aus bewährtem Wälzlagerstahl (100Cr6), nimmt dieses Bauteil vor allem radiale Kräfte auf. Dank der hohlkugeligen Außenringlaufbahn stellen Winkelfehler zwischen Welle und Gehäuse kein Hindernis für den gleichmäßigen Lauf dar. Mit einer Bohrung von 15 mm, 35 mm Außendurchmesser und 11 mm Breite lässt sich das Lager passgenau in kompakte Baugruppen einfügen.
Dieses Pendelkugellager 1202 bewährt sich vor allem bei Konstruktionen, bei denen Fluchtungsfehler zwischen den Lagerstellen oder Durchbiegungen elastischer Wellen auftreten können. Typische Einsatzbereiche finden sich im allgemeinen Maschinenbau bei langen Wellenführungen. Da die Kugeln auf der sphärischen Außenringlaufbahn pendeln können, wirkt die Bauform schädlichen Kantenspannungen entgegen und unterstützt einen ruhigen Lauf.
Der für das Pendelkugellager 1202 genutzte Standard-Wälzlagerstahl 100Cr6 verleiht den Laufbahnen und Kugeln hohe Härte sowie Formstabilität. Dieser Werkstoff widersteht der ständigen Wälzbeanspruchung und trägt zu einer gleichmäßigen Lastverteilung bei. Bei der Montage auf den zylindrischen 15-mm-Wellensitz sollten Einbaukräfte stets am Innenring ansetzen, damit die sphärische Lauffläche vor Beschädigungen geschützt bleibt.
Mit einem Innendurchmesser von 15 mm, einem Außendurchmesser von 35 mm sowie einer Breite von 11 mm entspricht dieses Modell genormten Dimensionen. Diese Hauptabmessungen erleichtern die Konstruktion und ermöglichen den passgenauen Einbau auf zylindrischen Wellensitzen im Maschinenbau und in der Antriebstechnik.
Die gemeinsame Laufbahn im Außenring ist als Hohlkugelfläche ausgeführt. Dadurch können sich Innenring und Kugeln im Betrieb frei zur Mittelachse einstellen. Bei Fluchtungsfehlern oder leichten Wellendurchbiegungen gleicht das Lager Schiefstellungen selbsttätig aus, ohne dass unzulässige Kantenpressungen entstehen.
Gefertigt wird das Bauteil aus klassischem Wälzlagerstahl (100Cr6). Diese Legierung zeichnet sich durch hohe Festigkeit sowie Verschleißfestigkeit aus und ist für den Einsatz unter kontinuierlichen Belastungen ausgelegt. Der Werkstoff bildet die Grundlage für formstabile Ringe und präzise geschliffene Laufbahnen.
Konstruktionsbedingt nimmt diese Bauform in erster Linie radiale Belastungen auf. Durch die beiden Kugelreihen lassen sich zusätzlich geringe axiale Kräfte in beiden Richtungen übertragen. Für reine oder überwiegende Schub- und Axialbelastungen ist der Lagertyp dagegen nicht ausgelegt.
Montagekräfte sollten nicht über die Wälzkörper übertragen werden. Beim Aufpressen auf eine Welle setzt das passende Einbauwerkzeug direkt am Innenring an, beim Einsetzen in eine Gehäusebohrung am Außenring. Zudem ist auf eine saubere Montageumgebung und fachgerechte Schmiermittelzufuhr zu achten.