NSK
| Mengenstaffel | Ihr Rabatt | Stückpreis |
|---|---|---|
| 15 | 2,85 € | 54,24 € |
| 30 | 5,70 € | 51,39 € |
Das zweireihige Pendelkugellager 2212 von NSK (60x110x28 mm) gleicht Fluchtungsfehler winkelbeweglich aus und bewältigt vielseitige radiale Belastungen im industriellen Einsatz.
Mit dem NSK Pendelkugellager 2212 wählen Sie ein zweireihiges Wälzlager mit zylindrischer Bohrung für Wellendurchmesser von 60 mm. Durch die gemeinsame hohlkugelige Laufbahn im Außenring stellt sich das Lager bei Wellendurchbiegungen selbsttätig ein. Gefertigt aus Wälzlagerstahl 100Cr6 und ausgestattet mit einem Stahlblechkäfig, eignet sich diese Konstruktion für Betriebstemperaturen von -30 bis +150 Grad. Das offene Bauteil entspricht der Standard-Toleranzklasse P0 (ABEC 1) mit normaler Radiallagerluft.
Dieses Wälzlager kommt überall dort zum Einsatz, wo Gehäusefluchtungsfehler oder elastische Wellendurchbiegungen auftreten. Durch die sphärische Außenringlaufbahn schwenken Innenring und Kugeln flexibel im Gehäuse, was störenden Kantenspannungen entgegenwirkt. Die zweireihige Kugelanordnung nimmt vorrangig Radialkräfte auf und ist darauf ausgelegt, auch leichte Axiallasten in beiden Richtungen zu führen.
Als offenes Lager verfügt diese Ausführung über keine integrierten Dichtungen, sodass externe Gehäusedichtungen den Schutz vor Verunreinigungen übernehmen. Die Konstruktion benötigt eine passende Schmierstoffversorgung über Schmierfett oder Wälzlageröl. Die normale Radiallagerluft ist auf reguläre Einbaupassungen und thermische Bedingungen abgestimmt. Bei der Montage empfiehlt sich das Einpressen über den festsitzenden Lagerring, um Belastungen der Wälzkörper zu vermeiden.
Das Lager weist einen Innendurchmesser von 60 mm, einen Außendurchmesser von 110 mm und eine Gesamtbreite von 28 mm auf. Diese standardisierten Hauptabmessungen ermöglichen den passgenauen Einbau auf entsprechenden Wellen und in genormten Gehäusebohrungen des Maschinenbaus.
Die Kugelreihen laufen im Außenring auf einer gemeinsamen, sphärisch gewölbten Hohlkugelfläche. Dadurch lässt sich der Innenring mitsamt Wälzkörpersatz im Außenring kippen. Fluchtungsfehler zwischen Welle und Lagersitz gleicht das Bauteil so im laufenden Betrieb ohne zusätzliche Reibung aus.
Die Lagerluft bezeichnet das radiale Spiel zwischen den Kugeln und den Führungsbahnen im unmontierten Zustand. Normale Radiallagerluft ist auf Standardpassungen ausgelegt. Nach dem Aufpressen auf die Welle verbleibt ausreichend inneres Betriebsspiel für einen ruhigen Lauf bei normalen Betriebstemperaturen.
Als offenes Wälzlager ohne integrierte Dichtung erfolgt die Schmierung mit Fett oder Öl über das umgebende Maschinengehäuse. Die Wahl des Schmiermittels richtet sich nach Betriebsdrehzahl und Einsatzbedingungen, abgestimmt auf den Temperaturbereich des Lagers von -30 bis +150 Grad.
Der Stahlblechkäfig hält die beiden Kugelreihen auf gleichmäßigem Abstand und reduziert das Trägheitsmoment des Wälzkörpersatzes. Die Konstruktion zeichnet sich durch Formstabilität bei Erschütterungen aus und eignet sich für den gesamten Temperaturbereich bis +150 Grad.
P0 beziehungsweise ABEC 1 beschreibt die genormte Standard-Genauigkeitsklasse für Industrie-Wälzlager. Sie legt Maß-, Form- und Lauftoleranzen fest, die für mechanische Standardanwendungen einen maßhaltigen Sitz auf Wellen und in Gehäusen unterstützen.
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