KOYO
| Mengenstaffel | Ihr Rabatt | Stückpreis |
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| 10 | 5% | 23,32 € |
| 25 | 10% | 22,10 € |
| 50 | 15% | 20,87 € |
Das Pendelkugellager 1207 K von JTEKT-KOYO bietet eine konische 35-mm-Bohrung, gleicht Fluchtungsfehler aus und misst 35 x 72 x 17 mm.
Das zweireihige Pendelkugellager 1207 K von JTEKT-KOYO nimmt radiale Kräfte auf und gleicht Fluchtungsfehler sowie Wellendurchbiegungen im Betrieb selbsttätig aus. Eine gemeinsame hohlkugelige Laufbahn im Außenring ermöglicht das freie Einstellen der beiden Kugelreihen. Gefertigt aus Standard-Wälzlagerstahl (100Cr6) in Normaltoleranz (P0/PN bzw. ABEC 1), eignet sich dieses offene Wälzlager für anspruchsvolle Lagerungsstellen mit Betriebstemperaturen zwischen -20 und +120 Grad Celsius.
Konstrukteure setzen dieses Pendellager vor allem dort ein, wo elastische Wellen oder Gehäusedurchbiegungen zu Schiefstellungen zwischen Innen- und Außenring führen. Das Bauteil kompensiert Winkelfehler dynamisch, ohne die Reibung übermäßig zu erhöhen. Durch die offene Bauweise lässt sich das Lager direkt über das Schmiersystem der Gesamtanlage mit Öl oder Fett versorgen. Der verbaute Stahlblechkäfig führt die Wälzkörper sicher im Betrieb.
Das Nachsetzzeichen K kennzeichnet eine kegelige Bohrung im Verhältnis 1:12. Diese Bauform ermöglicht die Montage auf kegeligen Wellenzapfen oder in Kombination mit passenden Spannhülsen auf zylindrischen Wellen. Über den axialen Verschiebeweg auf dem Kegelsitz stellen Monteure die verbleibende Radiallagerluft bei der Befestigung ein. Konstruktiv erfordert das offene Lager externe Gehäusedichtungen gegen Schmutzeintritt.
Eine durchgehende hohlkugelige Außenring-Laufbahn und zwei Kugelreihen erlauben Schiefstellungen zwischen Welle und Gehäuse. Das Kennzeichen K weist auf eine konische Bohrung mit dem Kegel 1:12 hin, die eine Montage auf Spannhülsen oder kegeligen Wellensitzen ermöglicht.
Mit einem Innendurchmesser von 35 mm an der Bohrung, einem Außendurchmesser von 72 mm sowie einer Gesamtbreite von 17 mm entspricht das Lager exakt den Hauptabmessungen. Es besteht aus Wälzlagerstahl 100Cr6 mit normaler Maß- und Lauftoleranz P0/PN bzw. ABEC 1.
Die normale Radiallagerluft kennzeichnet das herstellerseitige Spiel zwischen Kugeln und Laufbahnen im unmontierten Zustand. Beim Aufschieben des Innenrings auf einen kegeligen Sitz reduziert sich dieses Spiel messbar. Die Ausführung bietet genügend Spielraum für eine fachgerechte Einstellung des Festsitzes während der Montage.
Offene Lager besitzen keine integrierten Deck- oder Dichtscheiben. Diese Konstruktion ermöglicht eine freie Schmiermittelzirkulation im Lagergehäuse und reduziert den Drehwiderstand. Die Schmierung erfolgt über das Gehäusefett oder Schmieröl der Maschine, während externe Gehäusedichtungen das Lager vor Verunreinigungen schützen.
Das Bauteil ist für einen Dauereinsatz im Temperaturbereich von -20 bis +120 Grad Celsius ausgelegt. Der formstabile Stahlblechkäfig und der Wälzlagerstahl behalten in diesem thermischen Fenster ihre Festigkeit und Maßhaltigkeit. Das gewählte Schmiermittel muss auf diesen Einsatzbereich abgestimmt sein.
Lager mit kegeliger Bohrung (Kegel 1:12) werden direkt auf einen konischen Wellenzapfen oder mittels Spannhülse auf einer glatten Welle montiert. Durch das axiale Verschieben und Anziehen der Wellenmutter wird der Innenring aufgeweitet, bis die geforderte Passung und die gewünschte Radialluft erreicht sind.